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Mehrere Verkehrsunternehmen in der Westpfalz haben vom Corona-Rettungsschirm von Bund und Ländern Gebrauch gemacht. In Rheinland-Pfalz stehen rund 200 Millionen Euro zur Verfügung, ein Großteil davon kommt vom Bund.

Die Stadtwerke Kaiserslautern rechnen nach eigenen Angaben mit bis zu zwei Millionen Euro Hilfen aus dem Corona-Rettungsschirm. Ein Unternehmenssprecher sagte, es fehlten rund 20 Prozent Einnahmen in diesem Jahr wegen der Pandemie. Hinzu kämen die Corona bedingten Investitionen, beispielsweise Umbauarbeiten an 63 Bussen. Hier seien zum Schutz der Mitarbeiter die Fahrerkabinen mit Glasscheiben abgetrennt worden. Ein Kostenpunkt von etwa 100.000 Euro.

Sparmaßnahmen um Kündigungen zu vermeiden

Um Kosten zu sparen, seien Fahrpläne teilweise reduziert worden und Kurzarbeit angemeldet gewesen. So habe es das Unternehmen geschafft, Kündigungen zu verhindern. Auch die Stadtwerke Pirmasens Verkehrs-GmbH hat nach eigenen Angaben Hilfsgelder beantragt. Für den Kreis Kusel und den Donnersbergkreis hat der Verkehrsverbund VRN die Anträge gestellt. Ein VRN-Sprecher sagte, bislang sei kein Verkehrsunternehmen bekannt, das vor der Pleite stehe.

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