Etwa 250 Teilnehmer haben in Kaiserslautern gegen den russischen Krieg gegen die Ukraine demonstriert. (Foto: SWR)

Jugendorganisationen rufen zu Solidarität mit Ukraine auf

250 Menschen bei Demo in Kaiserslautern gegen den Russland-Ukraine-Krieg

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Um ein Zeichen gegen den Russland-Ukraine-Krieg zu setzten, fand am Freitagnachmittag in Kaiserslautern eine Kundgebung statt. Dazu aufgerufen hatten mehrere Jugendorganisationen.

Zur Demonstration auf dem Kaiserslauterer Schillerplatz kamen rund 250 Menschen. Sie alle wollten deutlich machen, dass sie gegen den Krieg sind, den der russische Präsident Wladimir Putin gegen die Ukraine begonnen hat.

"Der Krieg muss aufhören. Jeder weitere Mensch, der stirbt, ist einer zuviel".

Ziel war es, Solidarität mit der Ukraine zu zeigen, so die Organisatoren. Aufgerufen hatten die Jusos, die Junge Union, die Grüne Jugend, die Jungen Liberalen und das Stadtjugendparlament. Dessen Vorsitzender, Moritz Behncke, sagte, man wolle keine weitere Eskalation in der Ukraine - und zwar weder von Seiten der Nato, noch von Rußland. Juso Sprecher Luca Hoffmann sagte dem SWR: "Es sind gruselige Momente, wenn man weiß, das passiert zwei Flugstunden von hier entfernt. Deswegen wollen wir auch in Kaiserslautern ein Zeichen setzen. Wir wollen nicht einfach nur zusehen, was dort passiert. Wir wollen ein klares Zeichen nach Russland senden, dass dieser Krieg hoffentlich schnell ein Ende findet."

Welt nimmt Putins Einmarsch in die Ukraine nicht hin

Die Veranstalter hatten nach eigenen Angaben mit etwa 100 Teilnehmern bei der Demo auf dem Schillerplatz gerechnet. Juso-Sprecher Hoffmann sagte, man müsse Russlands Präsident Putin klarmachen, dass die Welt seinen Einmarsch in die Ukraine nicht hinnehme und er damit alleine dastehe: "Ich glaube, dass Putins größte Angst der Wunsch nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in seinem eigenen Land ist. Der Aufschrei und die Mobilmachung der Menschen auf der ganzen Welt ist genau das, was Putin nicht gefallen dürfte."

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