Zigarette entzündet trockenen Waldboden (Foto: picture-alliance / dpa)

Forstämter warnen Waldbrandgefahr im Norden von Rheinland-Pfalz

Im Norden des Landes besteht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes hohe Waldbrandgefahr. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit.

In den Kreisen Ahrweiler, Neuwied, Mayen-Koblenz und einem kleinen Teil von Cochem-Zell besteht die zweithöchste Stufe der Waldbrandgefahr. Im Rest der Region liegt das Risiko noch im mittleren Bereich.

Regeln zum Schutz

Bürger sollten Feuer auch an genehmigten Feuerstellen und Grillplätzen gründlich und vorsichtig löschen. Spaziergänger sollten im Wald keine brennenden Zigaretten wegwerfen, sagt das Forstamt Ahrweiler. Man sollte auch nicht mit dem Auto oder mit Motorrädern in die Wälder fahren - schon ein heißer Auspuff kann momentan ein Feuer auslösen.

Feuerwehr löscht Feuer im Wald (Foto: picture-alliance / dpa, Julian Stratenschulte;)
Förster appellieren an die Waldbesucher: Jegliches Feuer im Wald ist verboten. Schon ein kleiner Funkenflug, kann einen großen Waldbrand auslösen. Julian Stratenschulte;

Die Einsatzkräfte in der Region sind nach Angaben der zuständigen Aufsichtsbehörde gut auf Waldbrände vorbereitet. Es gibt in der Region zwar keine Löschflugzeuge, aber im Notfall könnte man große Wasserkübel an Helikopter hängen und Brände aus der Luft bekämpfen, so die ADD in Trier. Die Feuerwehren bringen dann auch Wassertanks in den Wald. Außerdem macht sich jetzt bezahlt, dass man in der Region seit vielen Jahren auf Mischwälder setzt und nicht auf reine Nadelwäldern wie in etwa Schweden, die gerade wie Zunder brennen.

Bäume durch die Sonne scheint (Foto: picture-alliance / dpa, Michael Reichel)
Vorbeugend wirkt eine Mischwald-Forstwirtschaft, da laubholzreiche Mischbestände meist weniger Brand-gefährdet sind. Gefährdet sind vor allem Nadelholzbestände. Michael Reichel
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