Hachenburg Standort des neuen DRK-Krankenhauses weiter unklar

Nach der Aufsichtsratssitzung der DRK Trägergesellschaft Süd-West in Mainz ist weiterhin unklar, an welchem Standort das neue DRK-Krankenhaus im Raum Altenkirchen/Hachenburg gebaut werden soll. Wichtiger als die Standortfrage sei die Finanzierung, sagte Geschäftsführer Bernd Decker. Die Geschäftsführung sei deshalb beauftragt worden, mit dem Ministerium zunächst einmal die Höhe der Förderung zu klären, so Decker. Die Kosten für das neue DRK-Krankenhaus als Ersatz für die Krankenhäuser in Hachenburg und Altenkirchen werden auf etwa 100 Millionen Euro geschätzt. Außerdem soll die Geschäftsführung möglichst bald eine Standortentscheidung treffen. Ein externes Gutachten hatte dafür ein Grundstück bei Hachenburg im Westerwaldkreis empfohlen. Das Gesundheitsministerium will das vorliegende Gutachten erst prüfen. Eine Landesförderung könne es nur für ein Krankenhaus an einem gut erreichbaren und zukunftsfähigen Standort geben, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) nach der Aufsichtsratssitzung.

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