Krankenhaus Rodalben (Foto: SWR)

Zum 1. Januar

Krankenhaus Rodalben: Fusion und Investitionen

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Die Fusion der Krankenhäuser Rodalben und Pirmasens ist unter Dach und Fach. Für den Standort Rodalben wird sich dadurch einiges ändern.

Der Stadtrat Pirmasens hatte der Fusion der beiden Kliniken zum 1. Januar am Dienstag zugestimmt. Der Geschäftsführer des Krankenhauses Pirmasens, Martin Forster, sagte, zunächst solle mit den vorhandenen Fachabteilungen in Rodalben gestartet werden.

Krankenhaus Rodalben als Standort für Geriatrie

Anschließend soll sich die Klinik unter anderem auf die Geriatrie, also die Altersmedizin, spezialisieren. Es bestehe ein riesiger Versorgungsbedarf in der Region. Über die kommenden sieben bis neun Jahre seien große Investitionen in Infrastruktur, Ausstattung und Personal geplant, sagte Forster. Wieviel investiert werden soll, steht noch nicht fest. Die 250 Mitarbeiter in Rodalben sollen übernommen werden.

Forster sagte, dass möglicherweise ein Teil der Grundversorgung nach Rodalben ausgelagert werden könnte. Dabei könne es sich im pflege-intensive Patienten handeln, die mehrmals im Jahr ins Krankenhaus müssen. Im Gegenzug könnte sich der Standort Pirmasens weiter spezialisieren.

Keine Abwicklung des Krankenhauses Rodalben

Forster widersprach zudem Presseberichten, dass der Standort Rodalben abgewickelt werde. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Befürchtungen dieser Art gegeben. Bis Januar wollen die Verantwortlichen in Pirmasens mit dem Rodalber Personal die Details der Fusion besprechen.

Der Betreiber des Krankenhauses in Rodalben hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich zurückzuziehen. Ein Gutachten hatte daraufhin empfohlen, den Standort aus wirtschaftlichen Gründen zu schließen und stattdessen das Krankenhaus Pirmasens auszubauen. Daraufhin hatten Gespräche zu der Fusion der beiden Krankenhäuser stattgefunden.

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