Kaiserslautern

Stadt will mit höherer Stadionpacht Schulden abbauen

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Die Stadt Kaiserslautern will mit den Mehreinnahmen aus der Stadionpacht vor allem Schulden abbauen. Durch den Aufstieg in die zweite Bundesliga wird der 1. FC Kaiserslautern in der kommenden Spielzeit (2022/23) eine höhere Stadionpacht an die städtische Stadiongesellschaft zahlen. Zahlte der Verein in der dritten Liga noch 625.000 Euro, werden nun 2,4 Millionen Euro Pacht für das Fritz-Walter-Stadion fällig. Die CDU-Fraktion im Stadtrat in Kaiserslautern fordert in einem Antrag für die kommende Stadtratssitzung, diese Mehreinnahmen in soziale Infrastrukturprojekte zu investieren. Mit dem Geld könne beispielsweise ein weiterer Wohnblock am Asternweg gebaut oder ein anderer renoviert werden. Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) lehnt dies ab. Die Stadt würde dadurch lediglich ihren Bedarf an Krediten und die Abschreibungen mindern. Außerdem sei sie von der Kommunalaufsicht ADD zur Schuldentilgung verpflichtet. Weichel beziffert den Schuldenstand auf mehr als 760 Millionen Euro.

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