Burg Altdahn thront über Dörfchen im Pfälzerwald (Foto: Quelle: Tourist-Information Dahner Felsenland)

Hotel- und Gaststättenverband: Bis zu 30 Prozent Absagen

Hochwasser-Katastrophe: Stornieren Gäste ihren Westpfalz-Urlaub?

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Der Hotel- und Gaststättenverband sieht wegen der Flutkatastrophe in der Eifel eine "Stornierungswelle" von Urlaubsbuchungen im ganzen Land. Wie sieht es in der Westpfalz aus?

Die Tourist-Information im Dahner Felsenland spricht vor allem von einer großen Verunsicherung bei den Urlaubern. Die Hotels und Ferienwohnungen in der Südwestpfalz seien aber weiterhin gut gebucht. Hochwasser-Stornierungen habe es bislang keine gegeben. Allerdings hätten die Gäste nachgefragt, ob die Wanderwege im Pfälzerwald überschwemmt seien. Das ist aber nicht der Fall, wie die Tourismus-Experten aus Dahn die Urlauber beruhigen können.

Bislang keine Stornierungen in Dahn oder Kusel

Auch im Donnersbergkreis und im Kreis Kusel seien bislang keine Stornierungen bekannt, die auf die Flut-Katastrophe im Norden von Rheinland-Pfalz zurückgehen. Die Betreiber des Campingplatzes in Gerbach berichten, dass Urlauber teilweise wissen wollen, über welche Route sie anreisen können, um nicht durch das Katastrophen-Gebiet fahren zu müssen. Von den Campingplätzen am Clausensee und am Ohmbachsee heißt es sogar, dass es Nachfragen gegeben habe, ob dort im Moment überhaupt ein Urlaub möglich sei.

Urlauber fragen: "Wie kommen wir trotz Hochwasser zu euch?"

Damit zeichnet sich in der Westpfalz allerdings ein anderes Bild ab, als in anderen Urlaubsregionen in Rheinland-Pfalz. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hatte von einer "Stornierungswelle" gesprochen. Weil ganz Rheinland-Pfalz zum Katastrophengebiet erklärt wurde, damit die Feuerwehren leichter mobilisiert werden können, entschieden sich viele Gäste auf andere Urlaubsziele umzubuchen.

Dehoga bittet um keine weiteren Stornierungen

Bis zu 30 Prozent der Urlaubsbuchungen seien in den vergangenen sieben Tagen storniert worden. "Wir richten einen flammenden Appell an die Menschen, ihren Urlaub nicht abzusagen" , sagte der rheinland-pfälzische Dehoga-Präsident Gereon Haumann dem SWR. Denn: "Wer Urlaub in Rheinland-Pfalz macht, der hilft auch den Flutopfern."

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