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In den vergangenen Wochen sind nach der Impfung mit Astrazeneca vereinzelt Thrombosefälle aufgetreten - immer mehr Geimpfte lassen sich jetzt vorsorglich untersuchen. Beispielsweise im Westpfalz-Klinikum.

Noch hätten sich wenige Menschen, die mit Astrazeneca geimpft wurden, in der Westpfalz auf Hirnthrombosen untersuchen lassen. Das Westpfalz-Klinikum geht aber davon aus, dass die Anfragen zunehmen werden.

Verunsicherung nach Impfung mit Astrazeneca

Viele Menschen seien verunsichert, weil sie Kopfschmerzen nach der Impfung hätten. Das sei allerdings eine zu erwartende Nebenwirkung des Impfstoffes, sagte ein Sprecher des Klinikums. Das Krankenhaus nehme trotzdem jeden Verdacht ernst. In den vergangenen Tagen wurden auch Hirnvenenthrombosen im Klinikum festgestellt. Das sei für eine große Neurologie aber nichts Außergewöhnliches, sagte ein Sprecher des Klinikums. Bei einem Patienten, der mit Astrazeneca geimpft worden ist, werde aber überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen Impfung und Hirnvenenthrombose besteht.

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Thrombose-Untersuchungen in der Westpfalz nehmen zu

Auch in den Krankenhäusern in Landstuhl und Zweibrücken haben sich vereinzelt Patienten mit Verdachtsdiagnosen gemeldet. Wie ein Sprecher mitteilt, gab es dort nach Mitarbeiterimpfungen auch Anfragen aus der Belegschaft. Genaue Zahlen nannten die Krankenhäuser nicht. In den Krankenhäusern in Pirmasens und Rodalben seien bislang keine solche Anfragen bekannt.

Pascal Kiss aus der SWR-Wissenschaftsredaktion Astrazeneca-Thrombose: "Wahrscheinlichkeit 1 zu 100.000"

Das Risiko nach einer Astrazeneca-Impfung an einer Thrombose zu erkranken liege laut der Europäischen Arzneimittelagentur bei 1 zu 100.000, so Pascal Kiss aus der SWR-Redaktion Wissen. Und selbst wenn das so sei, gebe es dagegen Behandlungsmöglichkeiten, so Kiss weiter.  mehr...

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