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Bei Heltersberg in der Südwestpfalz hat ein Luchs in einem Wildgehege zwei Hirsch-Kälber gerissen. Das hat die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz mitgeteilt, die das Luchs-Projekt im Pfälzerwald betreut. Die toten Tiere wurden nach Angaben der Stiftung Ende vergangener Woche entdeckt. Da sie typische Merkmale eines Luchsangriffs aufwiesen, wurde das Wildgehege mit Fotofallen überwacht. Anfang der Woche habe das Team des Luchs-Projekts dann in dem Gehege einen Luchs fangen und narkotisieren können. Das Tier sei mit einem neuen GPS-Sendehalsband ausgestattet und im Pfälzerwald wieder freigelassen worden. Tierverluste, die durch einen Luchs-Übergriff entstehen, werden nach Angaben der Stiftung zu 100 Prozent erstattet. Außerdem komme das Luchs-Projekt auch dafür auf, Wildgehege sicherer zu machen – etwa durch Elektrozäune. Nach Angaben der Stiftung war das der fünfte Übergriff von Luchsen auf Nutztiere seit 2016.

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