Ein blau-weißes Verkehrschild mit einem P für Parken. (Symboldbild) (Foto: imago images, IMAGO / Panthermedia)

Gebühren zum 1. Mai erhöht

Parken in Kaiserslautern ist jetzt teurer

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Wer in Kaiserslautern parken will, muss dafür ab sofort mehr Geld zahlen. Denn die Stadt hat zum 1. Mai die Parkgebühren erhöht, im Schnitt um 50 Prozent.

Autofahrerinnen und Autofahrer, die in Kaiserslautern auf öffentlichen Parkplätzen parken wollen, müssen in Zukunft tiefer in den Geldbeutel greifen. Zum 1. Mai hat die Stadt nämlich die Parkgebühren erhöht - sie steigen um durchschnittlich 50 Prozent. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 31. Januar eine Erhöhung der Parkgebühren beschlossen. Zuletzt seien die Tarife im Jahr 2012 erhöht worden und hätten zuletzt nur geringfügig über dem Niveau von 1993 gelegen.

Die Gebühren für den Messeplatz in Kaiserslautern werden nach Angaben der Stadt nicht erhöht. Man zahle hier weiterhin 50 Cent für drei Stunden, einen Euro für die Tagesgebühr oder vier Euro für den Wochentarif. Damit stehe am Rande der Kernstadt von Kaiserslautern weiterhin ein kostengünstiger Parkplatz zur Verfügung.

Auch die Gebühren an den Parkplätzen mit Parkuhren - zum Beispiel in der Bahnhofstraße und am Stiftsplatz - werden laut Stadt nicht erhöht. Es bleibe bei 50 Cent für 15 Minuten, bei einer Höchstparkdauer von 15 Minuten. Elektrofahrzeuge seien auch weiterhin von den Parkgebühren befreit. 

Parkscheinautomaten werden jetzt umgestellt

480 Parkscheinautomaten gibt es nach Angaben der Stadt in Kaiserslautern. Sie seien zum Teil schon auf die neuen Parkgebühren umgestellt worden. Bei etwa einem Drittel seien die neuen Tarife bereits digital eingespielt worden. Alle anderen Automaten müssten per Hand umgestellt werden. Das kann laut Stadt noch bis Mitte Mai dauern. Wer in Kaiserslautern seine Parkgebühren mit dem Handy bezahlt, bekomme ab Dienstag (3.5.) den höheren Tarif abgezogen.

Statt Auto mit Rad oder Bus in die Stadt

Die Stadt Kaiserslautern hat nach eigenen Angaben das Ziel, Fuß- und Radverkehr und ÖPNV - also Bus und Bahn - zu fördern und damit diesen attraktiver zu machen. Dazu gehöre es auch, den Autoverkehr weniger attraktiv zu machen und damit zum Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu animieren. Deshalb also die höheren Parkgebühren.

Die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung belaufen sich laut Stadt jährlich auf etwas mehr als drei Millionen Euro. 2020 hätten die Einnahmen wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nur bei 2,81 Millionen Euro gelegen.

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