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30 Millionen Euro Schaden - das war die Bilanz eines Großbrandes bei einem Automobilzulieferer in Otterberg im März. Jetzt steht fest - das Feuer wurde durch glimmende Textilien ausgelöst.

Das Otterberger Unternehmen stellt Autoteile aus recycelten Textilien her. Diese werden auf dem Werksgelände in Textilmühlen zerkleinert.

Mühle zu heiß - Stoffreste entzündet

Wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mitteilt, haben die Ermittlungen des Brandsachverständigen ergeben, dass sich in einer dieser Mühlen die Stoffreste entzündet hatten. Offenbar war die Maschine zu heiß gelaufen.

Dies habe zu einem Glimmbrand geführt, der wenig Rauch entwickelt habe. Deshalb sei er von den Mitarbeitern auch nicht entdeckt worden. Nach mehreren Stunden habe sich das Feuer zu dem Großbrand entwickelt. Noch nicht geklärt ist die Frage, ob der Brand hätte vermieden werden können.

Das Großfeuer im März konnte erst nach mehreren Tagen endgültig gelöscht werden. Teilweise waren bis zu 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch die amerikanische Feuerwehr half mit Tanzfahrzeugen aus. Teile einer Lagerhalle mussten nach dem Brand abgerissen werden.

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