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Seit Jahren gibt es in Ramstein-Miesenbach Pläne für eine besondere Urnenbegräbnisstätte - ein Kolumbarium. Jetzt werden die Pläne umgesetzt.

Kolumbarium (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Oliver Berg/dpa)
So sieht ein Kolumbarium in Monheim in Nordrhein-Westfalen aus. picture alliance / Oliver Berg/dpa

Noch in dieser Woche sollen nach Auskunft des Bürgermeisters von Ramstein-Miesenbach, Ralf Hechler (CDU), die Arbeiten beginnen. In der Urnen-Begräbnisstätte soll es Platz für bis zu 1.500 Urnen geben. Ein Platz soll rund 3.000 Euro kosten.

Das Kolumbarium ist das erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. Es entsteht im ältesten Ortsteil von Ramstein in einer Parkanlage. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts stand hier die katholische Kirche. 

Verzögerungen wegen Anerkennung der Stiftung

Der Rat der Verbandsgemeinde hatte dem Bau bereits vor drei Jahren zugestimmt. Der Bau des Kolumbariums kostet rund eine Million Euro, die ausschließlich von einer Stiftung finanziert werden. Diese musste erst als gemeinnützig anerkannt werden - was den Bau verzögert hatte. Seit Ende des vergangenen Jahres liegt die Anerkennung durch die ADD nun vor.

Durch den Verkauf der Urnengräber finanziert sich nach Angaben von Bürgermeister Hechler das Kolumbarium selbst. Mehreinnahmen sollen für wohltätige Zwecke in der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach genutzt werden. Die Bauarbeiten sollen in rund einem Jahr abgeschlossen sein.

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