Bad Neuenahr-Ahrweiler Mineralbrunnen kritisieren Leitungswasser-Kampagne

Die Mineralbrunnen-Betreiber am Rhein und in der Eifel kritisieren die Empfehlung der Bundesumweltministerin, mehr Leitungswasser zu trinken, um Plastikmüll zu vermeiden. Bei einem Treffen in Bad Neuenahr-Ahrweiler sagten die Mineralwasser-Hersteller, nach ihrer Ansicht seien Plastikflaschen nicht Schuld an der Vermüllung der Weltmeere. Fast alle Einweg-Kunststoffflaschen würden eingesammelt, sagte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen. Manche Brunnen würden heute sogar mehr als die Hälfte der alten PET-Flaschen zur Herstellung neuer Flaschen verwenden. Das Bundesumweltministerium fördert eine Kampgagne, Trinkwasser vermehrt aus der Leitung zu nutzen, anstatt Flaschen zu kaufen mit mehr als einer Million Euro. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen kritisiert, dass durch diese Klimakampagne möglicherweise Arbeitsplätze bei den Getränkeherstellern wegfallen könnten. Allein im Kreis Ahrweiler arbeiten rund 1000 Menschen bei den Mineralbrunnen-Unternehmen.

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