Kran trägt Silo ab (Foto: SWR)

Feuerwehr im Dauereinsatz

Kran trägt zerstörtes Silo in Einselthum ab

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Das zerstörte Silo in Einselthum im Donnersbergkreis wird seit Samstag mit einem Kran abgetragen. Nach einem Brand war der 21 Meter hohe Behälter einsturzgefährdet.

In der Nacht waren die Brandnester nochmal aufgelodert. Ab neun Uhr am Samstagmorgen konnte der Kran dann mit dem Abtragen beginnen. Bis zum Nachmittag wurde die Spitze des 21 Meter hohen Turms abgetragen. Die Betreiber Firma Bühler versucht sehr vorsichtig vorzugehen, denn die noch funktionsfähigen Teile sollen wieder verwendet werden, sobald das Silo wieder aufgebaut werden kann. Der Betreiber schätzt, dass das frühestens im Juni 2022 passieren wird.

Die Arbeiten der Kran-Firma erfolgen in Absprache mit der örtlichen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Göllheim. Sie werden je nach Witterung wohl bis mindestens Mitte der Woche dauern. Dabei sind die Freiwilligen Feuerwehren ständig vor Ort. Denn immer wenn das Sojabohnen-Sonnenblumenkern-Gemisch im Inneren zu viel raucht, muss sie löschen. Anschließend gehen die Arbeiten weiter. In das Silo passen rund 80 Tonnen Trockengut.

Eigentlich sollten die Arbeiten bereits am Mittwoch beginnen. Jedoch hätten die schwierigen Löscharbeiten sowie das Sturmtief unter der Woche einen früheren Kran-Einsatz unmöglich gemacht.

Sturm ließ Brand immer wieder neu entfachen

Die 21 Meter hohe Mais-Trocknungsanlage war am Dienstagabend in Brand geraten. Dabei wurde das Silo einem Feuerwehrsprecher zufolge erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 500.000 Euro. "Schon durch den Brand war der Turm einsturzgefährdet. Durch den Sturm hatten wir die große Angst, dass der ganze Turm instabil wird und umfällt", sagt Steffen Specht von der Feuerwehr Göllheim. Ein weiteres Problem: Die Sturmböen ließen auch immer wieder Glutnester auflodern.

Kabelbrand wohl für das Feuer verantwortlich

Das Silo in Einselthum wird von Feuerwehrleuten gesichert. (Foto: SWR)
Das Silo in Einselthum ist 21 Meter hoch.

Betreiber Volker Bühler sagte dem SWR, dass die Ursache für das Feuer offenbar ein Kabelbrand war. Dieser habe sich dann im Silo ausgebreitet. Er rechnet damit, dass das Silo erst im kommenden Sommer wieder funktionstüchtig ist. Das sei ein Problem, weil der Mais nun getrocknet werden müsse.

An den Löscharbeiten am Dienstag waren knapp 60 Feuerwehrleute beteiligt.

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