Eine Spritze auf einem gelben Impfpass (Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises)

Kreisverwaltung Montabaur rät: "Rechtzeitig schützen" Impftag gegen Grippe im Westerwald

Während der Grippe-Welle im Winter erkrankten tausende Menschen im Land, einige starben. Deshalb sollte man sich jetzt impfen lassen, rät der Westerwaldkreis - beim Impftag am 9. Oktober.

Eine echte Grippe wird durch Viren ausgelöst, sie beginnt meist mit schlagartig hohem Fieber, das Atmen fällt schwer und schon bei der kleinsten Anstrengung schwitzt man. Eine echte Grippe kann mitunter lebensgefährlich werden, man kann sich aber mit einer Impfung schützen.

Allerdings dauert es nach der Impfung etwa 10 bis 14 Tage, bis der Schutz aufgebaut ist. Deshalb sollte man sich schon im Oktober oder November gegen Grippe impfen lassen, so der Westerwaldkreis.

Kostenlose Grippe-Impfung für gefährdete Personen

Auch in diesem Jahr bietet das Kreisgesundheitsamt dazu eine einfache Möglichkeit für alle Menschen, die sich nach den Empfehlungen der Impfkommission am Robert-Koch-Institut impfen lassen sollten. Dazu gehören unter anderem alle Menschen, die älter als 60 Jahre sind, chronisch Kranke oder Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Auch alle Schwangeren oder Menschen, die im Beruf einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind, sollten sich impfen lassen. Etwa Ärzte oder Pfleger.

Schon Händewaschen hilft gegen Ansteckung

Daneben weist das Kreisgesundheitsamt Montabaur darauf hin, dass es einfache Möglichkeiten gibt, sich vor einer Ansteckung mit Grippeviren zu schützen. Dazu gehören etwa häufiges Händewaschen, das Desinfizieren von Flächen und der Abstand zu Erkrankten.

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