Ein lichterloh brennendes Haus in Braubach, oben auf der Anhöhe die Marksburg (Foto: SWR)

Großeinsatz der Feuerwehr im Rhein-Lahn-Kreis Haus in Braubach droht nach Brand einzustürzen

Die ehemalige Gaststätte in Braubach, die am Freitag gebrannt hat, ist laut Polizei akut einsturzgefährdet. Das erschwere auch die Suche nach der Brandursache. Die Beamten sprechen von einem hohen Sachschaden.

Wegen des Zustands des Hauses gebe es, so die Polizei, auch noch kein Gutachten zur Brandursache. Das Feuer war am Freitag in dem Fachwerkhaus in Braubach bei Koblenz ausgebrochen. Die Bewohner blieben alle unverletzt.

Die rechtsrheinische Bahnstrecke wurde gesperrt, weil die Oberleitung abgeschaltet werden musste. Bis dies nicht geschehen war, konnte die Feuerwehr den Dachstuhl nicht mit ihrer Drehleiter löschen. Die rechtsrheinische Bahnstrecke ist Europas meistbefahrene Güterzugstrecke. Sie konnte am Freitag gegen 17 Uhr wieder freigegeben werden. Auch die parallel liegende Bundestraße 42 musste laut Polizei gesperrt werden. Sie wurde gegen Mitternacht freigegeben.

Brand in Braubach - Flammen und dichter Rauch in Braubach (Foto: SWR)
Flammen und dichter Rauch in Braubach

Nach ersten Informationen wohnte ein älteres Ehepaar in der ehemaligen Gaststätte. Sieben Feuerwehreinheiten, Rettungskräfte und die Polizei aus dem Rhein-Lahn-Kreis waren im Einsatz.

Bei dem Haus handelt es sich um das ehemalige Wirtshaus "Am alten Fischtor" in der Braubacher Altstadt. Über Braubach war eine weithin sichtbare, riesige Rauchwolke zu sehen.

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