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Zweibrücken, Pirmasens und der Kreis Südwestpfalz haben ihre Pläne für Notfall-Krankenhäuser und -Lazarette in der Corona-Krise vorgestellt. Die Vorbereitungen laufen bereits.

leer stehendes Krankenhaus-Gebäude mit THW-Fahrzeugen (Foto: SWR)
Das ehemalige Evangelische Krankenhaus in Zweibrücken steht seit 2016 leer.

Die Pläne sollen nach Angaben des Pirmasenser Oberbürgermeisters Markus Zwick (CDU) greifen, sollten die drei regulären Krankenhäuser in Pirmasens, Zweibrücken und Rodalben irgendwann überlastet sein. Dann werde das ehemalige Evangelische Krankenhaus in Zweibrücken reaktiviert, dort könnten weitere Corona-Patienten behandelt werden.

verwaistes Schulgelände mit leerem Schulhof (Foto: SWR)
In die ehemalige Realschule Plus in Wallhalben könnte ein Notfall-Lazarett kommen.

Notfall-Lazarette in Südwestpfalz möglich

Sollte auch dieses Krankenhaus an seine Kapazitätsgrenze stoßen, sind sogenannte Notfall-Lazarette geplant, zum Beispiel in der ehemaligen Realschule plus in Wallhalben und im Hugo-Ball-Gymnasium in Pirmasens. Bis kommenden Montag sollen genug Feldbetten zur Verfügung stehen, dass die Notfall-Lazarette einsatzfähig wären.

Schutzausrüstung droht knapp zu werden

Unterdessen fehlt es den Krankenhäusern in der Westpfalz bereits an Schutzkleidung und Atemmasken. Sie rufen teilweise zu Spenden auf und hoffen dabei Beispielsweise auf die Unterstützung durch Kitas und Malerbetriebe.

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