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Der größte Schuh der Welt soll künftig nicht mehr vor, sondern im Deutschen Schuhmuseum in Hauenstein stehen. Der Umbau ist teuer und hat für viele Diskussionen gesorgt - jetzt beginnen die Arbeiten.

Fünf Monate soll der Umbau und die Sanierung des Schuhmusuems in Hauenstein in der Südwestpfalz dauern. Solange bleibt das Museum geschlossen. Nach 24 Jahren - so lange gibt es das Deutsche Schuhmuseum - seien umfangreiche Renovierungsarbeiten notwendig, sagte Carl-August Seibel, der Vorsitzende der Stiftung Deutsches Schuhmuseum. Außerdem soll die Dauerausstellung komplett überarbeitet werden.

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Prunkstück soll endlich ins Museum

Aber es soll nicht nur bei einer einfachen Sanierung bleiben. Das Prunkstück des Museums - der größte Schuh der Welt - soll endlich ins Museum wandern und nicht mehr nur davor stehen. Das Einzelstück aus Leder ist vier Meter hoch, sieben Meter lang und zweieinhalb Meter breit. Mit diesen Maßen steht der Rekordschuh im Guinness Buch. Doch damit der Koloss ins Museum passt, muss dort einiges verändert werden.

Das Schuhmuseum in Hauenstein (Foto: picture-alliance / Reportdienste, dpa / picture alliance / Christine Koenig)
Das Schuhmuseum in Hauenstein. dpa / picture alliance / Christine Koenig

Umbau sprengt Kostenrahmen

Künftig soll der riesige Wanderschuh im Eingangsbereich des Schuhmuseums stehen. Die Sanierung kostet laut Seibel rund eine Million Euro. Für knapp die Hälfte dieser Summe wurden von Bund und Land bereits Zuschüsse bewilligt. Die veranschlagten Kosten für den geplanten Umbau waren zuletzt immer weiter angestiegen. Deshalb waren die Kosten auch immer wieder Thema im Gemeinderat. Letztlich wollte man den Rekordschuh aber nicht weiter im Regen stehen lassen. Die Wiedereröffnung nach dem Umbau des Schuhmuseums ist für den 1. April im kommenden Jahr geplant.

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