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Der tragische Tod zweier Schwestern bei einem Hausbrand in Pirmasens gibt weiter Rätsel auf. Weil das Haus einsturzgefährdet ist, können Brandermittler erst am Dienstag rein.

Ein Statiker hat festgestellt, dass das Haus in Pirmasens einsturzgefährdet ist; um es betreten zu können, müssen nach Angaben der Staatsanwaltschaft zunächst Versorgungsleitungen vor dem Haus stillgelegt werden. Erst danach könne der Brandsachverständige seine Arbeit aufnehmen - dies sei voraussichtlich am Dienstag der Fall.

Verwinkeltes Gebäude erschwerte Löscharbeiten

Das Feuer war in der Nacht auf Freitag ausgebrochen. Als die Polizei eintraf, standen Teile des verwinkelten dreistöckigen Gebäudes bereits voll in Flammen. Eine Familie konnte mit vier Kindern unverletzt entkommen - zwei weitere waren noch im Haus und wurden von der Feuerwehr herausgeholt. Noch am Brandort war ein fünfjähriges Mädchen gestorben, ihre siebenjährige Schwester starb am Samstag im Krankenhaus.

Hilfsaktionen für Familie gestartet

Eltern und Geschwister werden nach Angaben der Stadt Pirmasens unter anderem von einem Krisen-Interventionsteam betreut. Für die Familie haben zudem mehrere Hilfsaktionen begonnen. Es gibt zum Beispiel ein Spendenkonto der Kolpingfamilie Dahn, außerdem sammelt der Fußball-Regionalligist FK Pirmasens Sachspenden, um der Familie unter die Arme zu greifen. Nach Angaben des Vereins wurden bereits Kleider, Spielsachen und Hygieneartikel gespendet.

Insgesamt sind elf Hausbewohner in Hotels untergebracht. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren vor Ort.

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