Im Opel-Werk in Kaiserslautern läuft die Produktion momentan noch auf Sparflamme. (Foto: SWR)

1.000 Mitarbeiter betroffen

Kurzarbeit bei Opel wegen Halbleiterkrise

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Knapp 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Opel-Werkes in Kaiserslautern sind zurzeit in Kurzarbeit. Schuld daran: Der Mangel an sogenannten Halbleitern.

Halbleiter sind Bestandteile von Mikrochips, die zum Beispiel Airbags und Assistenzsysteme steuern. Der weltweite Mangel wirkt sich laut Opel-Betriebsratschefs Thorsten Zangerle nun auch auf das Werk in Kaiserslautern aus: Werke von PSA in Frankreich, die vom Werk in Kaiserslautern beliefert werden, seien von der Krise direkt betroffen. Dort würden die Bänder stillstehen. Daher müsse Opel in Kaiserslautern die Produktion etwas herunterfahren. Zuvor hatten schon andere Automobilhersteller Produktionskürzungen angekündigt.

Mitarbeiter von Produktion und Logistik betroffen

Konkret heißt das, dass Mitarbeiter in der Produktion und Logistik nur noch an drei oder vier Tagen in der Woche arbeiten. Azubis und Mitarbeiter der Verwaltung seien davon nicht betroffen. Die Kurzarbeit ist bis zum Jahresende angemeldet. Wie es danach weitergeht, ist nach Angaben von Zangerle noch offen. Erst vergangene Woche hatte Opel angekündigt, sein Werk in Eisenach bis Jahresende zu schließen. Da hatte es von Seiten Opels noch geheißen, das habe keine Auswirkungen auf das Werk in Kaiserslautern.

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