Fans auf dem Weg zum Risikospiel zwischen dem FCK und dem KSC (Foto: SWR)

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

FCK-Derby gegen KSC - Polizei zieht positive Bilanz

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Jürgen Rademacher
Bild von Jürgen Rademacher, Redakteur im SWR Studio Kaiserslautern (Foto: SWR)

Der 1. FC Kaiserslautern hat das Derby gegen den Karlsruher SC gewonnen. Und nicht nur die sportliche Bilanz ist positiv - auch die Polizei ist zufrieden.

Die Polizei Kaiserslautern hatte das Derby gegen den Karlsruher SC als Risikospiel eingestuft - und vor dem Spiel Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Aus Sicht der Polizei haben sie gewirkt - denn trotz rund 40.000 Besuchern, darunter knapp 4.000 Fans aus Karlsruhe, blieb es im Stadion und in der Stadt ruhig.

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Es habe lediglich "einige wenige" Strafanzeigen wegen Betrugs, Körperverletzung und Beleidigung gegeben, teilte die Polizei mit. Ein Polizeibeamter sei durch einen Böllerwurf, die Mitarbeiterin eines Rettungsdienstes durch ein geworfenes Feuerzeug leicht verletzt worden. Wegen Betrugs wird gegen einige Fans ermittelt, die versucht hatten, mit gefälschten Tickets ins Stadion zu kommen.

Angriff auf FCK-Fans

Zu einem Zwischenfall kam es laut Polizei vor dem Spiel im Bahnhof in Speyer. Dort seien drei Karlsruher Ultra-Fans aus einem Zug gestiegen und hätten zehn wartende FCK-Fans angegriffen. Ein Fan der Lauterer sei dabei leicht verletzt worden. Die Angreifer waren offenbar vermummt und seien unerkannt im Zug verschwunden. Die Polizei wertet jetzt die Aufnahmen der Kameras vom Bahnsteig aus.

Verkehrsprobleme bei FCK-Spiel zeitlich begrenzt

Wegen der hohen Zuschauerzahl ist es laut Polizei vor und vor allem nach dem Spiel zu Verkehrsbehinderungen gekommen. So musste zum Beispiel der Elf-Freunde-Kreisel wegen der An- und Abreise der Karlsruher Fans kurzzeitig gesperrt werden. Die Verkehrsprobleme hätten aber zeitlich begrenzt werden können, so die Polizei. Im Einsatz waren auch ein Polizeihubschrauber und Drohnen.

Im Fritz-Walter-Stadion selbst hatten Fans Pyrotechnik abgebrannt. Die Ermittlungen laufen. Auf die Täter kommen Strafanzeigen wegen versuchter Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zu. Sollten sie ermittelt werden, droht außerdem ein bundesweites Stadionverbot.

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