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Etappensieg für die Gegner des Chemie-Neubaus an der TU Kaiserslautern. Die Uni kündigte am Montag im Stadtrat an, dass sie die Pläne nochmal prüfen will. Unterdessen ist Spatenstich für ein anderes Gebäude.

Am Ende der Diskussion im Stadtrat sagten Vertreter der Technischen Universität zu, dass alternative Standorte für den geplanten Neubau des Chemie-Fachbereichs geprüft werden sollen. Das alte Gebäude ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen.

Die bisherigen Pläne sehen vor, dass das neue Gebäude auf einer Fläche gebaut wird, auf der jetzt noch ein Wald steht. Dieser müsste zu einem großen Teil gerodet werden.

Bürgerinitiative präsentiert Alternativen

Dagegen hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet. Sie präsentierte in der Stadtratssitzung auch alternative Standorte unter anderem auf dem Uni-Campus, für die keine oder nur wenige Bäume gefällt werden müssten. Auch aus den Reihen der Stadtratsmitglieder gab es kritische Nachfragen zu den Uni-Plänen.

Die TU sagte zu, die Vorschläge der Bürgerinitiative zu prüfen. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dann dem Stadtrat vorgestellt werden.

Neues Forschungszentrum für 50 Millionen Euro

Unterdessen geht es mit einem anderen Neubau an der TU Kaiserslautern voran: Heute ist der symbolische Spatenstich für den Bau eines neuen Forschungszentrums. Ab 2023 soll darin Forschung in der Ultrapräzisions- und Mikrotechnik betrieben werden. Nach Angaben der TU kostet der Neubau über 50 Millionen Euro. Das Projekt wird von Bund und Land unterstützt.

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