Kaisersesch Debatte um Reaktivierung der Eifelquerbahn

Die Diskussion um den Klimaschutz hat die Debatte um die Eifelquerbahn neu entfacht. Am Montagabend fand auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt aus dem Kreis Vulkaneifel ein Fachgespräch in Daun statt. Konkret geht es um einen Bahnverkehr in mehreren Etappen zwischen Kaisersesch, Ulmen, Daun und Gerolstein. Der Betrieb war vor Jahrzehnten von der Bahn aufgegeben und kürzlich für private Betreiber ausgeschrieben worden. Aktuell gibt es zwei Bewerber. Sie wollen die Verbindung zunächst touristisch betreiben und später vielleicht in ein Tagesangebot für Pendler ausweiten. Nach Angaben von Fachverbänden besteht derzeit ein großes Interesse des Bundes an der Reaktivierung von Bahnstrecken mit entsprechenden Zuschüssen. Dem entgegen steht allerdings ein Beschluss des Vulkaneifel-Kreistages: Er sieht ebenfalls vor, die Strecke zu kaufen. Dann allerdings soll dort ein Fahrradweg entstehen.

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