Alle Entwicklungen zu den bei Kusel getöteten Polizisten im Blog. (Foto: SWR)

Beamte sterben bei Verkehrskontrolle

Blog zu tödlichen Schüssen auf Polizisten bei Kusel: Familien erhalten Kondolenzbuch

STAND

Bei einer Verkehrskontrolle sind am 31. Januar zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kusel getötet worden. Die aktuellen Entwicklungen in unserem Blog:

Dienstag, 22. Februar

Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Polizist
17:45 Uhr

Gegen einen Polizisten, der dem mutmaßlichen Polizistenmörder Andreas S. bei einem früheren Fall von Wilderei geholfen haben soll, wird derzeit nicht ermittelt. Das hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken dem Saarländischen Rundfunk mitgeteilt. Die "Rheinpfalz" hatte zuvor berichtet,  S. soll im September 2017 im Jagdrevier Spiesen gewildert und ein Reh geschossen haben. Bei der anschließenden Suche nach dem Tier soll S. Hilfe von einem Polizisten gehabt haben. Laut Staatsanwaltschaft konnte S. damals zwei Zeugen benennen, die ihm ein Alibi gaben. Ein Verfahren gegen S. wegen des Vorwurfs der Wilderei sei eingestellt worden.

Tatverdächtiger hatte Jagdschein schon 2008 verloren
16:35 Uhr

Der Mann, der Ende Januar gemeinsam mit einem Komplizen zwei Polizisten im Kreis Kusel erschossen haben soll, hatte bereits 2008 seinen Jagdschein verloren. Das hat die Jäger-Vereinigung des Saarlandes mitgeteilt. Auslöser war nach Auskunft der Jägervereinigung ein Jagdunfall im Jahr 2004. Der heute 38-Jährige hatte damals bei einer Jagd mit einer Schrotflinte geschossen – ohne freie Sicht zu haben. Dabei verletzte er einen anderen Jäger erheblich. Im Jahr 2012 erhielt der mutmaßliche Täter von Kusel dann wieder seinen Jagdschein, bis er 2020 von der zuständigen Behörde nicht mehr verlängert wurde.

Donnerstag, 17. Februar

Kondolenzbuch aus dem Landtag RLP wird Familien überreicht
9:45 Uhr

Das Kondolenzbuch für die beiden getöteten Polizisten liegt noch bis morgen im Foyer des rheinland-pfälzischen Landtages in Mainz aus. Landtagspräsident Hendrik Hering kündigte zu Beginn der heutigen Plenarsitzung an, dass es anschließend den Familien der Opfer überreicht werden soll.

Mainz

Gedenkfeier in Mainz Trauer um erschossene Polizisten im Landtag

Der Landtag hat der beiden in der Westpfalz getöteten Polizisten gedacht. Zu Beginn der Landtagssitzung gab es eine Schweigeminute.  mehr...

Mittwoch, 16. Februar

Mittwoch, 16. Februar

Justizminister regt Gesetzesverschärfung bei Hasskommentaren im Netz an
18:00 Uhr

Der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) hat eine Neuregelung bei Hasskommentaren im Netz vorgeschlagen. Mertin kritisierte im Landtag, dass eine Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener nur verfolgt werden könne, wenn ein Strafantrag der nächsten Angehörigen vorliege. In solchen Fällen sollten nach Ansicht von Mertin aber auch Staatsanwaltschaften von sich aus ermitteln können. Nach dem gewaltsamen Tod der zwei Polizisten haben die Behörden bisher 680 Hasskommentare im Internet registriert. Davon seien 454 als strafrechtlich relevant einzustufen, sagte Mertin. Bislang seien 61 Personen ermittelt worden, die für 85 dieser Kommentare verantwortlich seien.

Gedenken im rheinland-pfälzischen Landtag
14:15 Uhr

Der rheinland-pfälzische Landtag hat heute an die beiden getöteten Polizisten gedacht. Zu Beginn der heutigen Landtagssitzung gab es eine Schweigeminute. Außerdem haben unter anderem Landtagspräsident Hendrik Hering und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) an die Polizeibeamten erinnert. Dreyer sprach den Familien der Opfer, den Freunden und Freundinnen, Kollegen und Kolleginnen das tief empfundene Mitgefühl der gesamten Landesregierung aus und betonte die enge Verbundenheit mit der Polizeifamilie, die deutschlandweit um die Ermordeten trauere. "Wir gedenken der Polizeikommissar-Anwärterin und dem Polizeioberkommissar mit dem größten Respekt und Dankbarkeit. Sie haben im Dienst für unser Land ihr Leben verloren", sagte die Ministerpräsidentin.

Große Anteilnahme bei Beerdigung
13:30 Uhr

An der Trauerfeier für die junge Polizistin haben etwa 600 Menschen teilgenommen. Polizisten standen vor der Aussegnungshalle des Homburger Friedhofs im Stadtteil Erbach, um ihr die letzte Ehre zu erweisen.

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Blumenschmuck für das Grab der Polizistin
12:25 Uhr

Zahlreiche Kränze und Blumen hängen vor der Aussegnungshalle des Friedhofs im Homburger Stadtteil Erbach. Sie werden gleich am Grab der jungen Frau abgelegt.

Blumen und Kränze liegen für die Beerdigung der jungen Polizistin auf dem Friedhof in Homburg bereit. (Foto: SWR, SWR)
Blumen und Kränze liegen für das Grab der jungen Polizistin auf dem Friedhof in Homburg bereit. SWR

Polizistin wird bestattet
12:00 Uhr

Die Trauerfeier ist zu Ende. Eine Freundin und Kommilitonin hielt eine bewegende Rede. Jetzt wird die junge Polizistin auf dem Homburger Friedhof bestattet.

Trauerfeier beginnt
11:01 Uhr

Die Trauerfeier für die 24-jährige Polizistin hat auf dem Friedhof des Homburger Stadtteils Erbach begonnen. Mehrere hundert Polizisten haben sich dafür vor der Aussegnungshalle versammelt.

Die Trauerfeier der getöteten 24-jährigen Polizistin in Homburg (Foto: SWR, SWR)
Vor der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Homburg stehen etwa 1.000 Polizisten für die getötete 24-Jährige Spalier. SWR

Auch Landtag im Saarland mit Gedenken an die beiden Opfer
9:25 Uhr

Zur Eröffnung der heutigen Plenarsitzung in Saarbrücken haben auch die Mitglieder des Landtags im Saarland mit einer Schweigeminute der beiden bei Kusel erschossenen Polizisten gedacht. "Wir alle sind bestürzt, schockiert und tieftraurig", so Landtagspräsident Stephan Toscani. Die 24-jährige Polizeianwärterin und ihr 29 Jahre alter Kollege seien "durch eine unbegreifliche Gewalttat aus ihrem noch jungen Leben gerissen" worden.

Erschossene Polizeianwärterin wird heute in Homburg beerdigt
6:28 Uhr

Die 24 Jahre alte Polizeianwärterin, die Ende Januar bei Kusel erschossen wurde, wird heute in Homburg beigesetzt. Bereits gestern wurde ihr getöteter Kollege beerdigt.

Homburg

Beerdigung auf dem Friedhof in Homburg Große Anteilnahme auch bei Trauerfeier für getötete Polizistin

Die 24 Jahre alte Polizeianwärterin, die Ende Januar bei Kusel erschossen wurde, wird heute in Homburg beigesetzt. Bereits gestern wurde ihr getöteter Kollege beerdigt.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Landtag in Rheinland-Pfalz gedenkt der getöteten Polizisten
6:07 Uhr

Der rheinland-pfälzische Landtag wird in seiner Sitzung heute Nachmittag der beiden bei Kusel getöteten Polizisten gedenken. Dazu wird wird ab 13:59 Uhr ein SWR Extra im SWR Fernsehen gezeigt und im Web, in der App und bei Facebook gestreamt.

Mainz

Gedenkfeier in Mainz Trauer um erschossene Polizisten im Landtag

Der Landtag hat der beiden in der Westpfalz getöteten Polizisten gedacht. Zu Beginn der Landtagssitzung gab es eine Schweigeminute.  mehr...

Dienstag, 15. Februar

Dienstag, 15. Februar

SWR-Reporterin Alexandra Dietz berichtet von ihrem Eindrücken vor Ort
20:45 Uhr

Große Anteilnahme bei Trauerfeier für Alexander K. In Freisen im Saarland ist der im Kreis Kusel getötete Polizist Alexander K. beigesetzt worden. Die Anteilnahme bei der Trauerfeier war groß, berichtet SWR-Reporterin Alexandra Dietz.

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Letzte Besucher verabschieden sich am Grab
16:00 Uhr

Die letzten Besucher nehmen nach der Beerdigung am Grab des Polizisten Abschied. Dazu unsere Reporterin Susanne Kimmel:

Mehr als 2.000 Menschen versammeln sich auf Friedhof
15:25 Uhr

Auf dem Friedhof in Freisen im Landkreis St. Wendel haben sich mehr als 2.000 Menschen versammelt. Der 29-jährige Polizist wird dort zur Stunde beerdigt. Eine Ehrenwache der Polizei Rheinland-Pfalz hat den Trauerzug von der Aussegnungshalle zur Grabstätte begleitet.

Mehr als 2.000 Menschen haben sich auf dem Friedhof in Freisen versammelt, um bei der Beerdigung des erschossenen Polizisten dabei zu sein. (Foto: SWR, SWR)
Mehr als 2.000 Menschen haben sich auf dem Friedhof in Freisen versammelt, um bei der Beerdigung des erschossenen Polizisten dabei zu sein. SWR

Polizei nimmt auch über soziale Medien Abschied
14:35 Uhr

Die Arbeitskolleginnen und -kollegen nehmen vom 29-jährigen Polizisten auch über die sozialen Medien Abschied und bedanken sich für die große Anteilnahme aus ganz Deutschland.

Wir haben heute Abschied von unserem Kollegen Alexander genommen. Was passiert ist, macht uns noch immer fassungslos. Wir sind dankbar für die große Anteilnahme in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus. Wir werden Alexander gemeinsam in Erinnerung behalten. #ZweiVonUns https://t.co/2Tg3i4iitj

Trauerfeier beginnt
14:01 Uhr

Die Trauerfeier für den 29-jährigen Polizisten beginnt jetzt in der Kirche St. Remigius im saarländischen Freisen. Vor der Bruchwaldhalle haben sich etwa 1.000 Trauergäste versammelt, die den Gottesdienst auf dem Vorplatz verfolgen.

Menschen verfolgen die Trauerfeier für den 29-jährigen Polizisten vor der Bruchweghalle in Freisen. (Foto: SWR, SWR)
Etwa 1.000 Menschen verfolgen die Trauerfeier für den 29-jährigen Polizisten vor der Bruchwaldhalle in Freisen. SWR

Polizeiseelsorger über die Bewältigung der Trauer
13:46 Uhr

In wenigen Minuten beginnt in Freisen die Trauerfeier für den getöteten 29-Jährigen. Polizeiseelsorger Norman Roth betreut unter anderem seine Kollegen und nimmt ebenfalls an der Andacht heute teil.

Bürgermeister von Freisen spricht von riesigem Leid
13:21 Uhr

Karl-Josef Scheer, Bürgermeister von Freisen, sagte vor der Trauerfeier, dass das riesige Leid im Ort nicht in Worte zu fassen sei. "Keiner hier kann verstehen, wieso, weshalb und warum das passiert ist." Er fordert: "Wir müssen die stärker schützen, die uns schützen!" Auch der Landrat von Kusel, Otto Rubly, ist unter den Trauergästen. Er verweist nochmals auf die Hasskommentare nach der Tat: "Die Anteilnahme nach dieser schrecklichen Tat ist dennoch größer als der Hass. Darauf können wir als Gesellschaft bauen."

Blumen und Kerzen vor der Kirche in Freisen
12:08 Uhr

Zwei Stunden vor Beginn der Trauerfeier haben viele Menschen Blumen und Kerzen vor der Kirche St. Remigius in Freisen abgelegt, um ihre Anteilnahme an dem Tod des jungen Polizisten auszudrücken. Um 14 Uhr beginnt dann der Gottesdienst mit etwa 80 Trauergästen in der Kirche. Insgesamt erwartet die Polizei rund 2.000 Menschen zur Beerdigung des 29-Jährigen.

Kerzen und Blumen in Gedenken an den getöteten Polizisten. (Foto: SWR, SWR)
Vor der Kirche St. Remigius in Freisen haben viele Menschen an einem Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewalt Blumen und Kerzen in Gedenken an den getöteten Polizisten von Kusel abgelegt. SWR

Beisetzung der Polizeianwärterin morgen in Homburg
6:53 Uhr

Das Landespolizeipräsidium des Saarlands hat inzwischen weitere Einzelheiten zur Beerdigung der 24-jährigen Polizeianwärterin veröffentlicht. Sie wird morgen auf dem Friedhof in Homburg-Erbach stattfinden. Die Beisetzung beginnt nach Angaben der Polizei um 11 Uhr mit einer polizeilichen Ehrenwache. Bei der Trauerfeier in der Aussegnungshalle wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Der Ton der Andacht werde jedoch auf dem Platz vor der Halle übertragen. Im Anschluss erfolgt die Urnenbestattung auf dem Friedhof.

29-Jähriger Polizist wird heute in Freisen beerdigt
6:18 Uhr

Der 29 Jahre alte Polizist, der Ende Januar bei Kusel erschossen wurde, wird heute in seiner Heimatgemeinde Freisen beerdigt. Die Beisetzung seiner getöteten Kollegin ist für morgen geplant.

Freisen

Trauerfeier mit 600 geladenen Gästen Nach Bluttat von Kusel: Getöteter Polizist wird heute in Freisen beerdigt

Der 29 Jahre alte Polizist, der Ende Januar bei Kusel erschossen wurde, wird heute in seiner Heimatgemeinde Freisen im Saarland beerdigt. Die Beisetzung seiner getöteten Kollegin ist für morgen geplant.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Freitag, 11. Februar

Freitag, 11. Februar

Polizei: Krisenintervention hat sich bewährt
16:45 Uhr

Die Krisenintervention der Polizei hat sich im Fall der in Kusel getöteten Polizisten bewährt. Das sagte der katholische Polizeiseelsorger Matthias Orth in Speyer. Es seien schnell Polizeibeamte für die Kriseninterventions-Teams mobilisiert worden, die bei der Betreuung der Familien und Kollegen der Ermordeten sehr wichtig gewesen seien. Roth sagte, es sei schwer abzuschätzen, was auf die Seelsorger noch zukomme. Man müsse behutsam herausfinden, was den Angehörigen gut tun könnte. Eine Blaupause für solche Einsätze gebe es nicht.

Einzelheiten zur Beerdigung der getöteten Polizisten
16:15 Uhr

Das Polizeipräsidium Westpfalz hat erste Einzelheiten zu den Beerdigungen der beiden Polizisten mitgeteilt, die in der vergangenen Woche in der Nähe von Kusel erschossen worden waren. Sie sollen in der kommenden Woche stattfinden.

Kusel

Beisetzungen kommende Woche Einzelheiten zur Beerdigung der getöteten Polizisten von Kusel

In der kommenden Woche sollen die beiden Polizisten, die Ende Januar in der Nähe von Kusel erschossen wurden, beigesetzt werden. Jetzt wurden erste Einzelheiten bekannt.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

Mann wegen Hate-Speech im Saarland festgenommen
16:10 Uhr

Im Saarland ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Mann wegen Hate-Speech im Internet im Zusammenhang mit den beiden in Kusel getöteten Polizisten festgenommen worden. Er soll auf Facebook geschrieben haben: "Das waren zwei von vielen. Jeder kommt dran". Außerdem soll er den Tätern öffentlich Geld und Unterschlupf angeboten haben. Gegen ihn erging Haftbefehl.

Ermittler gehen weiterhin von zwei Tätern aus
16:00 Uhr

Die Ermittler gehen im Fall der beiden in Kusel getöteten Polizisten weiterhin von zwei Tätern aus. Das sagte Justizminister Herbert Mertin (FDP) im Justizausschuss des Landtages.

Kusel

Tödliche Schüsse auf Polizist und Polizistin Kusel: Ermittler gehen von Schüssen von beiden Verdächtigen aus

Im Fall der bei Kusel getöteten Polizisten wird weiter von einer gemeinsamen Tat der beiden inhaftierten Verdächtigen ausgegangen. Das berichtete Justizminister Herbert Mertin (FDP) im Landtag dem Rechtsausschuss.  mehr...

Auch Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt
12:00 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf Polizisten in Kusel hat auch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Verfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei gegen den 38-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet. Es seien bei Durchsuchungen "zahlreiche Waffen" sichergestellt worden. Die Ermittlungen seien umfangreich. Auch die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ermittelt gegen die beiden Tatverdächtigen wegen Jagdwilderei.

Donnerstag, 10. Februar

Große Anteilnahme am Tod der beiden Polizisten
17:57 Uhr

Bei der Polizei in Kaiserslautern sind nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel mehrere Tausend Beileidsbekundungen eingegangen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westpfalz berichtet, kamen die Kondolenzschreiben vor allem über die Sozialen Medien an. Es seien aber auch mehr als 1.000 Briefe beim Präsidium eingegangen.

Kaiserslautern

Nach tödlichen Schüssen auf Polizisten Tausende Beileidsbekundungen für Polizei

Nach den tödlichen Schüssen auf die beiden Polizisten bei Kusel, sind bei der Polizei Kaiserslautern Tausende von Kondolenzschreiben eingetroffen. Sprecher Bernhard Erfort sagte, die Beamten seien von der Anteilnahme überwältigt.  mehr...

Getötete Polizisten sollen kommende Woche beerdigt werden
14:39 Uhr

Die Beerdigung der beiden Polizisten ist für die kommende Woche geplant. Ihre Kollegen bei der Polizei stehen noch immer unter Schock, sind aber auch dankbar für die große Anteilnahme.

Kreisjagdmeister vermutet weitere Helfer bei möglicher Wilderei
11:01 Uhr

Im Zusammenhang mit den beiden erschossenen Polizisten im Kreis Kusel geht die Polizei auch weiterhin dem Vorwurf der gewerbsmäßigen Wilderei nach. Dazu befragen die Ermittler derzeit unter anderem Jäger.

Mehr dazu heute Abend im SWR Fernsehen ab 20:15 Uhr in "Zur Sache Rheinland-Pfalz".

Kusel

Ermittlungen zu tödlichen Schüssen und Wilderei Kusel: Hatten die mutmaßlichen Polizistenmörder Helfer beim Wildern?

Nach der Tötung einer Polizistin und eines Polizisten bei Kusel ermittelt die Polizei auch zur möglicherweise gewerbsmäßigen Wilderei der beiden Verdächtigen. Mehrere Jäger gehen davon aus, dass es Helfer gegeben haben muss.  mehr...

Zur Sache Rheinland-Pfalz! SWR Fernsehen RP

Mittwoch, 9. Februar

Mittwoch, 9. Februar

Haftbefehl nach Aufruf zum "Cop-Hunting"
14:40 Uhr

Das Amtsgericht Koblenz hat Haftbefehl gegen einen 55 Jahre alten Mann aus dem Kreis Birkenfeld erlassen. Er soll öffentlich zur Tötung von Polizeibeamten aufgefordert haben. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz mit. Hintergrund sei der Mord an den zwei Polizeibeamten in der Nähe von Kusel. Es bestehe dringender Verdacht, dass der Beschuldigte aus dem Kreis Birkenfeld diese Tat zum Anlass genommen habe, auf Facebook ein Video einzustellen, in dem er zu einem sogenannten Cop-Hunting aufrief. Gegen eine Gebühr könne er Polizisten in einen Wald locken, wo sie dann erschossen werden könnten. Der Haftbefehl gegen den Mann sei heute vollstreckt worden, so die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz.

Koblenz

Nach Tötung zweier Polizisten im Kreis Kusel Amtsgericht Koblenz erlässt Haftbefehl wegen Gewaltaufruf gegen Polizisten

Ein Mann aus dem Kreis Birkenfeld soll im Internet zum sogenannten "Cop-Hunting" aufgerufen haben. Jetzt muss er in Untersuchungshaft.  mehr...

Dienstag, 8. Februar

Dienstag, 8. Februar

Polizeiinspekteur mit weiteren Details im Innenausschuss
14:42 Uhr

Der Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags hat sich heute mit dem Fall der beiden getöteten Polizisten bei Kusel beschäftigt. Unter anderem erklärte Polizeiinspekteur Jürgen Schmitt, warum es zwölf Minuten gedauert hat, bis Verstärkung am Tatort eintraf.

Was geschah in Kusel? Polizeiinspekteur erläutert Details zu Fall der getöteten Polizisten

Auch rund eine Woche nach der Tötung einer jungen Polizistin und eines jungen Polizisten im Kreis Kusel kommen immer mehr Details ans Licht. Heute hat sich der Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags mit dem Fall beschäftigt.  mehr...

Andreas S. jagte bis Ende 2020 legal im Saarland
13:39 Uhr

Der ältere der beiden mutmaßlichen Täter hatte bis Ende 2020 die Erlaubnis, im saarländischen Staatswald zu jagen. Wie das Umweltministerium in Saarbrücken mitteilt, habe er seit 2017 sogenannte Jagderlaubnisscheine für drei Pirschbezirke gehabt, die in verschiedenen Revieren lagen. In zwei Bezirken soll Andreas S. Wildtiere mit Backwaren angelockt haben, um diese einfacher erschießen zu können. Daher wurde ihm die Erlaubnis dort im Juni 2019 vorzeitig entzogen. Der dritte Pirschbezirk wurde dem Tatverdächtigen dann zum 31. März 2020 gekündigt, weil er auch dort Wildtiere illegal angelockt haben soll. Der SaarForst Landesbetrieb hatte wegen des Verdachts auf Jagdwilderei mehrfach Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Staatsanwaltschaft lässt Schmauchspuren und Blut untersuchen
10:44 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat heute weitere Details zu den aktuellen Ermittlungen herausgegeben. Wie der leitende Oberstaatsanwalt Udo Gehring mitteilt, wurde bei beiden Tatverdächtigen ein sogenannter Schmauchspurentest gemacht. Damit wollen die Ermittler unter anderem herausfinden, wer die tödlichen Schüsse abgefeuert hat. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes können Schmauchspuren auch Hinweise auf die Entfernung und die Zielrichtung des Schützen geben. Beiden Tatverdächtigen sei zudem eine Blutprobe entnommen worden. Die weiteren Entwicklungen beschäftigen sich laut Staatsanwaltschaft mit der Frage, was die beiden mutmaßlichen Täter zwischen den Schüssen und der Festnahme gemacht haben.

Mord an Polizisten ist Thema im Innenausschuss des Landes
7:30 Uhr

Das Innenministerium und der Inspekteur der Polizei wollen im Innenausschuss heute über den Fall der beiden getöteten Polizisten im Kreis Kusel berichten. Vor rund einer Woche waren in Ulmet eine 24-jährige Polizeianwärterin und ein 29 Jahre alter Oberkommissar bei einer Verkehrskontrolle erschossen worden. Noch am selben Tag hat die Polizei zwei Verdächtige verhaftet. Zwei Saarländer sitzen wegen Verdachts auf gemeinschaftlichen Mord und gewerbsmäßige Jagdwilderei in Untersuchungshaft. Gegen sie hat die saarländische Justiz bereits mehrfach ermittelt. Einer der beiden Männer wurde 2006 wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Jagdunfall zu einer Geldstrafe verurteilt. Der zweite Tatverdächtige ist seit 2018 dreimal verurteilt worden, unter anderem wegen Verkehrsdelikten.

Montag, 7. Februar

Montag, 7. Februar

38-jähriger Tatverdächtiger hatte keine Waffenerlaubnis
16:54 Uhr

Der 38 Jahre alte mutmaßliche Täter hatte zum Zeitpunkt der Tat keine Erlaubnis, Waffen zu besitzen. Wie die Staatanwaltschaft Kaiserslautern unter Berufung auf die zuständige Behörde mitteilt, besaß der Tatverdächtige auch keinen Jagdschein. Die Ermittler teilten außerdem mit, dass sich am Tag der tödlichen Schüsse ein Zeuge gemeldet habe. Er hatte wohl das kaputte Auto der beiden mutmaßlichen Täter abgeschleppt. Der Transporter wurde sichergestellt und soll noch näher untersucht werden.

Bereits 400 Fälle von "Hate Speech" ermittelt
12:58 Uhr

Die neue Ermittlungsgruppe "Hate Speech" hat seit den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten im Kreis Kusel rund 400 Fälle von Hass und Hetze im Internet zusammengetragen. 15 Verantwortliche konnten bereits ermittelt werden, wie der rheinland-pfälzische Innennminister Roger Lewentz bei einer Pressekonferenz berichtete. Bereits vergangene Woche war ein Mann im Landkreis Birkenfeld festgenommen worden. Er soll zuvor im Internet zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen haben.

Rheinland-Pfalz

Vorgehen gegen virtuelle Hetzer Ermittler finden nach Tötung von Polizisten hunderte Hasskommentare im Netz

Das rheinland-pfälzische Innenministerium und das Landeskriminalamt (LKA) informieren heute über die Arbeit der neuen Ermittlungsgruppe "Hate Speech". Nach der Tötung der beiden Polizisten bei Kusel war sie eingerichtet worden.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Ermittlungsgruppe "Hate Speech" berichtet
5:15 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) berichtet am Vormittag zusammen mit dem Präsidenten des Landeskriminalamtes und der Generalstaatsanwaltschaft über die Arbeit der Ermittlungsgruppe "Hate Speech". Sie war nach dem Tod der beiden jungen Polizisten eingerichtet worden, die während einer Verkehrskontrolle im Kreis Kusel erschossen wurden. Denn im Internet mehrten sich Hass-Kommentare gegen Polizisten, in denen teilweise zu Gewalt oder gar Mord aufgerufen wurde. Die Ermittler sollen die Urheber solcher Kommentare identifizieren.

Samstag, 5. Februar

Samstag, 5. Februar

Innenminister Reul (NRW) fordert mehr Solidarität mit Polizei
7:15 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel fordert der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) mehr Rückhalt für die Polizei. "Was wir brauchen, ist ein klares Bekenntnis zur Polizei und Vertrauen in die Polizei", schreibt Reul in einem Gastbeitrag in der "Welt am Sonntag". Dazu gehöre, nicht jede Verfehlung einzelner Beamtinnen und Beamter "als symptomatisch für den ganzen Berufsstand hinzustellen". Es gehe nicht darum, Probleme innerhalb der Polizei zu verschweigen oder kleinzureden, schreibt Reul. "Aber mit moralischer Herrenreiter-Attitüde vorschnell den Stab über Menschen zu brechen, die ihr Berufsleben in den Dienst der Gemeinschaft stellen, ist in jedem Fall der falsche Weg", betonte Reul.

Freitag, 4. Februar

Freitag, 4. Februar

Diskussion in sozialen Medien
18:45 Uhr

Neben Entsetzen und Anteilnahme nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel gibt es im Netz auch Hass und Drohungen. Ein Mann wurde gestern Abend festgenommen. Aber die Anteilnahme überwiegt.

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Polizeipräsidium Westpfalz bekommt Kondolenzschreiben aus aller Welt
18:00 Uhr

Weit mehr als 1.000 Kondolenzschreiben aus der ganzen Welt haben die Beamtinnen und Beamten in der Westpfalz erreicht. Die Betroffenheit sei sehr groß.

Kaiserslautern/Kusel

Nach Todesschüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Zuschriften aus der ganzen Welt: Polizei in der Westpfalz erhält Unterstützung

Der Tod von zwei Polizisten im Kreis Kusel hat Menschen national wie international sehr bewegt. Das Polizeipräsidium Westpfalz hat von überall her Kondolenzschreiben bekommen.  mehr...

Was bisher über die Hintergründe der brutalen Attacke bekannt ist
15:20 Uhr

Der Schock sitzt noch tief in Rheinland-Pfalz. Bei einer Verkehrskontrolle im Kreis Kusel wurden zwei Polizisten erschossen. Die mutmaßlichen Täter sind gefasst. Laut Staatsanwaltschaft sollen sie über ein Waffenarsenal verfügt und Wilderei betrieben haben. Aber wie erklärt sich die brutale Attacke?

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Trauerfeier der Polizei und Schweigeminute im ganzen Land
11:45 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizei-Anwärterin und ihren Kollegen hat in Kusel eine Trauerfeier stattgefunden. Kollegen, Angehörige und auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer nahmen teil. Auch in Kaiserslautern wurde der getöteten Beamten gedacht.

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Bundesinnenministerin Faeser gedenkt der Toten in Frankfurt
11:30 Uhr

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat am Freitag in Frankfurt der beiden in Rheinland-Pfalz erschossenen Polizisten gedacht. Sie nahm an einer Gedenkminute der Bundespolizei am Hauptbahnhof teil. Faeser dankte den Polizistinnen und Polizisten, die "Tag für Tag unter Einsatz ihres Lebens" für die Sicherheit der Gesellschaft einstünden. Angesichts der unfassbaren Taten ergreife manchen "Wut, Ratlosigkeit, auch Angst", sagte Polizeiseelsorger Christian Preis. "Wir haben keine Antwort. Alle Antworten, die wir geben könnten, wären falsche Worte." Was bleibe, sei nur "der laute Schrei des Schweigens".

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) spricht mit Bundespolizisten am Bahnsteig 24 des Frankfurter Hauptbahnhofs nach einer Schweigeminute für die in Rheinland-Pfalz getöteten Polizeibeamten. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Torsten Silz)
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) spricht mit Bundespolizisten am Bahnsteig 24 des Frankfurter Hauptbahnhofs nach einer Schweigeminute für die in Rheinland-Pfalz getöteten Polizeibeamten. picture alliance/dpa | Torsten Silz

Polizeipräsident: "Danke für Solidarität aus der ganzen Welt"
10:15 Uhr

"Diese Morde machen uns fassungslos", erklärte der Präsident des Polizeipräsidiums, Michael Denne, vor der polizeiinternen Trauerfeier in Kusel. Die beiden getöteten Polizisten seien nicht nur Kollegin und Kollege gewesen, sondern Freunde und Wegbegleiter, Partner beim Sport. Denne bedankte sich für die vielen Solidaritätsbekundungen aus aller Welt und den Menschen in Kusel, die am Gedenkgottesdienst am Donnerstag teilgenommen hatten. All das zusammen mit der Trauerfeier solle bei der gemeinsamen Verarbeitung der "tragischen Morde" helfen.

Dreyer: Hass-Tweets im Netz sind menschenverachtend
9:45 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte vor der polizeiinternen Trauerfeier für die getöteten Polizisten in Kusel, die Landesregierung werde weiter mit allen Mitteln des Rechtsstaates gegen diejenigen vorgehen, "die unsere Polizeikräfte beleidigen, bedrohen und gewaltsam angehen. Das ist unsere Verpflichtung und Verantwortung." Als menschenverachtend bezeichnete Dreyer Hass-Tweets in den Sozialen Netzwerken, die sich nach der schrecklichen Tat gegen die Polizei richteten. "Die junge 24-jährige Polizeikommissaranwärterin und der 29-jährige Polizeioberkommissar sind #ZweiVonUns." Und das sei viel stärker als der abscheuliche Hass und die Hetze im Netz, dessen sei sie sich sicher, so Dreyer.

Lewentz: Person nach Drohung gegen Polizisten festgenommen
9:30 Uhr

In Idar-Oberstein hat die Polizei heute Nacht eine Person festgenommen - nach einer Gewaltandrohung gegen die Polizei. Innenminister Roger Lewentz sagte vor der nicht öffentlichen Trauerfeier in Kusel, man habe den Verdächtigen in dessen Wohnung überwältigt. Er soll im Internet dazu aufgerufen haben, Polizisten auf Feldweg zu locken und zu töten und anschließend zu feiern. Lewentz verurteilte, ebenso wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD), Reaktionen im Netz, die den Tötung der beiden Polizisten bejubeln. Das sei widerwärtig und menschenverachtend, so Dreyer. "Wir werden solche Dinge nicht nur löschen, sondern mit allen Mitteln des Rechtsstaats verfolgen", so Dreyer.

Idar-Oberstein

Ermittlungen nach der Tat in Kusel "Mörderischer Hass" auf Polizei - Festnahme im Kreis Birkenfeld

Neben Entsetzen und Anteilnahme nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel gibt es im Netz auch Hass und Drohungen. Ein Mann wurde am Donnerstagabend festgenommen.  mehr...

Schweigeminuten und interne Trauerfeier in Kusel
6:00 Uhr

Mit einer bundesweiten Schweigeminute soll heute Vormitag um 10 Uhr der beiden in der Pfalz erschossenen Polizisten gedacht werden. Bei einer nicht-öffentlichen Trauerfeier in Kusel nehmen anschließend Angehörige und Kollegen Abschied von den beiden getöteten Beamten. Daran werden auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landesinnenminister Roger Lewentz (beide SPD) teilnehmen. Eine offizielle Trauerfeier ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.

Ex-Ministerpräsident Beck beklagt zunehmende Gewaltbereitschaft
3:30 Uhr

Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat nach dem Tod der zwei Polizisten während einer Verkehrskontrolle in der Nähe von Kusel eine zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft beklagt. "Eine solche Rohheit hat auch etwas damit zu tun, dass wir insgesamt schrittweise Übergriffe hingenommen haben", sagte Beck. Insbesondere durch das Internet und durch bestimmte Videospiele habe sich Brutalität - auch wenn sie dort nicht real sei - in die Gesellschaft geschlichen und bei vielen Menschen die Hemmschwelle zur Gewalt gesenkt. Man müsse auch wieder herausstellen, wozu die Polizei da sei, sagte Beck weiter. Sie stelle sicher, dass nicht das Recht des Stärkeren gilt. "Wenn jemand die Polizei oder sonstige Einsatzkräfte mit schlimmsten Beleidigungen überzieht, obwohl sie oft ehrenamtlich und freiwillig für uns da sind, muss man widersprechen", forderte Beck.

Donnerstag, 3. Februar

Donnerstag, 3. Februar

Spenden für Familien der getöteten Polizisten
20:00 Uhr

Die Polizeistiftung Rheinland-Pfalz unterstützt die Familien der im Kreis Kusel erschossenen Polizisten. Die eingehenden Spenden sollen aber auch allen Kollegen und Kolleginnen bei der Trauerbewältigung helfen, welche unmittelbar ins Geschehen eingebunden waren bzw. mit der Kollegin und dem Kollegen im täglichen Alltag Dienst verrichtet haben. Wenn Sie helfen wollen, können Sie der Stiftung eine Spende unter dem Verwendungszweck "Kusel - Zwei von uns" zukommen lassen.

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Trauergottesdienst ist zu Ende
19:45 Uhr

Der Trauergottesdienst ist beendet. Insgesamt nahmen vor und in der Kirche etwa 800 Menschen teil. Durch den Ökumenischen Gottesdienst führten fünf Seelsorgerinnen und Seelsorger. Pfarrerin Sabine Schwenk-Vilov sagte: "Wenn wir jetzt rausgehen, dann nehmen wir unsere Kerzen mit. Immer wenn wir eine Kerze entzünden, wird das Dunkel ein bisschen heller. Immer wenn wir respektvoll miteinander umgehen, wird die Welt etwas wärmer. Immer wenn wir von Yasmin und Alexander erzählen, werden sie ihren Platz in unseren Herzen erhalten."

Trauernde vor der Stadtkirche in Kusel. Sie nehmen Abschied von einer jungen Polizistin und einem Polizisten, die bei einer Verkehrskontrolle von mutmaßlichen Wilderern erschossen wurden. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Harald Tittel)
Trauernde vor der Stadtkirche in Kusel. Sie nehmen Abschied von einer jungen Polizistin und einem Polizisten, die bei einer Verkehrskontrolle von mutmaßlichen Wilderern erschossen wurden. picture alliance/dpa | Harald Tittel

Immer wieder stille Momente und Lichteraktion
19:30 Uhr

Der Gottesdienst wird mit Lautsprechern auf den Kuseler Marktplatz übertragen. Fast 700 Menschen haben dort der Toten gedacht. Unter den Besuchern des Gottesdienstes sind Familienangehörige, Freunde und Dienstkollegen der verstorbenen Polizisten. Als Zeichen des Zusammenhalts gibt es während der Gedenkfeier immer wieder stille Momente sowie eine Lichteraktion. 

Gottesdienst für getötete Polizisten in Kusel  (Foto: SWR)
Lichteraktion für getötete Polizistin und Polizisten

Gedenkgottesdienst hat begonnen
19:15 Uhr

In der protestantischen Stadtkirche Kusel können coronabedingt nur bis zu 120 Trauergäste teilnehmen. Bezirkskantor Tobias Markutzik startete die Gedenkfeier emotional mit Klavier und Gesang. Anschließend übernahmen Pfarrer Dekan Lars Stetzenbach, Notfallseelsorgerin Christel Wolf und Pfarrerin Isabell Aulenbacher. "Die Geschehnisse, die Fassungslosigkeit, die Trauer, die Wut und das Erschrecken der letzten Tage bringen wir vor Gott“, spricht Christel Wolf vor dem Altar. Anschließend beten sie.

Kusel

Ökumenische Trauerfeier in Kusel Emotionaler Abschied von erschossenen Polizisten

In Kusel ist am Donnerstagabend in einem ökumenischen Gottesdienst der zu Beginn der Woche getöteten Polizistin und ihres Kollegen gedacht worden.  mehr...

Gedenkgottesdienst in Kusel ab 19 Uhr
18.45 Uhr

Für die im Kreis Kusel getöteten Polizisten findet ab 19:00 Uhr eine erste Gedenkfeier statt. Die protestantische Kirchengemeinde Kusel hat zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Stadtkirche eingeladen. Vor der Kirche warteten viele Menschen, um an dem Trauergottesdienst teilzunehmen.

Vor der protestantischen Stadtkirche in Kusel hat sich eine lange Schlange gebildet. Sie alle wollen zum Trauergottesdienst für die beiden getöteten Polizisten. (Foto: SWR)
Vor der protestantischen Stadtkirche in Kusel hat sich eine lange Schlange gebildet. Sie alle wollen zum Trauergottesdienst für die beiden getöteten Polizisten.

Justiz nennt Details zu Wildtier-Funden
16:15 Uhr

Im Auto der Männer, die mutmaßlich zwei Polizisten in der Westpfalz erschossen haben, sind insgesamt 22 Stück Damwild gefunden worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mit. Außerdem stellten die Beamten in der Wurstküche eines der Tatverdächtigen im saarländischen Sulzbach Tierabfälle sicher. Am Aufenthaltsort von einem der Männer in Spiesen-Elversberg entdeckten die Ermittler überdies 20 ausgeweidete Wildtier-Kadaver sowie Tierabfälle. Vor der Tür stand dort ein Kühlanhänger mit verkaufsfertig verpacktem Fleisch im Wert von mehreren tausend Euro.

Bereits Verurteilung wegen Körperverletzung
16:00 Uhr

Gegen die Tatverdächtigen im Fall der beiden getöteten Polizisten hat die saarländische Justiz in der Vergangenheit mehrfach ermittelt. Demnach ist einer der beiden Männer 2006 vom Landgericht Saarbrücken wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Jagdunfall verurteilt worden, wie die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken mitteilt.

Getötete Polizisten im Landkreis Kusel Das ist über die mutmaßlichen Täter bekannt

Das Entsetzen über die tödlichen Schüsse auf zwei Polizisten im Kreis Kusel ist groß. Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Wir fassen zusammen, was wir bislang über die mutmaßlichen Täter wissen.  mehr...

LKA richtet Ermittlungsgruppe gegen Hetze im Netz ein
13:30 Uhr

Das Landeskriminalamt in Rheinland-Pfalz hat die Ermittlungsgruppe "Hass und Hetze im Netz" eingerichtet. Damit reagiert die Behörde auf Hasskommentare im Internet im Zusammenhang mit den zwei getöteten Polizisten im Kreis Kusel. Der Leiter der Ermittlungsgruppe sagte dem SWR: Ziel sei es, gegen Hasskommentare im Netz konsequent vorzugehen. Es gehe darum, die Täter zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen. Nach der Tötung der beiden Polizisten hatte es im Internet zahlreiche Hasskommentare dazu gegeben. In einem Chatforum des Messengerdienstes Telegram schrieb ein Nutzer etwa: "zwei weniger bei den Spaziergängen". Ein anderes Mitglied der Gruppe schlägt vor, "dem Täter ein Spendenkonto" einzurichten. Die neue Ermittlungsgruppe besteht aus 14 Mitarbeitern des Landeskriminalamts und steht unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz.

Schweigeminuten für getötete Polizisten am Freitag
10:00 Uhr

Auch die saarländische Landesregierung ruft zu einer Schweigeminute für die beiden aus dem Saarland stammenden Polizisten auf, die am vergangenen Montag nahe Ulmet (Kreis Kusel) im Dienst getötet wurden. Am Freitag um 10 Uhr solle die Schweigeminute ein Zeichen der Solidarität mit der Polizei und den Angehörigen der beiden Opfer sein, kündigte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) an. In Rheinland-Pfalz wird es ebenfalls am Freitag eine Schweigeminute geben.

Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtkirche Kusel
6:00

Zum Gedenken an die beiden erschossenen Polizisten findet am Abend in der Stadtkirche von Kusel ein Trauergottesdienst statt. Coronabedingt ist der Zugang begrenzt, die Feier wird  auch auf dem Marktplatz übertragen. Zudem gibt es einen Livestream auf swraktuell.de/kaiserslautern.

Kusel

Ökumenische Trauerfeier in Kusel Emotionaler Abschied von erschossenen Polizisten

In Kusel ist am Donnerstagabend in einem ökumenischen Gottesdienst der zu Beginn der Woche getöteten Polizistin und ihres Kollegen gedacht worden.  mehr...

Mittwoch, 2. Februar

Mittwoch, 2. Februar

Andreas S. durfte wegen Körperverletzung keine Waffen führen
20:15 Uhr

Andreas S., der Hauptverdächtige im Fall der beiden getöteten Polizisten, soll wegen Körperverletzung angeklagt gewesen sein und man habe ihm deswegen die Zulassung für das Führen einer Waffe entzogen, berichtet SWR-Reporterin Alexandra Dietz. Wegen Wilderei war der 38-Jährige zwar auch angeklagt, aber er wurde nie verurteilt, weil man ihm nichts nachweisen konnte.

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Lewentz besucht Kollegen und Kommilitonen der getöteten Polizisten
18:45 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten hat der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) die Kollegen und Kommilitonen der Opfer besucht und mit ihnen über die grausame Tat gesprochen. "Es war gut, dass wir die Gelegenheit hatten, auch einmal über die Gefühle der Polizeibeamten zu sprechen", sagte Lewentz. In der Polizeiinspektion Kusel habe er mit den "emotional sehr, sehr mitgenommenen" Kollegen des getöteten 29 Jahre alten Oberkommissars gesprochen. Der Polizeipräsident von Kaiserslautern, Michael Denne, der den Minister ebenfalls begleitete, sei anschließend zu den Eltern des Opfers gefahren. "Wir kümmern uns sehr intensiv um beide Eltern. Hier bewährt sich der Begriff der Polizeifamilie." Beim anschließenden Besuch der Hochschule der Polizei im Hunsrück habe er mit rund 50 Kommilitonen der 24 Jahre alten Polizeianwärterin gesprochen, die Ende April ihr Studium abschließen wollte. In den Gesprächen sei es auch um die Sinnhaftigkeit des Polizeiberufs gegangen. Die Studierenden hätten berichtet, angesichts der brutalen Tat für einen kurzen Moment an ihrer Berufswahl gezweifelt zu haben, nach einigem Nachdenken aber schon jetzt wieder überzeugt zu sein, "die Gesellschaft braucht den Schutz".

Faeser fordert BKA zu Vorgehen gegen Hasskommentare auf
17:00 Uhr

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat das Bundeskriminalamt (BKA) beauftragt, schnell gegen Hasskommentare im Netz nach dem Polizistenmord in Kusel vorzugehen. "Der Doppelmord an den beiden Polizisten in Kusel ist wegen seiner Brutalität und Skrupellosigkeit kaum zu fassen", sagte Faeser der "Bild"-Zeitung. "Leider sehen wir im Netz nach der Tat zum Teil sehr widerwärtige und pietätlose Hasskommentare." Sie habe deshalb den Präsidenten des BKA, Holger Münch, gebeten, schnell und sehr entschieden dagegen vorzugehen, so die Ministerin.

Landespolizeipräsidium Saarland schaltet Hinweistelefon und Hinweisportal
16:30 Uhr

Aufgrund vieler Hinweise nach der Tötung einer Polizeibeamtin und eines Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz hat das Landespolizeipräsidium Saarland ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon eingerichtet.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0800/3304614 oder über die Mailadresse lpp-hinweis@polizei.slpol.de mit dem Landespolizeipräsidium des Saarlandes in Verbindung zu setzen.

Auch in Rheinland-Pfalz immer wieder Fälle von Wilderei
16:00 Uhr

Erste Ermittlungen im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel deuten auf Wilderei als mögliches Tatmotiv hin. Ein Massenphänomen scheint die Wilderei nicht zu sein. Doch sie kommt auch in Rheinland-Pfalz immer wieder vor - allein im Jahr 2020 wurden 88 Fälle gezählt:

Deutschland

Nach den tödlichen Schüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Wilderei - skrupellos, kriminell und gar nicht so selten

Erste Ermittlungen im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel deuten auf Wilderei als mögliches Tatmotiv hin. Ein Massenphänomen scheint die Wilderei nicht zu sein - aber eine Straftat mit vielen gefährlichen Facetten.  mehr...

Andreas S. soll im großen Stil gewildert haben
15:15 Uhr

Der Hauptverdächtige im Fall der beiden getöteten Polizisten hat im großen Stil Jagdwilderei betrieben: Wie SWR-Reporterin Alex Dietz berichtet, schoss Andreas S. nicht nur in drei deutschen Landkreisen Wild, sondern auch im Ausland.

SWR-Redakteur kannte eines der beiden Opfer
14:00 Uhr

SWR-Redakteur Luca Schulz arbeitete früher im Polizeipräsidium Westpfalz. In seiner Zeit dort lernte er einen der beiden Beamten kennen, die am Montag erschossen wurden. Hier erinnert er sich an ihn:

Kusel

Erschossene Polizisten in Kusel Kommentar: "Wo sind wir eigentlich angekommen?"

Zwei 24 und 29 Jahre alte Polizisten sind am Montag im Kreis Kusel bei einer Routine-Kontrolle ums Leben gekommen. SWR-Redakteur Luca Schulz kannte einen der beiden. Hier sein persönlicher Kommentar.  mehr...

Polizisten in Rheinhessen trauern um Getötete
12:45 Uhr

Nach der Tötung der beiden Polizisten im Kreis Kusel ist die Trauer auch bei der Polizei in Rheinhessen groß. "Die Polizei ist eine riesengroße Familie, jeder Polizist ist ein Familienmitglied", sagte der Leiter der Polizeiinspektion Bingen, Bernd Gemünden.

Oppenheim

Blumen und Kerzen vor Polizeidienststellen Große Trauer und Anteilnahme in Rheinhessen wegen getöteter Polizisten

Im Kreis Kusel sind am Montag eine junge Polizistin und ein junger Polizist erschossen worden. In den Polizeidienststellen in Rheinhessen ist die Trauer groß, ebenso wie die Anteilnahme in der Bevölkerung.  mehr...

Landesweite Schweigeminute am Freitag um 10 Uhr
11:30 Uhr

Am Freitag soll es landesweit um 10 Uhr eine Schweigeminute für die beiden erschossenen Polizisten geben. Das sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Kaiserslautern. Ob es darüber hinaus eine öffentliche Gedenkveranstaltung geben werde, sei derzeit offen. Unterdessen hat die Polizeistiftung Rheinland-Pfalz für die Familien der beiden Getöteten das Spendenkonto "Kusel - Zwei von uns" eingerichtet. Die Spenden sollen auch Kolleginnen und Kollegen, die unmittelbar in das Geschehen eingebunden waren oder die mit den Getöteten Dienst getan haben, bei der Trauerbewältigung helfen, so die Stiftung.

Gedenkgottesdienst in Kusel am Donnerstag
10:30 Uhr

In der protestantischen Stadtkirche in Kusel findet morgen eine ökumenische Gedenkfeier für die beiden getöteten Polizisten statt. Der Gottesdienst der protestantischen und katholischen Kirchengemeinde werde auch akustisch auf den Marktplatz übertragen, sagte der evangelische Dekan Lars Stetzenbach. Beginn ist um 19 Uhr. Für die Menschen im Landkreis Kusel solle der Gottesdienst ein "Forum der Trauer" um die 24-jährige Polizeianwärterin und ihren 29-jährigen Kollegen sein.

Sonderkommission gebildet
10:15 Uhr

Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei Kaiserslautern eine Sonderkommission gebildet. Verantwortlich ist Frank Gautsche, der Leiter der Kriminaldirektion.

Verdächtiger besaß keinen gültigen Jagdschein mehr
10:00 Uhr

Der Hauptverdächtige im Fall der ermordeten Polizisten besaß nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes keinen gültigen Jagdschein, durfte also legal keine Jagdwaffen mehr besitzen. Bei der Festnahme des 38-Jährigen und des 32 Jahre alten mutmaßlichen Mittäters waren mehrere Waffen sichergestellt worden. Die Ermittler gehen inzwischen mehr als 150 Hinweisen nach.

Polizisten in Wiesbaden legen Schweigeminute ein
9:45 Uhr

Auch in auf der anderen Rheinseite haben Polizisten ihrer beiden ermordeten Kollegen gedacht. In Wiesbaden legten in der vergangenen Nacht alle freien Streifen eine Schweigeminute vor dem Hauptbahnhof ein und zeigten ihre Solidarität.

Aus Solidarität den getöteten Kolleginnen und Kollegen der @Polizei_KL gegenüber, haben sich heute Nacht alle freien Streifen der PD Wiesbaden am Hbf getroffen und eine gemeinsame #SCHWEIGEMINUTE eingelegt. Die Betroffenheit ist noch immer sehr groß. #zweivonuns https://t.co/IxWsizvTjV

Weitere Ermittlungen: Besaßen Tatverdächtige Waffenbesitzkarten?
4:15 Uhr

Die Ermittler untersuchen am Mittwoch weitere Details zu den beiden festgenommenen Tatverdächtigen im Fall der beiden getöteten Polizisten. Die Behörden wollen unter anderem klären, ob die Männer über Waffenbesitzkarten verfügten, wie die Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern mitteilte. Bei der Festnahme der Männer am Montag im Saarland war ein großes Waffenarsenal sichergestellt worden. Die Ermittler wollen auch den rund 150 Hinweisen nachgehen, die zu dem Verbrechen bis zuletzt eingegangen waren.

Dienstag, 1. Februar

Dienstag, 1. Februar

Spendenkonto für Familien der verstorbenen Polizisten eingerichtet
22:00 Uhr

Die Polizeistiftung hat zur finanziellen Unterstützung der Familien der verstorbenen Polizistin und des verstorbenen Polizisten ein Spendenkonto eröffnet. Die eingehenden Spenden sollen auch an die Polizeikollegen gehen und bei der Trauerbewältigung helfen.

Die GdP Rheinland-Pfalz unterstützt die Initiative der Polizeistiftung RLP. Zur finanziellen Unterstützung der Familien...Posted by Gewerkschaft der Polizei - GdP Rheinland-Pfalz on Tuesday, February 1, 2022

Mutmaßliche Täter festgenommen: Das ist über sie bekannt
21:00 Uhr

Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Wir fassen zusammen, was wir bislang über die mutmaßlichen Täter wissen.

Getötete Polizisten im Landkreis Kusel Das ist über die mutmaßlichen Täter bekannt

Das Entsetzen über die tödlichen Schüsse auf zwei Polizisten im Kreis Kusel ist groß. Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Wir fassen zusammen, was wir bislang über die mutmaßlichen Täter wissen.  mehr...

Stilles Gedenken in den Heimatdörfern der Polizisten
20:45

Bestürzung und Trauer herrscht in den Dörfern, aus denen die beiden jungen Polizisten stammten. Zum Beispiel in Freisen im Nordosten des Saarlandes.

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SWR-Reporterin: "Jeder fühlte mit, wie schrecklich die Situation ist"
20:30 Uhr

In der Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Polizei wurden Details zum Hergang der brutalen Tötung der zwei Polizisten bekannt gegeben. SWR-Reporterin Alexandra Dietz schildert ihre Eindrücke aus Kaiserslautern.

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Stand der Ermittlungen: Die Pressekonferenz in voller Länge
18:00 Uhr

Am Dienstagnachmittag informierten die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern über den Stand der Ermittlungen. Zwei mutmaßliche Täter wurden am Montag kurz nach 17:00 Uhr festgenommen.

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Staatsanwaltschaft geht von gemeinschaftlichem Mord aus
17:30 Uhr

Einen Tag nach den tödlichen Kopfschüssen informierten Staatsanwalt und Polizei über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Beiden Opfern wurde in den Kopf geschossen - es wird von gemeinschaftlichem Mord ausgegangen.

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Keine Aufnahmen einer Bodycam
16:25 Uhr

Laut Heiner Schmolzi, dem Polizeivizepräsident Westpfalz, gibt es von den Taten keine Aufnahmen von Bodycams.

Anwalt eines Verdächtigen äußert sich
16:20 Uhr

Der Anwalt des jüngeren der beiden Tatverdächtigen hat sich zu den Vorwürfen gegen seinen Mandanten geäußert. "Er hat angegeben, dass er am Tatort zur Tatzeit war, hat aber genauso angegeben, dass er an der Tat, der Ermordung der beiden Polizeibeamten, in keinster Weise beteiligt war", so der Anwalt gegenüber dem Saarländischen Rundfunk. Die Feststellung der Polizei, dass beide Verdächtigen geschossen haben müssen, wies er zurück: "Es ist vollkommen unproblematisch möglich nach dem Ablauf, der dem Haftbefehl zu Grunde liegt, dass eine Person die Waffen gewechselt hat, die Waffen nachgeladen hat. Das ist auch bei sogenannten Einzelladern, für jemanden der geübt ist, vollkommen unproblematisch möglich."

Tatverdächtiger hat sich nicht über Anwältin gestellt
16:15 Uhr

Entgegen anderslautender Meldungen hat sich der 38-jährige Verdächtige nicht über seine Anwältin gestellt. Das betonte die Polizei am Nachmittag. Der Mann sei von Sondereinsatzkräften festgenommen worden, als er ein Wohnhaus verließ.

Keine direkten Zeugen der Tat
16:10 Uhr

Man kenne bislang keine Zeugen, die das unmittelbare Tatgeschehen beobachtet hätten, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Es gebe jedoch Menschen, die Aussagen über das Verhalten der mutmaßlichen Täter machen könnten. Diese Aussagen könnten auch Aufschlüsse über die Tat geben. Über die Öffentlichkeitsfahndung seien zudem bislang rund 150 Hinweise eingegangen.

Deutscher Jagdverband reagiert entsetzt auf Tat
16:05 Uhr

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat entsetzt auf den Mord an den zwei Polizisten reagiert. "Die ungeheure Brutalität macht uns fassungslos", teilte DJV-Präsident Volker Böhning mit. Der Verband forderte eine schnelle und umfassende Aufklärung der Tat und der Hintergründe. Nach Angaben des DJV hatte der Haupttatverdächtige keinen gültigen Jagdschein und sei nicht berechtigt, Jagdwaffen zu besitzen. Die zuständige Behörde im Saarland habe seinen Antrag auf einen Jagdschein für 2020 abgelehnt. Gegen den Mann habe es zudem schon Ermittlungen wegen Wilderei gegeben.

Beifall in sozialen Medien "menschenverachtend"
16:00 Uhr

"Wir stellen in den sozialen Medien Beifallsbekundungen mit den Tätern fest. Das ist für mich eine abscheuliche Entwicklung, das ist für mich menschenverachtend", sagte der Leiter der Kriminaldirektion Kaiserslautern, Frank Gautsche, am Nachmittag. Man werde die Postings im Auge behalten und alles daran setzen, dass auch diese Leute verfolgt werden. Man werde das Internet aktiv nach solchen Postings durchsuchen, hieß es von der Polizei.

Wilderei sollte verschleiert werden
15:45 Uhr

Um eine vorangegangene Wilderei zu vertuschen, sollen die beiden Tatverdächtigen die Polizisten ermordet haben. Das ist die Haupterkenntnis aus der PK am Nachmittag.

Kusel

Polizisten-Mord im Kreis Kusel Ermittlungen auch wegen gewerbsmäßiger Jagdwilderer

Im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel hat das Amtsgericht Kaiserslautern Haftbefehle erlassen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die mutmaßlichen Täter eine vorherige Wilderei verdecken wollten.  mehr...

Landtage in Hessen und NRW gedenken der Opfer
15:35 Uhr

Der hessische Landtag hat der getöteten Polizisten in der Pfalz gedacht. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) sprach im Parlament in Wiesbaden von feigen Morden. Das kaltblütige und heimtückische Verbrechen mache fassungslos. Der Innenausschuss im Düsseldorfer Landtag soll morgen bei seiner Sitzung der beiden getöteten Polizisten gedenken. Er werde dafür zu Beginn der Sitzung einige persönliche Worte zu dem Vorfall sagen, so der Ausschussvorsitzende Daniel Sieveke (CDU).

Älterer Verdächtiger schweigt
15:20 Uhr

Der 38-jährige Beschuldigte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Der Jüngere habe Wilderei eingeräumt und die Kontrollsituation und die Schüsse geschildert. Er bestreite aber, selbst geschossen zu haben, so die Staatsanwaltschaft. Die beiden Verdächtigen seien Bekannte.

Polizeianwärterin war mit Ausbildung fast fertig
15:15 Uhr

Die erschossene Polizeianwärterin hätte im Mai ihren regulären Dienst begonnen, teilte Heiner Schmolzi vom Polizeipräsidium in Kaiserslautern mit. Ihre Ausbildung sei also zum Großteil abgeschlossen gewesen, dass sie bei dem Einsatz mit dabei war, sei also durchaus üblich gewesen. Das Zivilfahrzeug, mit dem die Polizistin und der Polizist unterwegs waren, habe außerdem eigentlich vorwiegend der Aufklärung gedient und sei nicht unbedingt für Kontrollen vorgesehen gewesen.

Unklarheit bei Waffenbesitzkarten
15:00 Uhr

Darüber, ob die beiden Tatverdächtigen über Waffenbesitzkarten verfügten, sei man aktuell noch in der Abklärung, hieß es von der Polizei bei der PK. Man könne noch keine detaillierten Fakten nennen. Der 38-jährige Hauptverdächtige sei wegen Jagdwilderei und Verkehrsunfallflucht bereits polizeilich in Erscheinung getreten, der 32-Jährige wegen Betrugsdelikten. Keiner der beiden habe eine rechtskräftige Vorstrafe.

Keine politisch motivierte Tat
14:50 Uhr

Im Fall der getöteten Polizisten gibt es keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat. So deute beispielsweise nichts darauf hin, dass die Verdächtigen Verbindungen in die sogenannte Reichsbürgerszene gehabt hätten, so die Ermittler. Die 24-jährige Polizeianwärterin sei mit einem Kopfschuss getötet worden. Der 29-jährige Oberkommissar soll mit vier Schüssen getroffen worden sein, davon einer in den Kopf. Er selbst habe 14 Mal geschossen. Die 24-jährige Polizeianwärterin sei arglos gewesen, sie habe womöglich eine Taschenlampe und die Papiere in der Hand gehalten und nicht geschossen.

"Der Vorfall ist verstörend"
14:45 Uhr

"Es gehört nicht zu unserer Vorstellung von Deutschland, dass jemand auf offener Straße mit Jagdwaffen anfängt zu schießen, nur weil er beim Wildern erwischt wird. Der Vorfall ist verstörend", so der leitende Oberstaatsanwalt aus Kaiserslautern, Udo Gehring. Man könne sich leider nicht aussuchen, womit man sich befasst, sondern man müsse die Gesetze durchsetzen, was manchmal gefährlich sei. Gehring sehe bei der Polizei dennoch eine Kultur der Vernunft und Höflichkeit. Er gehe davon aus, dass blinder Hass, der zu einem gesellschaftlichen Problem geworden sei, nicht durch die Polizei provoziert sei.

Wilderei als Motiv für mutmaßlichen Mord
14:40 Uhr

Eine gefundene Schrotflinte und ein Jagdgewehr seien die Tatwaffen gewesen. Das passe auch zu den Verletzungen der Opfer, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Man gehe davon aus, dass beide Tatverdächtigen geschossen haben. Bei den beiden Verdächtigen bestehe der Haftgrund der Fluchtgefahr. Der Ermittlungsrichter gehe davon aus, dass ein gemeinschaftlicher Mord vorliegt, mit dem die vorangegangene Wilderei verdeckt werden sollte.

Wilderei ging Verkehrskontrolle voraus
14:35 Uhr

Der Ermittlungsrichter geht davon aus, dass die beiden Tatverdächtigen im Kreis Kusel unterwegs waren, um zu wildern. Das teilte die Staatsanwaltschaft bei der PK mit. Eine große Zahl erlegter Wildtiere sei im Kastenwagen der beiden gefunden worden. Damit seien die beiden in die Verkehrskontrolle geraten.

Beide Tatverdächtige in Sulzbach aufgegriffen
14:30 Uhr

Im Laufe des Nachmittags sind zwei Wohnungen in Sulzbach und ein Fahrzeug besonders ins Interesse der Ermittler gerückt, sagte die Polizeisprecherin des Saarlandes, Melanie Mohrbach, gerade bei der PK. Spezialkräfte aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland seien im Einsatz gewesen. Als der Tatverdächtige gegen 17 Uhr eine Wohnung in Sulzbach verließ, sei der Zugriff erfolgt. Die Festnahme des 38-Jährigen sei widerstandslos verlaufen. In Folge habe die Spur auf einen 32-Jährigen aus Sulzbach geführt, der ebenfalls widerstandslos festgenommen werden konnte.

Spur führte ins Saarland
14:25 Uhr

Am Tatort wurden Führerschein und Personalausweis eines mutmaßlichen Täters gefunden, ein Fahrzeug aber nicht. Die Dokumente waren auf den festgenommenen 38-Jährigen aus dem Saarland ausgestellt. In der Folge wurde die Fahndung auf das Saarland konzentriert, so der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Kaiserslautern bei der PK. Mehrere mögliche Zielobjekte und Kontaktpersonen im Saarland wurden identifiziert und unter die Lupe genommen.

Staatsanwaltschaft bestätigt Haftbefehle
14:20 Uhr

Im Fall der beiden getöteten Polizisten sitzen zwei gestern festgenommene Tatverdächtige jetzt in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern soeben auf einer noch laufenden Pressekonferenz mit. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde der Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen. Es werde im Moment davon ausgegangen, dass beide Tatverdächtigen auf die Polizisten geschossen haben. Für die junge Polizistin sei ein Schuss tödlich gewesen, der Polizeibeamte sei vier mal getroffen worden, er wurde tödlich verletzt.

Polizei schildert Abläufe der Tatnacht
14:15 Uhr

Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Kaiserslautern, Heiner Schmolzi schildert auf der PK die Abläufe in der Nacht auf Montag. Ihm zufolge waren Beamte der Polizeiinspektion Kusel in Sachen Bekämpfung von Eigentumskriminalität unterwegs. Eine Person sei besonders im Visier gewesen, bei der von hoher Fluchtgefahr auszugehen war. Deshalb sei eine Zivilstreife unterwegs gewesen. Die beiden später getöteten Polizisten hätten am Montagmorgen über Funk mitgeteilt, dubiose Personen im Bereich Ulmet und einen Kofferraum voller Wildtiere gefunden zu haben. Gegen 4:20 Uhr funkten sie: "Komm schnell, die schießen." Das sei der letzte Funkspruch gewesen, danach sei noch ein Schuss zu hören gewesen. Hinzugekommene Einsatzkräfte fanden die Polizistin tot und den Polizisten schwer verletzt vor.

Pressekonferenz zu Ermittlungsstand hat begonnen
14:00 Uhr

"Seit gestern Morgen 4:22 Uhr gilt für unser Polizeipräsidium hier in Kaiserslautern eine neue Zeitrechnung." Mit diesen Worten eröffnete Michael Denne, der Behördenleiter des Polizeipräsidiums, die Pressekonferenz mit Polizei und Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern. "Die Morde machen uns fassungslos", sagte er. Er sprach allen Betroffenen sein Beileid aus.

Großes Waffenarsenal sichergestellt
13:55 Uhr

Ermittler haben bei den Tatverdächtigen ein großes Waffenarsenal sichergestellt. Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung im saarländischen Spiesen-Elversberg fünf Kurzwaffen, ein Repetiergewehr, zehn weitere Langwaffen, eine Armbrust sowie einen Schalldämpfer und Munition. Die Ermittler gehen den Angaben zufolge davon aus, dass der festgenommene 38-jährige Tatverdächtige Zugang zu den Waffen hatte. Im Haus des zweiten Tatverdächtigen seien zwei Langwaffen entdeckt worden, hieß es. Der 32-Jährige habe seine Bereitschaft erklärt, auszusagen.

Kretschmann warnt nach Schüssen auf Polizei vor Aktionismus
13:50 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten in der Pfalz hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann vor vorschnellen Schlüssen und politischen Forderungen gewarnt. "Ich bin einfach dagegen, dass, wenn irgend solch ein Ereignis passiert, wir sofort irgendwelche Debatten führen, was jetzt zu tun ist", sagte er. "Das kann eine Regierung nicht machen", sagte Kretschmann. "Das ist nicht seriös." Man müsse zuerst die Hintergründe der Tat kennen, bevor man irgendwas fordert. "Sicher kann man aus sowas einen Tag später keine Konsequenzen ziehen." Kretschmann nannte die Tat in der Pfalz erschütternd. Es gebe zwar immer mehr Tätlichkeiten gegen Polizisten, aber bei einer Verkehrskontrolle erschossen zu werden, sei eine Steigerung.

Kondolenzbuch wird im Landtag ausgelegt
13:20 Uhr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung wird am Nachmittag im Landtag in Mainz ein Kondolenzbuch für die beiden getöteten Polizisten auslegen – als Zeichen der Trauer und Anteilnahme. Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Landtagspräsident Hendrik Hering (beide SPD) und die Vorsitzenden der Fraktionen werden sich eintragen.

Im Landtag von Rheinland-Pfalz liegt ein Kondolenzbuch für die beiden bei Kusel erschossenen Polizisten aus. (Foto: SWR)
Im Landtag von Rheinland-Pfalz liegt ein Kondolenzbuch für die beiden bei Kusel erschossenen Polizisten aus.

Offenbar Haftbefehle erlassen
12:50 Uhr

In Kaiserslautern hat ein Ermittlungsrichter einem Bericht der Saarbrücker Zeitung zufolge Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen erlassen. Das zuständige Polizeipräsidium Westpfalz hat das bislang nicht bestätigt und verweist auf die Pressekonferenz ab 14 Uhr. Der SWR überträgt die Pressekonferenz hier im Web und im Fernsehen live.

Auch bayerische Polizei bekundet Anteilnahme
11:20 Uhr

Als Zeichen der Anteilnahme für die im Einsatz im Kreis Kusel getöteten Polizisten tragen nun auch die Dienstfahrzeuge der bayerischen Polizei Trauerflor. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mitgeteilt. Zuvor war unter anderem schon in Nordrhein-Westfalen Trauerflor für Polizeifahrzeuge angeordnet worden.

Fahndung nach möglichen weiteren Mittätern eingestellt
11:05 Uhr

Die Polizei hat ihre Fahndung nach möglichen weiteren Mittätern beendet. Das hat das Polizeipräsidium Westpfalz auf SWR-Anfrage mitgeteilt. Es laufe aktuell keine konkrete Fahndung nach Personen. Aber die Ermittlungen liefen noch. Es könne nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Personen involviert waren.

Kusel

Polizisten-Mord im Kreis Kusel Ermittlungen auch wegen gewerbsmäßiger Jagdwilderer

Im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel hat das Amtsgericht Kaiserslautern Haftbefehle erlassen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die mutmaßlichen Täter eine vorherige Wilderei verdecken wollten.  mehr...

Verdächtige vor Ermittlungsrichter
11:00 Uhr

Am Gerichtszentrum Kaiserslautern sollen die beiden Verdächtigen in diesen Minuten einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser prüft, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegeben sind.

FC Freisen veröffentlicht Traueranzeige
10:40 Uhr

Der Fußballclub Freisen (Landkreis St. Wendel/ Saarland) hat auf seiner Website und auf Facebook eine Traueranzeige für den getöteten Polizisten veröffentlicht. In der Anzeige heißt es unter anderem: "Der Mensch, mit dem wir kickten, lachten und Freundschaft schlossen, er ist nicht mehr da [...] aus dem Leben, aus unserer Mitte, aber nicht aus unseren Herzen und unserem Team gerissen".

Entscheidung über Untersuchungshaft ab 11 Uhr
10:10 Uhr

Die tatverdächtigen Männer der tödlichen Schüsse auf die beiden Polizisten im Kreis Kusel werden nach SWR-Informationen um 11 Uhr einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Richter im Gerichtszentrum Kaiserslautern entscheidet, ob die mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft kommen.

Auch zweiter Tatverdächtiger soll dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden
8:45 Uhr

Auch der zweite Tatverdächtige, der gestern im saarländischen Sulzbach festgenommen wurde, soll heute in Kaiserslautern einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Am Morgen wurde bereits bekannt, dass der 38-jährige Andreas S. einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden soll.

Trauer an der Hochschule der Polizei am Flughafen Hahn
8:00 Uhr

Am Montagabend haben Studierende und Lehrkräfte der beiden bei Kusel getöteten Polizisten gedacht. Am Campus gibt es ein Mahnmal für im Dienst getötete Polizistinnen und Polizisten. Die erschossene 24-Jährige hatte selbst noch an der Polizeihochschule im Hunsrück studiert. Auch in Kusel sitzt der Schock über die Tat tief.

Das bringt der Dienstag: Ermittler äußern sich heute in Kaiserslautern
6:00 Uhr

Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, und trotz zweier Festnahmen sind noch viele Fragen offen. Einer der beiden Männer soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Fahndungen werden fortgesetzt, weil nach Polizeiangaben nicht ausgeschlossen werden kann, dass es weitere Mittäter gibt. Heute wollen sich die Ermittler in Kaiserslautern zum aktuellen Stand äußern. Die Pressekonferenz, die für den Mittag angesetzt ist, überträgt der SWR live im Web.

BKA-Präsident sichert Unterstützung bei Aufklärung der Tat zu
0:01 Uhr

Das Bundeskriminalamt (BKA) werde bei der Aufklärung der Tat "seine volle Unterstützung" leisten, sagte BKA-Präsident Holger Münch gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Er zeigte sich bestürzt und fassungslos: "Es ist unbegreiflich, wenn Polizistinnen oder Polizisten bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, die Bevölkerung vor Gefahren zu schützen, zum Angriffsziel werden und ihr Leben verlieren", so Münch. Seine Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer sowie den Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

Montag, 31. Januar

Montag, 31. Januar

Bundeskanzler Scholz drückt Beileid aus
21:10 Uhr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Angehörigen der beiden in der Pfalz erschossenen Polizisten sein Beileid ausgesprochen. Was in Kusel passiert sei, bedrücke ihn sehr, schrieb Scholz am Montagabend auf Twitter. "Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der beiden jungen Opfer."

Was in #Kusel passiert ist, bedrückt mich sehr. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der beiden jungen Opfer. Und ich denke an die vielen Polizist*innen, die jeden Tag ihr Leben riskieren, um uns Bürger*innen zu schützen. Wir müssen die Hintergründe der Tat schnell aufklären.

SWR Extra: Tödliche Schüsse auf Polizisten
21:00 Uhr

Lewentz: "Wir konnten die Hauptverdächtigen festnehmen"
20:45 Uhr

Innenminister Roger Lewentz (SPD) lobte am Abend die Leistung der Polizei, die zur Festnahme der beiden Hauptverdächtigen geführt habe.

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So ist die Stimmung in Ulmet nach der Tat
20:30 Uhr

SWR-Reporterin Alexandra Dietz berichtet aus Ulmet (Kreis Kusel), dem kleinen Ort nahe der Stelle, an dem die 24-jährige Polizeianwärterin und der 29-jährige Oberkommissar erschossen wurden. Die Menschen stünden unter Schock, seien nach der Festnahme der beiden Tatverdächtigen aber auch erleichtert.

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Waffen bei Durchsuchungen sichergestellt
19:45 Uhr

Bei Durchsuchungen seien unter anderem Waffen sichergestellt worden. In welchem Zusammenhang diese mit der Tat stehen, sei aber noch nicht sicher, so die Polizei.

Die Lage am Abend
19:40 Uhr

Tatverdächtiger stellte sich selbst
19:30 Uhr

Der 38-jährige Verdächtige hat sich nach Angaben der Polizei selbst gestellt. Er habe sich über seine Anwältin bei der Polizei gemeldet und sei dann vor einem Haus im saarländischen Sulzbach festgenommen worden, berichtet ein Polizeisprecher. Der Mann soll am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Er habe zunächst keine Aussage gemacht. In dem Haus sei kurze Zeit später der 32 Jahre alte zweite Verdächtige festgenommen worden. Auch er habe sich zunächst nicht geäußert.

Erste Details über den Hauptverdächtigen
19:00 Uhr

Nach der Bluttat bei Kusel werden erste Details über den Haupttäter bekannt. Laut SR-Reporterin Frauke Feldmann handelt es sich um einen insolventen Geschäftsmann, der bereits zuvor in Konflikt mit der Polizei geraten war.

38-Jähriger hatte keinen gültigen Jagdschein
18:30 Uhr

Der 38 Jahre alte Festgenommene ist nicht im Besitz eines gültigen Jagdscheins. Das teilte der Deutsche Jagdverband dem SWR auf Nachfrage mit. Dem Mann sei 2008 zum ersten und 2020 zum zweiten Mal die sogenannte waffenrechtliche Zuverlässigkeit entzogen worden. Somit habe er keine Waffen mehr besitzen dürfen.

Zweiter Tatverdächtiger gefasst
17:55 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten in der Pfalz ist ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 32-Jährige sei wie zuvor der 38-Jährige im saarländischen Sulzbach gefasst worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die Fahndungsmaßnahmen liefen aber noch, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass es weitere Mittäter gebe.

Fahndungsmaßnahmen laufen weiter
17:45 Uhr

Auch nach der Festnahme von Andreas S. laufen die Fahndungsmaßnahmen weiter. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es Mittäter gebe, teilte die Polizei mit.

Tatverdächtiger wurde festgenommen
17:15 Uhr

Nach Informationen des Saarländischen Rundfunks (SR) hat die Polizei den Tatverdächtigen Andreas S. in Sulzbach festgenommen. SWR-Informationen zufolge bestätigt das die Polizei Westpfalz. Der Zugriff sei ruhig gewesen, es habe keine Waffengewalt gegeben. Nach Angaben des SR hatte die Polizei am Tatort in Kreis Kusel den Personalausweis von S. gefunden. Offenbar habe dieser ihn vor der Tat bei einer Kontrolle vorgezeigt.

Auch Baldauf "zutiefst erschüttert"
17:10 Uhr

Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf hat "zutiefst erschüttert" auf die tödlichen Schüsse auf zwei Polizeibeamte reagiert. "Mein Mitgefühl gilt jetzt den Hinterbliebenen", sagte Baldauf im SWR.

Ministerpräsidentin Dreyer "erschüttert"
16:55 Uhr

Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) hat sich "sehr erschüttert" über die Tat gezeigt. Zwei Menschen seien bei "einer Routineüberprüfung brutalst ermordet worden", sagte Dreyer im SWR.

Polizei fahndet öffentlich nach Andreas S. aus dem Saarland
16:15 Uhr

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach Andreas S. Der 38-jährige gilt nach ersten Ermittlungen als tatverdächtig. Sein Aufenthalt ist derzeit unbekannt. Die Polizei bittet weiter um Hinweise unter der Telefonnummer 0631 369-2528.

Überblick über die Geschehnisse
16:00 Uhr

Eine Polizistin und ein Polizist werden bei einer Verkehrskontrolle erschossen, der oder die Täter sind auf der Flucht. Hier können Sie eine Zusammenfassung der Ereignisse sehen:

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CDU-Vorsitzender Merz dankt Polizei
15:50 Uhr

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat den Familien und den Kolleginnen und Kollegen der Getöteten sein Beileid und sein Mitgefühl ausgesprochen. An die Polizei gewandt, sagte er: "Sie tun jeden Tag für unser Land, für diese Gesellschaft, für die Menschen in Deutschland Ihren Dienst. Und wie wir in solchen Augenblicken feststellen müssen, ist dieser Dienst nicht ohne Gefahr. Herzlichen Dank dafür, dass Sie auch an einem so schweren Tag wie heute Ihre Arbeit tun."

Polizeibeauftragte in RLP: "Angriff auf Staat"
15:45 Uhr

Die Beauftragte der Landespolizei in Rheinland-Pfalz, Barbara Schleicher-Rothmund, sagte zu den tödlichen Schüssen auf eine Polizistin und einen Polizisten, sie sei "unfassbar traurig". Sie nannte die Tat einen "Angriff auf den Staat als Ganzes". "Mein Mitgefühl und mein Beileid gelten den Angehörigen, Freunden sowie den Kolleginnen und Kollegen der beiden Polizeibeamten."

SWR Reporter: "Ermittlungen laufen auf Hochtouren"
15:30 Uhr

Luca Schulz, SWR Reporter, ist vor dem Polizeipräsidium Westpfalz in Kaiserslautern und fasst die aktuelle Lage zu den beiden getöteten Polizisten zusammen.

Posted by SWR Aktuell on Monday, January 31, 2022

Tatverdächtiger ist wohl polizeibekannt
15:20 Uhr

Die Polizei fahndet nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur nach einem Tatverdächtigen, der bereits polizeibekannt ist. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Sicherheitskreisen erfuhr, war er in der Vergangenheit wegen Unfallflucht aufgefallen. Der Mann soll eine Waffenerlaubnis haben.

Landtagspräsident Hering: "In Gedanken bei Familien"
14:55 Uhr

Der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) hat sich ebenfalls geäußert. "Ich bin in Gedanken bei den Familien der beiden im Kreis Kusel getöteten Polizeibeamten", twitterte Hering am Montag. "Sie haben ihr Leben für unsere Sicherheit gegeben", ergänzte er. "Wir schulden ihnen unsere Dankbarkeit und unseren Respekt sowie die Aufklärung dieser unvorstellbaren und erschütternden Tat", betonte der Parlamentspräsident.

RLP-Innenminister Lewentz spricht Angehörigen sein Mitgefühl aus
14:30 Uhr

Roger Lewentz (SPD), Innenminister von Rheinland-Pfalz, hat den Angehörigen der beiden getöteten Polizisten sein Mitgefühl ausgesprochen - "ausdrücklich auch im Namen unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des gesamten Landeskabinetts", so Lewentz.

Getötete Polizisten stammten aus dem Saarland
14:05 Uhr

Die im Kreis Kusel erschossenen Polizisten stammten laut dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) beide aus dem Saarland. Er habe seinen Innenminister Klaus Bouillon (ebenfalls CDU) gebeten, "als Ausdruck der Trauer und Solidarität, die Flaggen im Saarland auf Halbmast zu setzen", so Hans bei Twitter. Der Regierungschef zeigte sich laut einer Mitteilung seiner Staatskanzlei "zutiefst erschüttert" und "absolut fassungslos." Die saarländische Polizei unterstütze ihre Kollegen in Rheinland-Pfalz "mit allen Mitteln bei der Aufklärung dieses furchtbaren Verbrechens."

Eine Karte zeigt den Tatort in der Nähe von Kusel, unweit der Grenze zum Saarland. Hier wurden eine Polizeianwärterin und ein junger Polizist von Unbekannten erschossen (Foto: SWR)
In der Nähe von Kusel - unweit der Grenze zum Saarland - wurden eine Polizeianwärterin und ein junger Polizist von Unbekannten erschossen.

Polizei: Bislang mehr als 50 Hinweise eingegangen
13:45 Uhr

Mehr als 50 Hinweise sind nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten eingegangen, sagte Polizeisprecher Bernhardt Erfort. Diesen Hinweisen, die über die eingerichtete Telefonhotline der Polizei gekommen seien, gehe die Polizei jetzt nach. Eine Sonderkommission sei noch nicht gebildet worden. Angehörige, Kolleginnen und Kollegen sowie Freunde der Getöteten würden aktuell psychologisch betreut. Auch Seelsorger seien im Einsatz, so Erfort.

Auch in NRW und Mecklenburg-Vorpommern Trauerflor an Polizeifahrzeugen
13:35 Uhr

Auch im benachbarten Nordrhein-Westfalen ist die Bestürzung über die tödlichen Schüsse auf die Polizistin und den Polizisten im Kreis Kusel groß. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte: "Die Nachricht traf mich heute Morgen ins Mark. Ich wünsche den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der beiden Polizisten viel Kraft. Es zeigt sich einmal mehr, dass es in diesem Beruf keine einfachen Einsätze gibt. Umso wichtiger ist es, dass wir alles tun, um diese Frauen und Männer bestmöglich zu schützen." Reul ergänzte, er hoffe, dass die Täter schnell gefasst und zur Rechenschaft gezogen würden. Das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen ordnete für die Landespolizei an allen Einsatzfahrzeugen und in den Sozialen Medien Trauerflor an. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird die Polizei Trauerflor tragen teilte das Innenministerium mit.

16 Polizistinnen und Polizisten in RLP Opfer von tödlichen Gewalttaten seit 1945
13:30 Uhr

Seit 1945 sind in Rheinland-Pfalz laut Hochschule der Polizei 16 Polizisten bei tödlichen Angriffen gestorben. Dabei kamen Fall Nummer 15 und 16 in der Nacht zum Montag durch die tödlichen Schüsse bei Kusel dazu. Insgesamt sind 48 Polizisten im heutigen Rheinland-Pfalz seit dem Zweiten Weltkrieg im Dienst ums Leben gekommen - beispielsweise auch weil Autos sie bei Unfallaufnahmen und Verkehrskontrollen erfasst haben. An der Hochschule der Polizei beim Flughafen Hahn gibt es für sie eine Gedenkstätte.

Getötete Polizistin und Polizist haben Uniformen getragen
13:20 Uhr

Die beiden bei einer Verkehrskontrolle in der Pfalz getöteten Polizisten haben Uniformen getragen. Sie seien zwar in einem zivilen Streifenwagen unterwegs gewesen, hätten aber Uniform und Sicherheitswesten getragen, berichtete eine Sprecherin der Polizei in Kaiserslautern. 

Erste Eindrücke von vor Ort
13:10 Uhr

Rund um den Tatort an der K22 bei Kusel gibt es Polizeiabsperrungen und Kontrollen. Der oder die Täter sind auf der Flucht. Erste Eindrücke von vor Ort:

Schwer bewaffnete Polizeibeamte sperren die Kreisstraße 22 im Kreis Kusel in Rheinland-Pfalz ab. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)
Schwer bewaffnete Polizeibeamte sperren die Kreisstraße 22 im Kreis Kusel ab. Hier wurden am frühen Montagmorgen eine Polizistin und ein Polizist durch Schüsse getötet. picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow Bild in Detailansicht öffnen
Die Schüsse sollen im Rahmen einer Verkehrskontrolle gefallen sein, etwa einen Kilometer von dieser Polizei-Absperrung entfernt. picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow Bild in Detailansicht öffnen
Die Zufahrt zum Tatort ist abgesperrt, Spuren werden gesichert, nach den Tätern wird gefahndet. Nach Polizeiangaben konnten die beiden getöteten Polizeibeamten noch einen Funkspruch absetzen. Doch als Verstärkung eintraf, kam für sie jede Hilfe zu spät. picture alliance/dpa | Thomas Frey Bild in Detailansicht öffnen
Autofahrer im Umkreis des Tatortes werden von der Polizei kontrolliert. picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow Bild in Detailansicht öffnen

SWR Reporterin: "Hier gibt es viele kleine Straßen"
13:00 Uhr

Die Polizei fahndet weiter nach dem Täter oder den Tätern, die eine Polizistin und einen Polizisten erschossen haben sollen. Dafür ist auch ein Hubschrauber im Einsatz und es wird auch im Saarland gefahndet. In der Gegend rund um den Tatort auf der K22 bei Kusel gibt es laut SWR Reporterin Ute Spangenberger "viele kleinere Straßen, viele Feldwege." "Wenn man hier verschwinden möchte, kann man hier verschwinden."

Lewentz: Angriffe gegen Polizisten nehmen in RLP seit Jahren zu
12:55 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat im Namen der Landesregierung den Angehörigen der getöteten Polizeianwärterin und ihres Kollegen kondoliert. "Als zuständiger Innenminister und oberster Dienstherr unserer Polizei und als Vater von vier Kindern im Alter der mit größter Brutalität ermordeten zwei jungen Polizeibeamten bin ich sehr erschüttert," sagte Lewentz. Widerstand, Bedrohung und tätliche Angriffe gegen Polizisten nehmen in Rheinland-Pfalz seit Jahren zu. 2020 seien 1.715 solcher Gewaltdelikte erfasst worden. Im ersten bis dritten Quartal 2021 seien schon 1.164 solcher Taten gezählt worden - neuere Zahlen gab es noch nicht. Zuletzt war 2010 ein rheinland-pfälzischer Polizist von einem Rocker der Hells Angels in Anhausen im Kreis Neuwied erschossen worden. 

Polizeigewerkschaft: Gewalt gegen Polizisten zu über 80 Prozent im Streifendienst
12:35 Uhr

Es tue sehr weh, wenn eine junge Kollegin und ein junger Kollege auf diese Weise aus dem Leben gerissen werden, sagte der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt. Die meisten Attacken auf Einsatzkräfte fänden nicht bei Terroranschlägen, beim Fußball oder Demonstrationen statt, sondern mit über 80 Prozent im täglichen Streifendienst bei scheinbar harmlosen Anlässen. Man dürfe sich keine Illusion machen, bei allem Schutz und Training und Ausbildung gebe es Situationen, in denen ein Schadensfall nicht zu vermeiden ist. "Einfach weil die Täter zu allem entschlossen sind," sagte Wendt. Noch sei fraglich, ob die Kameras während des Einsatzes eingeschaltet waren.

Polizei: Könnten auch mehrere Täter sein
12:30 Uhr

Der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Westpfalz, Bernhard Erfort, schließt weiter nicht aus, dass mehrere Täter die Polizistin und den Polizisten bei Kusel erschossen haben könnten. "Am Ende der Ermittlungen stellen wir vielleicht fest, es war einer, es waren zwei oder drei. Das wissen wir derzeit nicht." Man gehe außerdem davon aus, dass der oder die Täter bewaffnet seien. Deshalb appellierte die Polizei nochmals: "Nehmen sie keine Anhalter mit."

Reaktionen aus der Politik
12:25 Uhr

Aus der Landes- und Bundespolitik gibt es viele Beileidsbekundungen für die Polizei in Rheinland-Pfalz. Viele sind von der Tat bestürzt.

Kusel

Trauerbeflaggung angeordnet Tödliche Schüsse auf Polizistin und Polizist in Kusel - Politiker und Kollegen bestürzt

Die tödlichen Schüsse auf eine junge Polizistin und einen Polizisten in Kusel haben Bestürzung und Trauer auch in der rheinland-pfälzischen Landespolitik ausgelöst. Ministerpräsidentin Dreyer ordnete Trauerbeflaggung im Land an.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

Vorsitzende der GdP in RLP: "Bin fassungslos"
12:20 Uhr

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Rheinland-Pfalz zeigt sich nach der Tat bei Kusel fassungslos. Die Vorsitzende, Sabrina Kunz, sagte im SWR: "Dass wir innerhalb weniger Stunden zwei Kollegen [...] verlieren, das erschüttert."

Landrat im Kreis Kusel: Appell an "Montagsspaziergänger"
12:10 Uhr

Die Kreisverwaltung Kusel bittet die Teilnehmenden von "Montagsspaziergängen" ganz eindringlich, am heutigen Tag auf den Protest im Landkreis zu verzichten. Die Polizeikräfte seien durch die Täterfahndung gebunden, daher gebiete es die Vernunft und die Achtung, heute an den Montagsversammlungen in Kusel und Waldmohr nicht teilzunehmen. Auch die Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sabrina Kunz, appellierte an die Bürgerinnen und Bürger in der Region Kusel und Kaiserslautern, sich an diesem Montagabend nicht an Versammlungen gegen Corona zu beteiligen.

Polizisten setzten noch Funkspruch zum Beschuss ab
11:55 Uhr

Die Polizistin und der Polizist, die bei einer Verkehrskontrolle im Kreis Kusel von einem oder mehreren Tätern erschossen wurden, konnten nach Polizeiangaben noch selbst einen Funkspruch absetzen, dass auf sie geschossen würde. Vorher hatten sie offenbar noch ihre Kollegen darüber informiert, dass sie totes Wild in dem kontrollierten Fahrzeug gefunden hätten.

Bundesinnenministerin spricht bei Tat im Kreis Kusel von "Hinrichtung"
11:40 Uhr

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat bestürzt auf den gewaltsamen Tod der zwei Polizisten bei einer Fahrzeugkontrolle reagiert. Faeser sagte: "Unabhängig davon, welches Motiv der Tat zugrunde liegt. Diese Tat erinnert an eine Hinrichtung, und sie zeigt, dass Polizistinnen und Polizisten jeden Tag ihr Leben für unsere Sicherheit riskieren." Ihre Gedanken, so Faeser, seien bei den Familien, Freunden und Kollegen der Opfer. "Wir werden alles tun, um die Täter dingfest zu machen." Dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz (ebenfalls SPD) habe sie jede Unterstützung angeboten, die für eine möglichst schnelle Festnahme der Täter und für die Ermittlungen benötigt werde.

SWR Reporterin zur aktuellen Lage im Kreis Kusel
11:30 Uhr

SWR Reporterin Alexandra Dietz ist vor Ort im Kreis Kusel und fasst zusammen, was zurzeit zu den tödlichen Schüssen auf die Polizistin und den Polizisten bekannt ist.

Polizei steht Bevölkerung von Ulmet für Fragen zur Verfügung
11:20 Uhr

Die Polizei steht den Bewohnern von Ulmet im Kreis Kusel ab sofort vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung. Den Angaben der Polizei Kaiserslautern zufolge sind die Beamten in der Nähe des Gasthauses "Steinerner Mann" anzutreffen. Die tödlichen Schüsse auf die zwei Polizisten waren auf der Kreisstraße 22 zwischen Ulmet und Mayweilerhof gefallen. Auch in der Nähe des Testzentrums in Kusel stehen Beamte als Ansprechpartner für die Bevölkerung zur Verfügung, so die Polizei auf Twitter.

#Fahndung #Kusel Auch in #Kusel in der Nähe des Testzentrum sind Kollegen von uns als #Ansprechpartner für die Bevölkerung vor Ort. https://t.co/7kCRu9jaNA

SWR Reporter vor Ort im Kreis Kusel: "Ermittlungen laufen auf Hochtouren"
11:10 Uhr

SWR Reporter Luca Schulz berichtet vom Tatort bei Ulmet (Kreis Kusel). "Aktuell laufen noch Sicherungsarbeiten. Die Spurensicherung war schon vor Ort", berichtet er.

Posted by SWR Aktuell on Monday, January 31, 2022

Trauerbeflaggung in RLP angeordnet
10:45 Uhr

Als Zeichen der Trauer über den Tod der Polizistin und des Polizisten im Kreis Kusel hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) für die Dienstgebäude im Land Trauerbeflaggung angeordnet. Alle Streifenwagen des Landes sollen zudem Trauerflor tragen.

Ministerpräsidentin Dreyer: "Tat ist entsetzlich“
10:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) haben sich betroffen gezeigt von dem tödlichen Angriff auf die Polizisten. Sie seien über den Tod der Beamten zutiefst schockiert, so Dreyer und Lewentz. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Rheinland-Pfalz. Die Tat ist entsetzlich. Es bestürzt uns sehr, dass zwei junge Menschen im Dienst ihr Leben verloren haben."

Politiker zeigen sich bestürzt
10:10 Uhr

Der rheinland-pfälzische Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) spricht auf Twitter von "furchtbaren Nachrichten aus der Region Kusel."

Furchtbare Nachrichten aus der Region Kusel! 👉👉👉👉Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 0631/3692620 mit der Polizei in Kaiserslautern in Verbindung zu setzen. https://t.co/rd48X5TXCR

Bundesverkehrsminister und FDP-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz, Volker Wissing, schreibt, die Tat erschüttere und mache "fassungslos." Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin in Rheinland-Pfalz, twittert: "Meine Gedanken sind bei den Opfern, deren Familien und Freunden und den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Kaiserslautern.“

⚫️ Eine Tat, die erschüttert und fassungslos macht. Mit meinen Gedanken, meiner Trauer und meinem Mitgefühl bin ich bei den Opfern, deren Angehörigen und Freunden sowie ihren Kolleginnen und Kollegen von der @Polizei_KL. ⚫️ https://t.co/bFPZotPVmG

Misbah Khan, die Grünen-Vorsitzende in Rheinland-Pfalz, sprach am Morgen auf Twitter den Angehörigen der beiden getöteten Beamten ihr Beileid aus. Es sei nicht zu akzeptieren, dass "junge Menschen, die sich bewusst für einen Dienst für die Allgemeinheit entschieden haben, Opfer einer Gewaltat wurden.

Mein Beileid den Angehörigen der beiden jungen Polizist:innen. Die Aufgabe der Polizei ist u.a. Für unsere Sicherheit zu sorgen. Dass junge Menschen, die sich bewusst für einen Dienst für die Allgemeinheit entschieden haben, Opfer einer Gewaltat wurden, ist nicht zu akzeptieren.

Auch die CDU Rheinland-Pfalz twittert, sie sei "betroffen und schockiert."

Die fürchterliche Nachricht aus dem Kreis Kusel lässt uns betroffen und schockiert zurück – eine Polizistin und ein Polizist wurden im Dienst erschossen. Unsere mitfühlenden Gedanken sind bei den Familien, Freunden, Polizei-Kolleginnen und -Kollegen. Wir trauern. https://t.co/9DEyd0bFAO

Die Landesvorsitzende der CDU, Julia Klöckner sagte über die Tat: "Zwei Polizisten sind erschossen worden, die ihre Arbeit machten. Zwei Beamte, die für unsere Sicherheit da waren, die nun selbst Opfer unfassbarer Gewalt geworden sind." Sie sei in Gedanken bei den Familien, Angehörigen und Polizeikolleginnen und -kollegen. "Sie haben unsere volle Solidarität und unsere Unterstützung," so Klöckner.

Hintergründe der Tat weiter unklar
9:55 Uhr

Knapp sechs Stunden nach den tödlichen Schüssen auf die Polizistin und den Polizisten in der Westpfalz sind die Hintergründe der Tat noch unklar. Die Fahndung nach dem oder den Tätern läuft auf Hochtouren.

Sondersendung im SWR um 18:15 Uhr
9:45 Uhr

Der Südwestrundfunk wird am frühen Abend auch in einem SWR-Extra über die tödlichen Schüsse auf die Polizisten in der Westpfalz berichten. Die Sondersendung können Sie um 18:15 Uhr live im SWR-Fernsehen, hier im Livestream sowie in der SWR Aktuell App und bei SWR Aktuell bei Facebook verfolgen.

GDP: Erschossene Polizistin war noch in der Ausbildung
9:30 Uhr

Die erschossene Polizistin war der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zufolge Polizeikommissaranwärterin. Die 24-Jährige habe noch an der Hochschule der Polizei studiert, so die GdP. Mit der Frau starb ihr 29 Jahre alter Kollege. Die Landesvorsitzende Sabrina Kunz sagte weiter: "Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der beiden Getöteten und auch bei allen Kolleginnen und Kollegen. Wir durchleben gerade den realen Alptraum aller Polizistinnen und Polizisten. Unser tiefes Beileid gilt den Angehörigen. Hoffentlich können die oder der Täter zeitnah festgenommen werden, damit mögliche Gefahren für die Bevölkerung abgewendet sind. Dieses skrupellose Vorgehen und die Tat machen mich fassungslos," so Kunz.

Polizeisprecher: "Große Betroffenheit"
9:20 Uhr

Mittlerweile gibt es eine erste, kurze Stellungnahme des Sprechers des Polizeipräsidiums Westpfalz, Bernhard Christian Erfort. Er sagte dem SWR: "Die Kollegen hier sind sehr betroffen. Einige kannten die getöteten Beamten persönlich." Polizisten seien derzeit noch am Tatort auf der Kreisstraße zwischen Mayweilerhof und Ulmet, um Spuren zu sichern. Deshalb sei die Straße in diesem Bereich voll gesperrt. Im Kreis Kusel sei die Polizei mit Einsatzkräften in Zivil und in Uniform unterwegs.

In der Westpfalz bei Kusel haben Unbekannte zwei Polizisten erschossen. Der Tatort ist abgesperrt. (Foto: SWR, Winkler)
Verkehrskontrolle nach den tödlichen Schüssen auf zwei junge Polizisten in Ulmet in der Westpfalz Winkler

Was wir bisher wissen
9:05 Uhr

Gegen 4:20 Uhr waren die beiden Polizisten der Inspektion Kusel im Kreis unterwegs. Bei Ulmet auf der Kreisstraße 22 wollten sie den Angaben zufolge eine Verkehrskontrolle durchführen. Dabei, so die Polizei seien Schüsse auf die Beamten abgegeben worden. Sie hätten noch selbständig einen Funkspruch absetzen können. Als die Verstärkung am Tatort eingetroffen sei, sei es für die 24-jährige Polizistin und ihren 29 Jahre alten Kollegen aber bereits zu spät gewesen. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den flüchtenden Tätern und ist am Tatort mit der Sicherung von Spuren beschäftigt. Eine Beschreibung der Täter oder des benutzten Fluchtfahrzeuges liegt nicht vor. Auch die Fluchtrichtung ist nicht bekannt. Die Kreisstraße 22 rund um den Tatort in der Nähe von Ulmet im Kreis Kusel (Westpfalz) ist gesperrt. Die Polizei bittet die Bevölkerung, im Landkreis Kusel keine Anhalter mitzunehmen. Mindestens ein Tatverdächtiger sei bewaffnet. Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kaiserslautern unter der Telefonnummer: 0631 369-2528 in Verbindung zu setzen. Die Fahndung wurde mittlerweile auf das benachbarte Saarland ausgeweitet.

Spurensicherung am Tatort
8:50 Uhr

Am Tatort auf der Kreisstraße 22 zwischen Mayweilerhof und Ulmet im Kreis Kusel (Westpfalz) sichern Experten aktuell Spuren. Bei den getöteten Beamten handelt es sich den offiziellen Angaben zufolge um eine 24 Jahre alte Polizistin und einen 29-jährigen Kollegen.

Fahndung nach dem oder den Tätern auf das Saarland ausgeweitet
8:30 Uhr

Auf der Suche nach dem oder den Tätern hat die Polizei die Fahndung auf das benachbarte Saarland ausgedehnt.

#FAHNDUNG #Kusel Die Polizei hat die Fahndungsmaßnahmen auf das benachbarte #Saarland ausgedehnt.

Polizisten setzten über Funk noch Meldung ab
8:00 Uhr

Die Polizisten hätten noch selbst vom Ort der Verkehrskontrolle eine Funkmeldung absetzen können, teilte ein Polizeisprecher am Morgen mit. Als die Verstärkung am Tatort angekommen sei, sei es für die 24-jährige Polizistin und ihren 29 Jahre alten Kollegen bereits zu spät gewesen.

Zeugenaufruf durch Polizei
7:30 Uhr

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sollen sich nach offiziellen Angaben mit der Polizei in Kaiserslautern in Verbindung setzen. Die Rufnummer lautet: 0631 369-2528. Auch jede andere Polizeidienststelle nehme Hinweise entgegen.

Polizei warnt davor, im Kreis Kusel Anhalter mitzunehmen
7:15 Uhr

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den flüchtenden Tätern und ist am Tatort mit der Sicherung von Spuren beschäftigt. Eine Beschreibung der Täter oder des benutzten Fluchtfahrzeuges liegt nicht vor. Auch die Fluchtrichtung ist nicht bekannt. Die Kreisstraße 22 ist im Bereich Mayweilerhof und Ulmet voll gesperrt. Die Polizei bittet die Bevölkerung, im Landkreis Kusel keine Anhalter mitzunehmen. Mindestens ein Tatverdächtiger sei bewaffnet.


Polizei Kusel: Zwei Beamte bei Routineeinsatz tödlich verletzt
7:15 Uhr

In der Nacht sind laut Polizei Kusel zwei Beamte der dortigen Polizeiinspektion auf einer routinemäßigen Streifenfahrt durch Schüsse tödlich verletzt worden. Die Geschehnisse des Vorfalls bei einer Verkehrskontrolle auf der Kreisstraße 22 im Kreis Kusel gegen 4:20 Uhr seien noch unklar.

Ulmet, Kreis Kusel

Bei Verkehrskontrolle getötet Was am Tattag geschah: Polizistin und Polizist im Kreis Kusel erschossen

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizistin und ihren Kollegen bei Ulmet im Kreis Kusel hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen.  mehr...

Ulmet, Kreis Kusel

Bei Verkehrskontrolle getötet Was am Tattag geschah: Polizistin und Polizist im Kreis Kusel erschossen

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Sulzbach

Polizisten bei Kusel getötet Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizistin und einen Polizisten im rheinland-pfälzischen Kreis Kusel sollen die beiden Tatverdächtigen heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Männer waren im Saarland festgenommen worden.  mehr...

Getötete Polizisten im Landkreis Kusel Das ist über die mutmaßlichen Täter bekannt

Das Entsetzen über die tödlichen Schüsse auf zwei Polizisten im Kreis Kusel ist groß. Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Wir fassen zusammen, was wir bislang über die mutmaßlichen Täter wissen.  mehr...

Kusel

Ökumenische Trauerfeier in Kusel Emotionaler Abschied von erschossenen Polizisten

In Kusel ist am Donnerstagabend in einem ökumenischen Gottesdienst der zu Beginn der Woche getöteten Polizistin und ihres Kollegen gedacht worden.  mehr...

Kusel

Erschossene Polizisten in Kusel Kommentar: "Wo sind wir eigentlich angekommen?"

Zwei 24 und 29 Jahre alte Polizisten sind am Montag im Kreis Kusel bei einer Routine-Kontrolle ums Leben gekommen. SWR-Redakteur Luca Schulz kannte einen der beiden. Hier sein persönlicher Kommentar.  mehr...

Kreis Kusel / Region Trier

Nach tödlichen Schüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Trauer an Hochschule der Polizei

An der Hochschule der Polizei in Büchenbeuren haben Studierende und Lehrkräfte am Montagabend der beiden bei Kusel getöteten Polizisten gedacht.  mehr...

Kusel

Tödliche Schüsse auf Polizisten Polizeigewerkschaften: Psychologische Betreuung jetzt am wichtigsten

Nach der Gewalttat von Kusel ist der Schock groß bei der Polizei. Wichtig sei jetzt die Betreuung der Kollegen, so die Gewerkschaften. Eine sachliche Aufarbeitung solle später folgen.  mehr...

Nach den tödlichen Schüssen im Kreis Kusel Bodycams und Schutzwesten - wie gut sind Polizisten geschützt?

Angriffe auf Polizisten und Polizistinnen in Rheinland-Pfalz mehren sich. Bodycams und Schutzwesten sind wichtige Gegenmaßnahmen. Eine Bodycam kann wichtige Hinweise auf Täter geben. Allerdings ist ihr Einsatz nicht verpflichtend.  mehr...

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Nach den tödlichen Schüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Wilderei - skrupellos, kriminell und gar nicht so selten

Erste Ermittlungen im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel deuten auf Wilderei als mögliches Tatmotiv hin. Ein Massenphänomen scheint die Wilderei nicht zu sein - aber eine Straftat mit vielen gefährlichen Facetten.  mehr...

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