Brand Saalstadt Firma (Foto: SWR)

Zwei Millionen Euro Schaden

Brand in Saalstadt war "allgemeines Betriebsrisiko"

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Der Brand in einer Produktionshalle in Saalstadt im Kreis Südwestpfalz ist nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft in einer Absauganlage entstanden. Das Feuer verursachte einen Millionenschaden.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft hat ein Brandsachverständiger die Halle untersucht. Offenbar brach das Feuer in einem Filter der Absauganlage einer Schleifmaschine aus. Es lägen keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder Brandstiftung vor. Es sei vielmehr "ein zufälliges, in dem allgemeinen Betriebsrisiko der Anlage begründetes Schadensereignis".

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Schaden von rund 2 Millionen Euro aus. Das Feuer war am 12. Januar in der Halle des metallverarbeitenden Betriebes in Saalstadt ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit bis zu 100 Einsatzkräften aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben und dem Kreis Kaiserslautern im Einsatz. Das Feuer konnte nach relativ kurzer Zeit gelöscht werden. Die Halle wurde nach Auskunft der Feuerwehr komplett zerstört.

Brand Saalstadt Firma (Foto: SWR)
Möglicherweise war der Brand einer Lagerhalle in Saalstadt bei Schleifarbeiten ausgebrochen.

Lagerhalle in Saalstadt muss nach Brand wohl abgerissen werden

Nach Angaben eines Bausachverständigen muss das Gebäude wahrscheinlich abgerissen werden. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Die Hauptstraße in Saalstadt war während der Löscharbeiten mehrere Stunden gesperrt.

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