Afghanische Flüchtlinge stehen in einer US-Kaserne in Kaiserslautern in einer Schlange (Foto: SWR)

Platz für bis zu 6.000 Menschen

US-Kaserne in Kaiserslautern erweitert Kapazitäten für Evakuierte

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In den "Rhine Ordnance Barracks", der US-Kaserne in der Nähe des Opel-Kreisels in Kaiserslautern, sollen mehr evakuierte Menschen unterkommen. Der Platz auf der Air Base Ramstein wird knapp.

Aktuell sind in den „Rhine Ordnance Barracks“ in Kaiserslautern etwas mehr als 3.000 Evakuierte untergekommen. Sie waren zuletzt auf der Airbase Ramstein untergebracht. Dort sind die Kapazitäten mittlerweile aber ausgeschöpft. Deswegen soll ein Teil der Evakuierten vorrübergehend in der US-Kaserne in Kaiserslautern wohnen.

Menschen haben Heizung, Betten und WLAN

Die Menschen kommen hier in großen Hallen unter. Sie sind nach Angaben eines US-Militärs allesamt mit Heizung, WLAN, Betten und warmen Decken ausgestattet.

Auch für Hygiene und Essen ist in der Kaserne in Kaiserslautern gesorgt

Zusätzlich gibt es sanitäre Anlagen und Spielmöglichkeiten für Kinder. Die US-Army kümmert sich außerdem darum, dass die Afghanen zwei Mal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen. Auch die medizinische Versorgung ist laut einer Sprecherin sichergestellt.

Rotes Kreuz in US-Kaserne in Kaiserslautern (Foto: SWR)
Das Deutsche Rote Kreuz hilft bei der medizinischen Versorgung in der US-Kaserne in Kaiserslautern

US-Kaserne in Kaiserslautern soll Platz für bis zu 6.000 Menschen bieten

Um noch mehr Menschen aufnehmen zu können, werden in den Rhine Ordnance Barracks jetzt weitere Unterbringungsmöglichkeiten aktiviert. Dann sei in der US-Kaserne Platz für bis zu 6.000 Menschen, sagte ein Sprecher des US-Militärs.

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