Alle Entwicklungen zu den bei Kusel getöteten Polizisten im Blog. (Foto: SWR)

Beamte sterben bei Verkehrskontrolle

Freitag, 4. Februar

STAND

Bei einer Verkehrskontrolle sind am 31. Januar zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kusel getötet worden. Die aktuellen Entwicklungen in unserem Blog:

Freitag, 4. Februar

Diskussion in sozialen Medien
18:45 Uhr

Neben Entsetzen und Anteilnahme nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel gibt es im Netz auch Hass und Drohungen. Ein Mann wurde gestern Abend festgenommen. Aber die Anteilnahme überwiegt.

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Polizeipräsidium Westpfalz bekommt Kondolenzschreiben aus aller Welt
18:00 Uhr

Weit mehr als 1.000 Kondolenzschreiben aus der ganzen Welt haben die Beamtinnen und Beamten in der Westpfalz erreicht. Die Betroffenheit sei sehr groß.

Kaiserslautern/Kusel

Nach Todesschüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Zuschriften aus der ganzen Welt: Polizei in der Westpfalz erhält Unterstützung

Der Tod von zwei Polizisten im Kreis Kusel hat Menschen national wie international sehr bewegt. Das Polizeipräsidium Westpfalz hat von überall her Kondolenzschreiben bekommen.  mehr...

Was bisher über die Hintergründe der brutalen Attacke bekannt ist
15:20 Uhr

Der Schock sitzt noch tief in Rheinland-Pfalz. Bei einer Verkehrskontrolle im Kreis Kusel wurden zwei Polizisten erschossen. Die mutmaßlichen Täter sind gefasst. Laut Staatsanwaltschaft sollen sie über ein Waffenarsenal verfügt und Wilderei betrieben haben. Aber wie erklärt sich die brutale Attacke?

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Trauerfeier der Polizei und Schweigeminute im ganzen Land
11:45 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizei-Anwärterin und ihren Kollegen hat in Kusel eine Trauerfeier stattgefunden. Kollegen, Angehörige und auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer nahmen teil. Auch in Kaiserslautern wurde der getöteten Beamten gedacht.

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Bundesinnenministerin Faeser gedenkt der Toten in Frankfurt
11:30 Uhr

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat am Freitag in Frankfurt der beiden in Rheinland-Pfalz erschossenen Polizisten gedacht. Sie nahm an einer Gedenkminute der Bundespolizei am Hauptbahnhof teil. Faeser dankte den Polizistinnen und Polizisten, die "Tag für Tag unter Einsatz ihres Lebens" für die Sicherheit der Gesellschaft einstünden. Angesichts der unfassbaren Taten ergreife manchen "Wut, Ratlosigkeit, auch Angst", sagte Polizeiseelsorger Christian Preis. "Wir haben keine Antwort. Alle Antworten, die wir geben könnten, wären falsche Worte." Was bleibe, sei nur "der laute Schrei des Schweigens".

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) spricht mit Bundespolizisten am Bahnsteig 24 des Frankfurter Hauptbahnhofs nach einer Schweigeminute für die in Rheinland-Pfalz getöteten Polizeibeamten. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Torsten Silz)
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) spricht mit Bundespolizisten am Bahnsteig 24 des Frankfurter Hauptbahnhofs nach einer Schweigeminute für die in Rheinland-Pfalz getöteten Polizeibeamten. picture alliance/dpa | Torsten Silz

Polizeipräsident: "Danke für Solidarität aus der ganzen Welt"
10:15 Uhr

"Diese Morde machen uns fassungslos", erklärte der Präsident des Polizeipräsidiums, Michael Denne, vor der polizeiinternen Trauerfeier in Kusel. Die beiden getöteten Polizisten seien nicht nur Kollegin und Kollege gewesen, sondern Freunde und Wegbegleiter, Partner beim Sport. Denne bedankte sich für die vielen Solidaritätsbekundungen aus aller Welt und den Menschen in Kusel, die am Gedenkgottesdienst am Donnerstag teilgenommen hatten. All das zusammen mit der Trauerfeier solle bei der gemeinsamen Verarbeitung der "tragischen Morde" helfen.

Dreyer: Hass-Tweets im Netz sind menschenverachtend
9:45 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte vor der polizeiinternen Trauerfeier für die getöteten Polizisten in Kusel, die Landesregierung werde weiter mit allen Mitteln des Rechtsstaates gegen diejenigen vorgehen, "die unsere Polizeikräfte beleidigen, bedrohen und gewaltsam angehen. Das ist unsere Verpflichtung und Verantwortung." Als menschenverachtend bezeichnete Dreyer Hass-Tweets in den Sozialen Netzwerken, die sich nach der schrecklichen Tat gegen die Polizei richteten. "Die junge 24-jährige Polizeikommissaranwärterin und der 29-jährige Polizeioberkommissar sind #ZweiVonUns." Und das sei viel stärker als der abscheuliche Hass und die Hetze im Netz, dessen sei sie sich sicher, so Dreyer.

Lewentz: Person nach Drohung gegen Polizisten festgenommen
9:30 Uhr

In Idar-Oberstein hat die Polizei heute Nacht eine Person festgenommen - nach einer Gewaltandrohung gegen die Polizei. Innenminister Roger Lewentz sagte vor der nicht öffentlichen Trauerfeier in Kusel, man habe den Verdächtigen in dessen Wohnung überwältigt. Er soll im Internet dazu aufgerufen haben, Polizisten auf Feldweg zu locken und zu töten und anschließend zu feiern. Lewentz verurteilte, ebenso wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD), Reaktionen im Netz, die den Tötung der beiden Polizisten bejubeln. Das sei widerwärtig und menschenverachtend, so Dreyer. "Wir werden solche Dinge nicht nur löschen, sondern mit allen Mitteln des Rechtsstaats verfolgen", so Dreyer.

Idar-Oberstein

Ermittlungen nach der Tat in Kusel "Mörderischer Hass" auf Polizei - Festnahme im Kreis Birkenfeld

Neben Entsetzen und Anteilnahme nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel gibt es im Netz auch Hass und Drohungen. Ein Mann wurde am Donnerstagabend festgenommen.  mehr...

Schweigeminuten und interne Trauerfeier in Kusel
6:00 Uhr

Mit einer bundesweiten Schweigeminute soll heute Vormitag um 10 Uhr der beiden in der Pfalz erschossenen Polizisten gedacht werden. Bei einer nicht-öffentlichen Trauerfeier in Kusel nehmen anschließend Angehörige und Kollegen Abschied von den beiden getöteten Beamten. Daran werden auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landesinnenminister Roger Lewentz (beide SPD) teilnehmen. Eine offizielle Trauerfeier ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.

Ex-Ministerpräsident Beck beklagt zunehmende Gewaltbereitschaft
3:30 Uhr

Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat nach dem Tod der zwei Polizisten während einer Verkehrskontrolle in der Nähe von Kusel eine zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft beklagt. "Eine solche Rohheit hat auch etwas damit zu tun, dass wir insgesamt schrittweise Übergriffe hingenommen haben", sagte Beck. Insbesondere durch das Internet und durch bestimmte Videospiele habe sich Brutalität - auch wenn sie dort nicht real sei - in die Gesellschaft geschlichen und bei vielen Menschen die Hemmschwelle zur Gewalt gesenkt. Man müsse auch wieder herausstellen, wozu die Polizei da sei, sagte Beck weiter. Sie stelle sicher, dass nicht das Recht des Stärkeren gilt. "Wenn jemand die Polizei oder sonstige Einsatzkräfte mit schlimmsten Beleidigungen überzieht, obwohl sie oft ehrenamtlich und freiwillig für uns da sind, muss man widersprechen", forderte Beck.

Ulmet, Kreis Kusel

Bei Verkehrskontrolle getötet Was am Tattag geschah: Polizistin und Polizist im Kreis Kusel erschossen

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizistin und ihren Kollegen bei Ulmet im Kreis Kusel hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen.  mehr...

Sulzbach

Polizisten bei Kusel getötet Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizistin und einen Polizisten im rheinland-pfälzischen Kreis Kusel sollen die beiden Tatverdächtigen heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Männer waren im Saarland festgenommen worden.  mehr...

Getötete Polizisten im Landkreis Kusel Das ist über die mutmaßlichen Täter bekannt

Das Entsetzen über die tödlichen Schüsse auf zwei Polizisten im Kreis Kusel ist groß. Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Wir fassen zusammen, was wir bislang über die mutmaßlichen Täter wissen.  mehr...

Kusel

Ökumenische Trauerfeier in Kusel Emotionaler Abschied von erschossenen Polizisten

In Kusel ist am Donnerstagabend in einem ökumenischen Gottesdienst der zu Beginn der Woche getöteten Polizistin und ihres Kollegen gedacht worden.  mehr...

Kusel

Erschossene Polizisten in Kusel Kommentar: "Wo sind wir eigentlich angekommen?"

Zwei 24 und 29 Jahre alte Polizisten sind am Montag im Kreis Kusel bei einer Routine-Kontrolle ums Leben gekommen. SWR-Redakteur Luca Schulz kannte einen der beiden. Hier sein persönlicher Kommentar.  mehr...

Kreis Kusel / Region Trier

Nach tödlichen Schüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Trauer an Hochschule der Polizei

An der Hochschule der Polizei in Büchenbeuren haben Studierende und Lehrkräfte am Montagabend der beiden bei Kusel getöteten Polizisten gedacht.  mehr...

Kusel

Tödliche Schüsse auf Polizisten Polizeigewerkschaften: Psychologische Betreuung jetzt am wichtigsten

Nach der Gewalttat von Kusel ist der Schock groß bei der Polizei. Wichtig sei jetzt die Betreuung der Kollegen, so die Gewerkschaften. Eine sachliche Aufarbeitung solle später folgen.  mehr...

Nach den tödlichen Schüssen im Kreis Kusel Bodycams und Schutzwesten - wie gut sind Polizisten geschützt?

Angriffe auf Polizisten und Polizistinnen in Rheinland-Pfalz mehren sich. Bodycams und Schutzwesten sind wichtige Gegenmaßnahmen. Eine Bodycam kann wichtige Hinweise auf Täter geben. Allerdings ist ihr Einsatz nicht verpflichtend.  mehr...

Deutschland

Nach den tödlichen Schüssen auf Polizisten im Kreis Kusel Wilderei - skrupellos, kriminell und gar nicht so selten

Erste Ermittlungen im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel deuten auf Wilderei als mögliches Tatmotiv hin. Ein Massenphänomen scheint die Wilderei nicht zu sein - aber eine Straftat mit vielen gefährlichen Facetten.  mehr...

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SWR