Diensthundeführer Florian Weiner steht mit seinem schwarzen Schäferhund Emily, einem Spürhund für Handys, vor der JVA Heimsheim. (zu dpa: «Wau, ein Handy! - Warum Hunde Mobiltelefone erschnüffeln») | Aktuell (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Ermittlungen eingestellt

"Hiebe verhältnismäßig": Polizei-Hunde wurden nicht gequält

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Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und das Polizeipräsidium Westpfalz haben gegen Polizisten der Diensthundestaffel in Enkenbach-Alsenborn ermittelt. Der Vorwurf: Sie sollen ihre Hunde gequält haben. Jetzt wurden die Ermittlungen aber eingestellt.

Ein anonymer Hinweis hatte zu den gemeinsamen Ermittlungen geführt. Konkret ging es um zwei Polizisten der Bereitschaftspolizei in Enkenbach-Alsenborn. Ihnen wurde vorgeworfen, bei einem Training mit der Hundestaffel mehrfach unnötigen Zwang auf die Tiere ausgeübt zu haben.

Vorwurf: Hunde sollen mit Stöcken geschlagen worden sein

In einer gemeinsamen Pressemitteilung teilen Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und das Polizeipräsidium Westpfalz mit, dass sie konkret wegen Trainingsmethoden im Frühjahr dieses Jahres ermittelt hatten.

Dabei wurden Festnahmen trainiert, bei denen Polizei-Hunde unterstützend eingesetzt werden. Die Hunde sollten zum Beispiel auf Befehl einen Menschen am Arm packen und auf Befehl wieder loslassen. Mit Stockhieben beziehungsweise mit dem Stiel einer Softpeitsche sollen die Polizisten die Hunde dazu bewegt haben, wieder loszulassen.

Gutachten von Tierärztin eingeholt

Neben mehreren Zeugen, die befragt wurden, haben Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium nach eigenen Angaben auch ein Gutachten einer Tierärztin des Veterinäramtes eingeholt.

Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium kamen letztendlich zu dem Schluss, dass "die Hiebe ausbildungsgerecht und verhältnismäßig eingesetzt" wurden. Sie würden nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, denn die Hiebe würden der Ausbildungspraxis entsprechen. Daher seien die Ermittlungen eingestellt worden.

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