Klärschlamm (Foto: dpa Bildfunk, Nicolas Armer)

Klärschlammtrocknungsanlage Fehrbach geht wieder in Betrieb

Stinkt es bald wieder in Pirmasens?

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Die umstrittene Klärschlammtrocknungsanlage in Pirmasens darf bald wieder in Betrieb gehen. Die Geruchsbelastung sei zulässig, entschied die Aufsichtsbehörde.

Die Anlage im Stadtteil Fehrbach wurde im Jahr 2014 genehmigt. Nach Angaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) wurde sie damals mit einer sogenannten Photooxidationsanlage betrieben. In den vergangenen sieben Jahren sei die Klärschlammtrocknung jedoch modernisiert und nachgerüstet worden. Deswegen darf die Anlage laut Aufsichtsbehörde bis zu sechsmal so viele Emissionen ausstoßen, wie ursprünglich genehmigt.

Geruchsbelastung in Pirmasens "zulässig"

Die Geruchsbelastung sei dadurch ebenfalls zulässig. Wie die SGD Süd mitteilt, werden bei den Verbrennungsprozessen nur wenige stinkende Gase frei. Der größere Teil sei geruchsneutral. Damit revidiert die Struktur- und Genehmigungsdirektion ihre Entscheidung zur Klärschlammtrocknungsanlage. Die Behörde hatte den Betrieb stillgelegt, weil es über Jahre hinweg immer wieder Beschwerden von Anwohnern über üble Gerüche gegeben hatte.

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