Die Polizei hat Sicherheitshinweise zur Relegation des FCK gegen Dynamo Dresden veröffentlicht. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Uwe Anspach)

Alkoholverbot bei Relegation

Polizei Kaiserslautern: Hinweise zum "Hochrisikospiel" FCK gegen Dresden

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Am Freitag empfängt der 1. FC Kaiserslautern zur Relegation Dynamo Dresden. Die Partie gilt als Hochrisikospiel. Die Polizei informiert im Vorfeld über Verkehrsprobleme, Kontrollen und Verbote.

Ein ausverkauftes Fritz-Walter-Stadion, Flutlichtatmosphäre und für den 1. FC Kaiserslautern die Chance, einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga zu machen. Am Freitag steht die erste von zwei Partien der Relegation gegen Dynamo Dresden an. Ein besonderer Abend für Fans und Spieler, allerdings auch für die Polizei in Kaiserslautern. Im Vorfeld des Hochrisikospiels informiert das zuständige Polizeipräsidium Westpfalz über Anfahrt, Kontrollen und Regeln am Abend des ersten großen Spiels.

Hier gibt es wichtige Informationen zu:

Die Anreise zur Relegation

Die Polizei bittet die FCK-Fans aus der Region, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel gegen Dynamo Dresden anzureisen. Hintergrund: Es gibt deutlich weniger Parkplätze als üblich, weil auf dem großen Messeplatz in Kaiserslautern parallel zur Relegation die Maikerwe stattfindet. Auch die regulären Parkplätze in der Stadt werden nach Ansicht der Polizei bei der Anreise der Fans belegt sein, weil die Geschäfte in Kaiserslautern zu der Zeit noch geöffnet sein werden.

Wer über die Autobahn nach Kaiserslautern fährt, sollte die A6 nutzen und sein Auto an der Ausfahrt Kaiserslautern-Ost auf dem P+R-Parkplatz "Schweinsdell" abstellen. Von dort fahren alle paar Minuten Busse zum Fritz-Walter-Stadion. Die Polizei weist daraufhin, aufgrund der Baustelle zwischen Kaiserslautern-West und Enkenbach-Alsenborn mehr Zeit bei der Anreise einzuplanen. Dort seien Verzögerungen und Staus möglich.

Die Sicherheit rund um das Stadion

Die Sicherheit der Menschen in Kaiserslautern steht für die Polizei nach eigenen Angaben an erster Stelle. Die Einsatzkräfte wollen demnach vermeiden, dass die Fans der beiden Mannschaften irgendwo aufeinandertreffen. Soweit die Zuschauerinnen und Zuschauer als Fans des FCK oder von Dynamo Dresden zu erkennen sind, werden sie auf ihrem Weg zum Stadion und auch nach dem Spiel zurück voneinander getrennt.

Beim Fan-Marsch der Fans des 1. FC Kaiserslautern wurde ebenfalls Pyrotechnik gezündet. Die Polizei hat einige Verantwortliche bereits ermittelt. (Foto: Imago/Jan Huebner)
Beim Fan-Marsch der Fans des 1. FC Kaiserslautern vor der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken zündelten FCK-Anhänger mit Pyrotechnik. Die Polizei hat einige Verantwortliche bereits ermittelt. Imago/Jan Huebner

Da die Relegation mit fast 47.000 Zuschauern ausverkauft ist, kann es laut Polizei vorkommen, dass der Bereich am Elf-Freunde-Kreisel in Kaiserslautern zeitweise gesperrt werden muss. Damit die Einsatzkräfte eine bessere Übersicht der Lage haben, soll auch ein Polizeihubschrauber am Freitag aus der Luft unterstützen.

"Bei aller Begeisterung sollte der Sport im Mittelpunkt stehen", appelliert die Polizei an die Fans der beiden Vereine, die Regeln des Fairplay sowohl im Stadion als auch in der Stadt einzuhalten. Wer sich nicht daran halte, müsse mit konsequentem Einschreiten der Einsatzkräfte rechen: "Straftaten werden nicht geduldet!"

Heimfans sollen nicht über die Fritz-Walter-Straße zum Stadion laufen

Mit einer Bitte richtet sich die Polizei direkt an die Fans des 1. FC Kaiserslautern: Wer auf die Nordtribüne möchte, sollte über die Malzstraße zum Stadion zu gehen. Außerdem empfiehlt die Polizei generell, nicht die Fritz-Walter-Straße hinter der Osttribüne zu nutzen, sondern beispielsweise über die Malzstraße oder die Hegelstraße ans Stadion zu kommen. Mit diesen kleinen Umwegen könne jeder dazu beitragen, die Abläufe am Spieltag zu vereinfachen.

Das ist am Spieltag verboten

Auch wenn das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion für viele Fußballfans zu einer hitzigen Atmosphäre dazugehört, bittet die Polizei, auf Feuerwerkskörper zu verzichten. Sie seien gefährlich und hätten in einem Fußballstadion, wo Menschen eng nebeneinander stehen, nichts zu suchen. Wer dennoch zündelt, dem droht eine oder gleich mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz.

Ein Stadtplan von Kaiserslautern zeigt die Alkoholverbotszone bei der Relegation FCK gegen Dresden (Foto: Stadtverwaltung Kaiserslautern)
In diesem Bereich gilt am Spieltag die sogenannte glasfreie Zone sowie ein Alkoholverbot. Eine der vielen Maßnahmen, die Stadt und Polizei in Kaiserslautern vor der Relegation des FCK gegen Dynamo Dresden ergriffen haben. Stadtverwaltung Kaiserslautern

Die Bundespolizei in Koblenz droht außerdem mit einem deutschlandweiten Stadionverbot, wenn sich Fans auf der Anreise im Zug oder in den Bahnhöfen daneben benehmen. Komme es zu strafbaren Handlungen, so die Polizei, werden diese konsequent zur Anzeige gebracht. Die Strafe könne ein Beförderungsausschluss der Deutschen Bahn sein, auch ein bundesweites Stadionverbot sei möglich.

Besondere Regeln gelten zur Relegation auch im Fritz-Walter-Stadion und im Bereich rund um den Betzenberg. Die Stadtverwaltung hat eine sogenannte glasfreie Zone eingerichtet. Für diesen Bereich zwischen Barbarossastraße und Kantstraße gelte außerdem ein Alkoholverbot. Hier gibt es die Karte zur Ansicht im Detail.

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