Besser als Kino Ganz nah dran am Kühlturm-Kollaps

Besser als Kino Ganz nah dran am Kühlturm-Kollaps

AKW-Einsturz (Foto: SWR, Michael Heußler)
Noch steht der Turm: Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ist zur Abriss-Baustelle gekommen, um den Kollaps des Riesen aus nächster Nähe mitzuverfolgen. Michael Heußler
Einige Camper stehen mit ihren vier Wänden auf vier Rädern in der ersten Reihe - die Zuschauer machen es sich gemütlich, es kann losgehen.
Komplettausstattung beim "Kühlturm-Tourismus": Fernglas, Campingstühle und ein Kaltgetränk. Da kann nichts mehr schiefgehen, zumindest bei den Zuschauern.
My Klappstuhl is my Kinosessel: Hier hat man die beste Sicht von der anderen Rheinseite auf das Kühlturm-Spektakel.
Geschafft - diesen Blick gibt es dann aber doch nicht aus dem Campingstuhl, sondern nur aus Drohnensicht. Planmäßig ist der Kühlturm um 15.38 Uhr in nur drei Sekunden in sich zusammengesackt. Mission erfüllt.
Der Turm ist Geschichte - oder wie Anwohner sagen: "Dat Elefantenklo es fott."

Alle Augen sind an diesem Tagen im Neuwieder Becken auf den Kühlturm in Mülheim-Kärlich gerichtet. Wer gut ausgestattet war, konnte den Kollaps des Kühlturms ganz entspannt verfolgen.

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