Pfälzerwaldhütte Drei Buchen in Dahn (Foto: SWR)

Corona-Aufwand nicht zu leisten

In diese Pfälzerwaldhütten kommen Ungeimpfte nicht rein

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Immer mehr Hütten im Pfälzerwald stellen in der Corona-Pandemie auf die 2G-Regel um. Ungeimpfte Wanderer könnten bald auf Weinschorle und Leberknödel verzichten müssen.

Nach einer anstrengenden Wanderung durch den schönen Pfälzerwald gehört für viele Wanderer der Besuch in einer der zahlreichen Pfälzerwald-Hütten zum Wandererlebnis einfach dazu. Doch bei immer mehr Hütten führen die Einschränkungen der Corona-Pandemie dazu, dass manche Wanderer vor verschlossenen Türen stehen.

Kontroll-Aufwand für viele PWV-Hütten einfach zu groß

Die Pfälzerwaldhütte in Bruchweiler-Bärenbach am Schmalstein hat bereits auf die sogenannte 2G-Regel umgestellt. Das heißt: Dort dürfen nur noch Geimpfte und Genesene ihren Saumagen mit Sauerkraut genießen.

Auch die Dahner Hütte, die vom Pfälzerwald-Verein Dahn betrieben wird, bewirtet im Innenbereich nur noch die Wanderer, die einen Impf- oder Genesenennachweis mit sich führen. Wer nicht geimpft ist, darf immerhin noch auf der im Herbst und Winter beheizten Terrasse Platz nehmen. Als Selbstbedienungsgaststätte sei der Aufwand, den die aktuelle Corona-Verordnung gegenüber Ungeimpften verlangt, von den Betreibern der Dahner Hütte nicht zu leisten.

Corona lässt Ungeimpfte vor der Hütte bleiben

Im Wanderheim "Dicke Eiche" in Hauenstein und im Waldhaus "Starkenbrunnen" bei Pirmasens wird derzeit noch die 3G-Regel angewendet. Wanderer haben dort auch noch Zutritt, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Allerdings laufen auch in Hauenstein und Pirmasens bereits die Gespräche, künftig auf 2G umzustellen.

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SWR