Kaiserslautern

Gericht lässt Maskenverweigerer nicht zu Verhandlung

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Am Amtsgericht Kaiserslautern konnte eine Verhandlung am Montag nicht stattfinden, weil der Angeklagte sich weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Der Mann war angeklagt, weil er auf einer Demonstration in Kaiserslautern gegen die Corona-Maßnahmen im April keine Schutzmaske getragen hatte. Der zuständige Richter erklärte, er habe dem Angeklagten vor Beginn der Verhandlung empfohlen, Mund und Nase zu bedecken. Alternativ hätte der Mann ein Attest vorlegen müssen, das ihn von dem Tragen einer Maske befreit. Weil er dieses nicht vorweisen konnte, hätte er bis zum Zeitpunkt seiner Verhandlung in den Fluren des Amtsgerichts eine Maske tragen müssen. Auf dem Platz hätte der Angeklagte die Maske abnehmen dürfen. Die ihm angebotene Maske lehnte er ab. Deshalb durfte er nicht ins Gebäude und die Verhandlung konnte nicht stattfinden. Der Mann muss nun mit einer Geldstrafe im Bereich von hundert Euro rechnen.

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