Nico Reuter in einer Anliegerkurve (Foto: SWR)

Freizeitanlage für Jugendliche

Pumptrack in Baumholder wird freigegeben

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Endlich ist es soweit, werden sich viele fahrradbegeisterte Kinder und Jugendliche denken. Denn der Pumptrack in Baumholder ist nun für alle zugänglich. In Zukunft soll die Anlage am Stadtweiher Treffpunkt die Jugendlichen aus der Region werden.

Der Rasen leuchtet grün zwischen der dunklen Asphaltstrecke. Ganz hinten flitzt gerade Nico Reuter durch eine Anliegerkurve. Er ist nicht nur Mountainbiker, sondern auch der Mastermind hinter dem Pumptrack in Baumholder. Heißt: Er hat sich die Streckenführung und die einzelnen Elemente überlegt. Der 38-Jährige ist sicher, dass der Pumptrack in Baumholder auch über die Region hinaus ein voller Erfolg wird. "Weil das eine Größenordnung ist, die es im Südwesten nicht so oft gibt. Ich glaube, da werden Leute von ziemlich weither kommen, um das mal auszutesten."

Auf dem Pumptrack können nicht nur Mountainbiker und Skateboarder Skills üben und verbessern, sondern auch Scooter- und Rollstuhlfahrer und jeder, der Spaß am Sport auf Rädern hat.

Das war gigantisch letztes Wochenende, weit über 50 Personen. Wir konnten die gar nicht raushalten, obwohl der Bauzaun noch stand.

Dass die Mountainbiker und Scooterfahrer aus der Region schon heiß auf den Pumptrack sind, ist auch Stadtbürgermeister Günter Jung (FWG) klar. Trotzdem, so erzählt er, sei er vollkommen überrascht gewesen, dass die Leute es kaum abwarten konnten und trotz Absperrungen schon auf dem Pumptrack gefahren sind. "Es war für mich totales Neuland, dass ein Pumptrack so viele Interessenten nach Baumholder locken kann."

Der Pumptrack in Baumholder hat etwa 200.000 Euro gekostet und wurde zu 80 Prozent von Bund und Land gefördert. Inzwischen wurde die Anlage von den zuständigen Stellen auch technisch abgenommen. Zum Glück, freuen sich Nico Reuter und Günter Jung, denn nun darf der Pumptrack auch offiziell befahren werden.

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SWR