Ein Mann hält sich die Nase zu (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Grenzwert für üble Gerüche angehoben?

Stadt Pirmasens prüft Klage gegen Klärschlamm-Trocknungsanlage

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Die Stadt Pirmasens prüft, ob sie gegen die Genehmigung für die Klärschlamm-Trocknungsanlage im Stadtteil Fehrbach klagen soll.

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) hatte vergangene Woche den Betrieb der Anlage genehmigt, nachdem diese monatelang stillgelegt war. Anwohner hatten sich immer wieder über üble Gerüche beschwert. Jetzt hat die SGD ihre Entscheidung nach eigenen Angaben revidiert und den Betrieb der Anlage erlaubt. In der Begründung heißt es, dass die Anlage seit ihrer Genehmigung im Jahr 2014 modernisiert und nachgerüstet wurde. Deswegen darf die Anlage laut der Behörde bis zu sechsmal so viele Emissionen ausstoßen, wie ursprünglich genehmigt.

Anhebung der Grenzwerte ändert nichts an Geruchsbelästigung

Der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) kann die Begründung der SGD nicht nachvollziehen. Er befürchtet, dass in der Genehmigung lediglich der Grenzwert für die Geruchsbelästigung um das Sechsfache angehoben wurde. An dem eigentlichen Problem, dass Anwohner über üble Gerüche klagen, ändere eine reine Anhebung des Grenzwertes allerdings nichts.

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