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Lange hat das IOC gezögert. Jetzt ist klar, dass die Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben werden. Eine gute Entscheidung, finden die Athleten aus der Westpfalz.

Von der Verschiebung der Spiele ins kommende Jahr sind auch einige Sportler aus der Westpfalz betroffen. Sie müssen auf diesen Höhepunkt ihres Sportlerlebens noch ein Jahr warten, haben dafür aber großes Verständnis. So richtig überrascht war wohl keiner mehr von ihnen, dass die Olympischen Spiele dieses Jahr nicht stattfinden.

Speerwerfer Mathias Mester

Für den paralympischen Speerwerfer Mathias Mester vom 1. FC Kaiserslautern gibt es daher keine zwei Meinungen: "Für mich ist es genau die richtige Entscheidung, die man jetzt treffen kann, vor allem auch für uns Athleten, auch jetzt schon so frühzeitig."

Dauer

Hätten die Verantwortlichen an den Spielen festgehalten, wären die Bedingungen ohnehin nicht fair gewesen. Schon jetzt konnten sich die Sportler wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen nicht mehr richtig vorbereiten. Wettkämpfe und auch Qualifikationen wurden abgesagt.

Karateka Jonathan Horne

zwei Karateka im Kampf (Foto: Imago, imago images / ZUMA Press)
Karateka Jonathan Horne (links). Imago imago images / ZUMA Press

Karatekämpfer Jonathan Horne aus Kaiserslautern muss auf seine erste Olympiateilnahme nun länger warten als gedacht: "Für mich bedeutet das jetzt, dass ich mich ein Jahr lang voll fokussiert auf Olympia vorbereiten kann. Ich hoffe, dass wir diese Krise jetzt gut überstehen und wir das Ganze jetzt durch die Maßnahmen auch weltweit eindämmen können, so dass für die Sportler wieder gewährleistet wird, wieder normal ihrem Trainingsalltag nachzugehen und vor allem auch für die Bevölkerung, dass die auch wieder ihren Alltag weiterführen kann."

Speerwerferin Christin Hussong

Christin Hussong (Foto: SWR)
Speerwerferin Christin Hussong.

Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken war schon 2016 bei den Spielen in Rio de Janeiro dabei und muss nun ein Jahr länger auf ihre zweite Olympiateilnahme warten.

"Für uns Sportler und vor allem für mich ist das natürlich sehr schade, aber es war jetzt einfach die beste Lösung, die Spiele auf 2021 zu verlegen. Man hat jetzt Planungssicherheit und weiß, wie man weiter trainieren kann." Da keiner genau sagen könne, ob die Leichtathletik-EM in Paris im August stattfinden werde, müsse man abwarten und trainieren, um für den Fall der Fälle fit zu sein.

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