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Die Stadtwerke Kaiserslautern und Pirmasens werden sich vorerst nicht zusammenschließen. Beide Unternehmen hatte eine mögliche Zusammenarbeit mehrere Jahre lang geprüft.

Ziel beider Versorgungsbetriebe war es unter anderem, Geld zu sparen und somit den Bürgern Gas, Strom und Wasser billiger anbieten zu können. Die Stadtwerke Kaiserslautern und Pirmasens hatten zum Beispiel überlegt, ob sie in ihren Verwaltungen ein gemeinsames System für Abrechnungen nutzen können. Außerdem gab es die Idee, die Versorgungsnetze der beiden Anbieter miteinander zu verknüpfen.

Fusion der Stadtwerke Kaiserslautern und Pirmasens nicht ganz vom Tisch

Dies sei aber gescheitert, teilten die Stadtwerke Pirmasens mit, weil beide Organisationen zu unterschiedlich in ihrer Struktur und Größe seien. Ganz ausschließen wollen man eine Fusion aber nicht. Möglicherweise sollen in einigen Jahren neue Gespräche aufgenommen werden.

Der Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens, Markus Zwick (CDU), bleibt in Sachen Kooperation weiterhin optimistisch. Die Pressemitteilung zitiert ihn mit den Worten: "Nach wie vor sehen wir die Notwendigkeit der Neuordnung der Energielandschaft in der Westpfalz und sind auch weiterhin bereit, erneut in Gespräche einzusteigen, falls sich neue Erkenntnisse oder Entwicklungen in beiden Unternehmen ergeben würden." Dies sieht laut Pressemitteilung auch der Kaiserslauterer Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der dortigen Stadtwerke, Klaus Weichel (SPD), so.

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