Eine Wiese mit Fahrspuren und Windrädern im Gegenlicht Symbolbild (Foto: SWR, Thorsten Weik)

Nach jahrelangem Rechtsstreit Nabu gewinnt Kampf gegen Windmühlen im Hunsrück

Jahrelang hat sich der Naturschutzbund Nabu gegen den Bau von zwei Windkrafträder bei Horn im Hunsrück eingesetzt. Jetzt hatte die Klage beim Verwaltungsgericht Koblenz Erfolg.

Schwarzstorch, Rotmilan und Wespenbussard heißen die Gründe, warum die zwei Windräder in Horn im Hunsrück doch nicht gebaut werden. 140 Meter hoch sollten sie werden, mit Rotorblättern von 90 Metern Länge. Der Naturschutzbund klagte gegen den Bau der Anlagen.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis habe mehrere Vorschriften missachtet, als er die Anlagen genehmigt hatte, lautete der Vorwurf des Nabu. Neben den bedrohten Vogelarten, die in der Nähe des Standortes nisten, habe der Kreis auch gegen den Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Simmern verstoßen.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis wies diese Vorwürfe zurück. Doch die Richter am Verwaltungsgericht Koblenz entschieden, die Genehmigung der beiden Windräder bei Horn sei rechtswidrig, sie dürfen deshalb nicht gebaut werden.

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