Judoka Jasmin Grabowski beim Judo Grand Slam 2020. (Foto: Imago, Revierfoto)

Beide Judoka ausgeschieden

Jasmin Grabowski vom Judoclub Zweibrücken scheitert in erster Runde

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Nach Judoka Martyna Trajdos vom Judoclub Zweibrücken ist am frühen Morgen auch Jasmin Grabowski bei den Olympischen Spielen in Tokio ausgeschieden.

Sie unterlag der Asien-Meisterin Shiyan Xu aus China in der Gewichtsklasse über 78. Für Jasmin Grabowski waren es bereits die zweiten Olympischen Spiele in ihrer Karriere.

Grabowski über Olympia-Teilnahme: "Absoluter Wahnsinn"

Bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr kam die Judoka auf Platz fünf. Dass sie es überhaupt nach Tokio geschafft hat, war für die 29-Jährige, die ihr Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern absolviert hat, eine Sensation: "Das ist natürlich ein absoluter Wahnsinn, es ein zweites Mal geschafft zu haben", so Grabowski.

Judoka aus Zweibrücken hat spannende Monate hinter sich

Der Corona-Stress, die Verschiebung der Olympischen Spiele, die Unklarheit, ob sie überhaupt stattfinden und die recht enge Qualifikationsphase seien sehr nervenaufreibend gewesen, "sowohl für mich, als auch für meine Frau, meine Familie und meine Trainer." Im Mutterland des Judo-Sports bei Olympia zu kämpfen sei etwas ganz Besonderes. "Das ist ein unglaubliches Gefühl. Gerade im traditionsreichen Nippon Budokan zu kämpfen, einer sehr traditionsreichen Halle."

"Corona macht auch vor Olympioniken nicht Halt"

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie machen sich auch bei Jasmin Grabowski bemerkbar: "Es ist schade, dass wir das Dorf nur zum Training und zum Wettkampf verlassen dürfen. Ich bin sehr gerne in Japan, mag das Land und die Kultur sehr gerne", aber die Pandemie könne sie nun mal nicht ändern. Von daher versuche sie die Spiele so gut wie möglich zu genießen. Grabowski lobt auch ausdrücklich das Hygiene-Konzept in Japan: "Ich fühle mich sicher, weil täglich getestet und bei einem fraglichen Test auch direkt reagiert wird", berichtet die Judoka. "Ganz umgehen kann man Corona aber nicht, denn das Virus macht auch vor Olympioniken nicht Halt."

Tokio/Zweibrücken

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