Die entschärfte Weltkriegsbombe in Koblenz (Foto: SWR)

Evakuierung später als geplant abgeschlossen Bombe in Koblenz erfolgreich entschärft

In Koblenz haben Experten des Kampfmittelräumdienstes eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Der Zeitplan für den Einsatz war aber durcheinandergeraten.

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Sendedatum
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18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

Einige Anwohner hatten nicht rechtzeitig ihre Häuser verlassen. Daher konnte der Kampfmittelräumdienst erst etwas später loslegen als geplant. Die Entschärfung der Bombe sei problemlos gelungen, berichtete ein Polizeisprecher. Es sei aber kein Routineeinsatz gewesen, hob der Kampfmittelräumdienst hervor. Grund dafür sei ein Riss an der Bombe gewesen. Dadurch hätte am Zünder eine veränderte Spannung vorgelegen.

250-Kilo-Blindgänger

4.000 Menschen mussten in einem Radius von 500 Metern rund um den Blindgänger vorübergehend ihre Häuser verlassen. Krankenhäuser und Altenheime waren laut Stadtverwaltung nicht von der Evakuierung betroffen. Auch die Justizvollzugsanstalt lag außerhalb der Sperrzone.

Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Ausschachtungsarbeiten in der Straße "Am Vogelschutzpark" gefunden worden. Die englische Fliegerbombe vom Typ GP 500 ist 250 Kilogramm schwer. Bombenfunde aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Koblenz nichts Ungewöhnliches.

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