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Nachdem die Fraktionen im Bundestag sich nicht auf eine Formulierung einigen konnten, mit der Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen worden wären, dringt der Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz auf eine Änderung der Landesverfassung. Dabei verweist der Landesvorsitzende Christian Zainhofer auf Hessen und Bremen, die bereits Kinderrechte in ihren Landesverfassungen stehen haben. Zainhofer forderte am Mittwoch in Mainz, dass die Landesregierung und der Landtag ein Zeichen setzen. Bisher gebe es in der rheinland-pfälzischen Verfassung noch keinen Eintrag zum Vorrang des Kindeswohls bei allem staatlichen Handeln, soweit es die Rechte der Kinder betrifft.

Keine Kinderrechte im Grundgesetz Eine bittere Angelegenheit

Regierung und Opposition haben eine historische Chance verpasst, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, meint Kai Küstner. Dabei hatte die Pandemie vor Augen geführt, dass das …  mehr...

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