Bombendrohung im Bundesamt für Gewässerkunde in Koblenz (Foto: SWR)

Bundesanstalt für Gewässerkunde vorsorglich evakuiert Keine Bombe in Koblenzer Bundesbehörde

Nach der Bombendrohung in der Bundesanstalt für Gewässerkunde in der Koblenzer Innenstadt können die Mitarbeiter wieder an die Arbeit gehen. Sprengstoff-Spürhunde haben dort nichts gefunden.

Nach Angaben eines Polizeisprechers kam die Entwarnung am frühen Nachmittag. Kurz vor 14 Uhr konnten die beiden Gebäude der Bundesbehörde links und rechts der Mainzer Straße wieder freigegeben werden. Sprengstoff-Spürhunde hatten vorher die beiden Gebäude durchsucht, die durch eine markante gläserne Brücke miteinander verbunden sind. Sie fanden aber keine Bombe.

Anonymer Anruf an der Pforte

Nach Polizeiangaben hatte ein bislang unbekannter Anrufer gegen 9:30 Uhr gesagt, in den Gebäuden gebe es eine Bombe. Daraufhin verließen rund 300 Mitarbeiter und Teilnehmer einer Tagung die Gebäude und sammelten sich außerhalb.

Sprengstoff-Spürhunde schnell vor Ort

Die Polizei forderte danach die Sprengstoff-Spürhunde an. Das ging schneller als sonst, weil es in der Nähe zufällig eine Ausbildungsveranstaltung für Sprengstoff-Spürhunde gab. Von dort habe man die Tiere und die Führer abziehen können, heißt es von der Polizei.

Dauer

Nur ein übler Scherz?

Die Mainzer Straße war nach der Bombendrohung von der Polizei gesperrt worden, Fußgänger wurden gebeten, einen anderen Weg zu nehmen. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den unbekannten Anrufer.

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