Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Icon der App Whatsapp.  (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Fabian Sommer)

Neue Betrugsmasche

Polizei Pirmasens warnt vor Whatsapp-Betrügern

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Betrüger nutzen neuerdings den Nachrichtendienst Whatsapp, um an Geld zu kommen. Sie geben sich als vermeintliche Angehörige aus, die dringend Hilfe brauchen.

Ältere Menschen werden oft Opfer von Betrügern - am Telefon zum Beispiel und jetzt auch über den Nachrichtendienst Whatsapp. Nach Angaben der Polizei Pirmasens erhalten sie über Whatsapp Nachrichten, die angeblich von einem engen Verwandten stammen - meist von Sohn oder Tochter. Die Nachrichten kommen dann von einer unbekannten Nummer, mit der Begründung, dass das eigene Smartphone zum Beispiel kaputt sei.

Mit erfundenen Notlagen versuchen die Betrüger dann schnell an Geld ihrer Opfer zu kommen. Nach Angaben der Polizei Pirmasens wird dabei oft um Überweisung eines vierstelligen Geldbetrages gebeten. In Zweibrücken habe die Überweisung einer Frau an die Whatsapp-Betrüger nur verhindert werden können, weil zufällig die echte Tochter angerufen habe, als die Mutter schon auf dem Weg zur Bank gewesen sei.

Versuchter Whatsapp-Betrug in Kaiserslautern

Über Whatsapp haben Betrüger auch versucht an das Geld einer Frau aus Kaiserslautern zu kommen. Wie die 51-Jährige der Polizei meldete, hatte sie in kürzester Zeit zwei Nachrichten von einer unbekannten Nummer bekommen. Der Absender gab sich als ihr Sohn aus. Er bat seine "Mutter", zwei Zahlungen für ihn zu tätigen. Er könne das nicht selbst machen, weil sein Handy kaputt sei. Das Geld würde sie zurückbekommen.

Der 51-Jährigen kam das allerdings komisch vor. Sie kontaktierte ihren "echten" Sohn und fragte nach - dieser bestätigte, dass er die Nachrichten nicht geschickt hatte. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen nach dem Inhaber der Handynummer laufen.

Auch Firmen werden Opfer von Betrügern

Wie die Polizei Pirmasens mitteilt, machen Betrüger auch vor Unternehmen nicht Halt. So ist ein Mitarbeiter einer Firma aus Zweibrücken auf eine betrügerische Mail hereingefallen. Demnach tauchte während des Kontakts mit einem Geschäftspartner plötzlich eine Nachricht auf dem Handy des Firmenmitarbeiters auf.

Darin wurde er gebeten das Geld für eine vereinbarte Transaktion nicht auf das angegebene Geschäftskonto, sondern auf ein anderes zu überweisen. Ohne sich durch einen Rückruf abzusichern, überwies der Mitarbeiter 10.000 Euro auf das Auslandskonto des Betrügers. Eine Rückbuchung sei nicht mehr möglich.

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