Ein Eichenprozessionsspinner auf einem Ast - die Haare der Raupe sind giftig und können Verbrennungen auslösen (Foto: SWR)

Gefahr durch Eichenprozessionsspinner Raupenbefall - Kaiserslautern sperrt 14 Spielplätze

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners wirkt fast flauschig mit ihren langen Haaren - doch genau die sind das Problem. Sie können allergische Reaktionen auslösen. Deshalb musste die Stadt Kaiserslautern nun zu einer drastischen Maßnahme greifen.

Die Stadt sperrte 14 Spielplätze im gesamten Stadtgebiet aus Sicherheitsgründen. Ein Sprecher teilte mit, dass diese alle vom Eichenprozessionsspinner befallen seien.

Eine Berührung der Haare der Raupe kann Verbrennungen auf der Haut verursachen. Außerdem kann der Kontakt mit den Schädlingen zu allergischen Reaktionen wie Schwellungen und Atemproblemen führen.

Dauer

Stadtmitarbeiter bekämpfen Raupen mit dem Sauger

Nach Angaben eines Stadtsprechers werden Mitarbeiter der Kaiserslauterer Stadtbildpflege die Nester der Raupen in den kommenden Tagen von den Bäumen absaugen. Bis voraussichtlich Mitte nächster Woche sollen alle Spielplätze im Stadtgebiet wieder freigegeben werden.

In den vergangenen Wochen war die Raupe des Eichenprozessionsspinners bereits in Bäumen in den Kreisen Kusel und Kaiserslautern festgestellt worden.

Folgende Spielplätze sind betroffen:

  • Auf den Gärten
  • Daennerplatz
  • Erzhütterstraße
  • Eugen-Hertel-Straße
  • Im Braumenstück
  • Im Grundbirngarten
  • Im Grüner Winkel
  • Im Unterwald
  • Käthe-Kollwitz-Straße
  • Konrad-Adenauerstraße (2x)
  • Leipziger Straße
  • Marienburger Straße
  • Slevogtstraße
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