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Die Tierauffangstation in Maßweiler hat einen Fuchswelpen aufgenommen, dessen Geschwister und Mutter grausam von Waldarbeitern getötet wurden. Die Geschichte lässt sogar langjährigen Tierschützern den Atem stocken - sie haben Anzeige gegen die Arbeiter erstattet.

Die Waldarbeiter waren nach Angaben der Tierschützer dabei, Baumstämme und Äste in einem großen Häcksler zu zerkleinern. Zwischen den Stämmen hatten sich allerdings eine Füchsin und ihre Jungen versteckt. Das Muttertier sei aus Versehen zwischen mehreren Stämmen, die gleichzeitig angehoben wurden, in den Häcksler geraten und gestorben. Wenig später hätten die Waldarbeiter dann ihre völlig verängstigten Jungen entdeckt.

Einer der Arbeiter habe angeboten, die Tiere aufzunehmen. Doch seine Kollegen hätten das versucht zu verhindern und gesagt, dass die Kleinen ohne ihre Mutter ohnehin keine Chance hätten und es sowieso genügend Füchse gebe. Was danach passiert sein soll, beschreiben die Tierschützer von Tierart in Maßweiler mit den Worten: "Was sie dann taten, ist so grauenvoll und für jeden Menschen, der auch nur das geringste bisschen Mitgefühl und Verstand hat, unbegreiflich: Sie warfen die jungen Füchse ebenfalls einfach in den Häcksler."

Rettung in letzter Sekunde

Fuchswelpe Tierart Häcksler (Foto: Tierart)
Der gerettete Fuchswelpe ist nur knapp einem grausamen Tod entgangen. Tierart

Der Arbeiter, der die Welpen aufnehmen wollte, habe in letzter Sekunde einen Welpen retten und mitnehmen können. Dann habe er den kleinen Fuchs zur Tierauffangstation Tierart in Maßweiler gebracht. Sowohl das Tier, als auch der Mann hätten völlig unter Schock gestanden.

Anzeige erstattet

Wo genau die Waldarbeiten stattfanden, wollen die Tierschützer bewusst nicht sagen, da in sozialen Medien bereits Morddrohungen gegen die Waldarbeiter ausgesprochen wurden. Gegen die Verantwortlichen hätten sie bereits Anzeige erstattet. Der kleine Fuchs wurde in der Tierauffangstation einquartiert und wird dort nun von den Pflegern aufgepäppelt.

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