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Nach jahrelangen Verhandlungen sind mit dem neuen Jahr die Kreissparkasse und die Stadtsparkasse Kaiserslautern fusioniert. Was ändert sich jetzt für die Kunden?

Die Zeiten, in denen es in Kaiserslautern Filialen von der Stadt- und der Kreissparkasse gab, sind vorbei: Die beiden haben sich zum Jahresbeginn zur "Sparkasse Kaiserslautern" zusammengeschlossen - und zwar aus Kostengründen.

Sparkasse Kaiserslautern muss selbst sparen

Nach eigenen Angaben leiden die beiden Banken unter den anhaltenden Niedrigzinsen. Dadurch seien ihnen in den vergangenen Jahren wichtige Einnahmen verloren gegangen. Mit der Zusammenlegung von Kreis- und Stadtsparkasse könnten jetzt Kosten gespart werden - beispielsweise im Bereich Verwaltung und Technik. So soll ein gemeinsames Computersystem für die Geldabwicklung genutzt werden. Mitarbeiter sollen keine entlassen werden.

Kunden sollen von Fusion der Banken profitieren

Für die Kunden hat die Fusion von Stadt- und Kreissparkasse Kaiserslautern offenbar kaum Auswirkungen: Ein Sprecher sagte, alle Filialen sollen erhalten bleiben. Lediglich zwei Geldautomaten der ehemaligen Kreissparkasse in den Stadtteilen Erlenbach und Siegelbach sollen zeitnah abgebaut werden. Sie werden nicht mehr gebraucht, weil es in beiden Stadtteilen noch eine Sparkassen-Geschäftsstelle gibt.

Insgesamt werde es für Sparkassenkunden ab jetzt einfacher: Zum Beispiel könnten Überweisungsträger ab sofort in allen Filialen abgeben werden. Außerdem könnten Kunden alle Geldautomaten der neuen Sparkasse uneingeschränkt nutzen.

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