Koblenz Kommunalpolitiker fühlen sich nicht bedroht

Kommunalpolitiker im Norden des Landes sehen sich nach eigenen Angaben nicht von gewalttätigen Gruppierungen bedroht. Damit reagieren sie zurückhaltend auf die Forderung der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nach staatlichem Schutz für bedrohte Kommunalpolitiker. Der Koblenzer Oberbürgermeister Langner sagte dem SWR, dass jeder, der bedroht werde, staatlichen Schutz in Anspruch nehmen können müsse. Egal in welcher Position oder in welchem Amt. Er fühle sich in Koblenz aber sicher, begegne gerne Menschen und sei gerne in der Stadt unterwegs. Ebenfalls keine Bedrohung seiner Person sieht der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem Lambertz. Er habe zu vielen Bürgern ein tiefes Vertrauensverhältnis. Auch Neuwieds Oberbürgermeister Einig sieht kein gestiegenes Gefährdungspotential. Bürgermeister Bersch aus Boppard teilte mit, er wolle keine Waffen und sehe sich auch nicht gefährdet.

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