Der Blick auf die Stadt Kaiserslautern und das Fritz-Walter-Stadion (Foto: IMAGO / Gutschalk)

Geld aus Mieteinnahmen

Stadt Kaiserslautern will Fritz-Walter-Stadion vermarkten

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Die Stadt Kaiserslautern will in diesem Jahr damit beginnen, das Fritz-Walter-Stadion zu vermarkten. Schreibtische werden dann aber nicht plötzlich in der Umkleide des FCK stehen.

Ziel der Stadt Kaiserslautern ist es, durch die Vermarktung des Stadions Mieteinnahmen zu erwirtschaften. Im Fritz-Walter-Stadion ist viel Platz für Unternehmen, die sich dort ansiedeln möchten - zum Beispiel im Bereich der Osttribüne.

Stadt Kaiserslautern plant Vermarktung schon seit mehreren Jahren

Die Stadt hat schon lange vor, das Fritz-Walter-Stadion zu vermarkten und das auch immer wieder angekündigt. Dieses Jahr soll es nun soweit sein. Den Fans wird das kaum auffallen und die Spieler des FCK dürfen ihre Kabine auch weiterhin ohne Einschränkungen nutzen.

Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
In das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern könnten bald mehrere Unternehmen einziehen. IMAGO / Jan Huebner

Stadt muss vor Vermarktung noch Vorkehrungen treffen

Bevor Teile des Fritz-Walter-Stadions aber an Unternehmen vermietet werden können, muss sich die Stadt noch um einiges kümmern. Unter anderem müssen Strom und Wasser getrennt werden. Im Moment wäre es so, dass alles auf Kosten des FCK geht. Deswegen müssen Kabel und Leitungen getrennt werden, wofür die Stadt jetzt nach eigenen Angaben Angebote einholt.

Unternehmen hätten schon Interesse angemeldet

Wie der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) sagte, gebe es bereits Unternehmen, die Interesse hätten, als Mieter im Fritz-Walter-Stadion einzuziehen.

Stadt könnte mit zusätzlichem Geld Kredit abzahlen

Für die Stadt Kaiserslautern wären Mieteinnahmen wichtig, denn: Ihr gehört das Stadion - und das ist bisher nicht abbezahlt. Der FCK zahlt als größter Mieter des Stadions zwar Pacht an die Stadt, die fällt aber zurzeit deutlich geringer aus, als wenn der Verein in der zweiten oder sogar ersten Bundesliga spielen würde. Deswegen wären zusätzliche Einnahmen gut, damit die Stadt mehr Geld hätte, um die Kredite abzuzahlen, die für den Ausbau des Stadions noch immer fällig werden.

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