Demonstranten halten ein großes Transparent des DGB "Koblenz bleibt bunt" (Foto: SWR)

"Koblenz bleibt bunt" Kundgebung gegen Antisemitismus

In Koblenz haben am Montagabend rund 80 Menschen gegen Antisemitismus demonstriert. Die Initiative "Koblenz bleibt bunt" hatte zu der Kundgebung aufgerufen.

Die Teilnehmer der Kundgebung wollten unter dem Motto: "Gemeinsam eine rote Linie ziehen - Kein Platz für Antisemitismus" ein Zeichen setzen. Die Demonstration richtete sich dabei vor allem gegen den Gastredner der Veranstaltungsreihe "Koblenz: Im Dialog", Christoph Hörstel. Die Veranstaltung fand ebenfalls am Montagabend fast zeitgleich in einem Lokal an der Mosel in Koblenz statt.

Antisemitisch ausgerichtete Veranstaltung?

Christoph Hörstel soll bereits bei antisemitischen Kundgebungen aufgetreten sein und Kontakte zur palästinensischen Organisation Hamas haben. Die Veranstaltungsreihe "Koblenz: Im Dialog" steht bei den Organisatoren der Protest-Kundgebung ebenfalls in der Kritik, weil dort antisemitisch ausgerichtete Verschwörungstheorien besprochen worden sein sollen.

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