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In Rheinland-Pfalz sind in diesem Winter bislang kaum Menschen an Grippe erkrankt - offenbar ein Nebeneffekt des Lockdowns.

In den ersten sieben Wochen dieses Jahres - bis 21. Februar - seien "gerade einmal sechs Fälle gemeldet worden", sagte der Sprecher des Landesuntersuchungsamtes (LUA), Achim Ginkel. Es habe keine Todesfälle in diesem Zusammenhang gegeben. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatten die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz im gleichen Zeitraum 2.966 Fälle gemeldet. Vier Personen waren ursächlich an Grippe gestorben.

"Lockdown, Kontaktbeschränkungen, verstärkte Hygiene"

"Lockdown, Kontaktbeschränkungen, verstärkte Hygiene: Sie machen der Grippe in diesem Herbst und Winter offensichtlich den Garaus", sagte Ginkel in Koblenz. 2020 gab es bis Ende Mai rund 8.200 Grippeinfektionen, wie das LUA mitteilte. 2019 waren es in jener Zeit rund 7.700 Fälle gewesen.

Seit Anfang Oktober 2020 bis 11. Februar 2021 wurden bundesweit nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Influenza beim Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 414 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle übermittelt. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum mehr als 140 mal so viele Fälle.

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